Gold bleibt begehrt, doch sein Ruf als sicherer Hafen bekommt Risse. Zwischen Rekordpreisen, geopolitischen Spannungen und neuen Kaufimpulsen entsteht ein widersprüchliches Bild, auf das Anleger genau achten sollten.

Gold fasziniert Anleger weltweit wie kaum ein anderes Investment. Doch gerade jetzt zeigt der Markt ein überraschend zwiespältiges Bild: Während die Nachfrage in wichtigen Regionen trotz hoher Preise anzieht, verliert das Edelmetall in einer geopolitisch heiklen Phase ausgerechnet an Strahlkraft als Krisenschutz.

Besonders aufhorchen lässt der Blick nach Indien. Dort ist Gold tief in Kultur und Vermögensaufbau verankert, zugleich aber auch ein Belastungsfaktor für die Importrechnung des Landes. Dass Premier Narendra Modi seine Landsleute nun zum Goldverzicht aufruft, zeigt, wie groß der Druck inzwischen geworden ist.

Auch international sprechen die Daten zunächst für Gold. Vor allem Barren und Münzen sind gefragt, und viele Investoren suchen weiter nach Stabilität in unsicheren Zeiten. Doch genau hier liegt der Widerspruch: Ausgerechnet in einem Umfeld, in dem Gold traditionell glänzen sollte, bleibt die Schutzfunktion zuletzt hinter den Erwartungen zurück.

Für Anleger wird die Lage damit anspruchsvoller. Denn zwischen Inflationssorgen, Zinsperspektiven, geopolitischen Risiken und neuer Nachfrage durch Zentralbanken entscheidet sich, ob Gold nur eine Verschnaufpause einlegt oder vor einer neuen Bewegung steht. Welche Kräfte jetzt wirklich den Markt treiben, warum Gold trotz Rekordpreisen nicht automatisch Sicherheit bedeutet und mit welchen Papieren Anleger auf das Edelmetall setzen können, lesen Sie in der vollständigen Analyse in der neuen Ausgabe von €uro am Sonntag.

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Weitere Themen im Heft

Ein starker Einstand
Mit dem langjährigen Firmenkenner Kai Beckmann an der Spitze gelingt dem Pharma- und Technologiekonzern Merck ein Jahresauftakt nach Maß (S. 6)

Der heißeste Markt der Welt
Die Börse in Südkorea läuft seit einem Jahr auf Hochtouren und fährt eine fabelhafte Performance ein. Analysten bescheinigen ihr in neuen Studien noch Potenzial (S. 8)

Stramm auf Zielkurs
Geringere Versicherungsschäden und ein rundlaufendes Fondsgeschäft bescheren diesem Versicherungsriesen einen überraschend starken Jahresstart. Das verleiht auch der Aktie wieder Schub (S. 10)

Könige der Karten
Plastikgeld ist nicht gleich Plastikgeld, das hat vergangene Woche schon der erste Teil unseres Kartentests gezeigt. Im zweiten stehen die Gold-Versionen auf dem Prüfstand. Dort sind die Unterschiede noch größer (S. 28)

Das heißeste Spielfeld der Ölindustrie
Exxon und Shell gehören zu jenen Unternehmen, die in Trumps Ära des „Drill, baby, drill“ die Arktiserkundung wieder aufnehmen (S. 38)

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Foto: Börsenmedien AG

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