Der Goldpreis läuft aktuell von einem Rekord zum nächsten und Anleger fragen sich, wann es endlich zu einer Korrektur kommt. Doch laut einer aktuellen Einschätzung der Investmentbank Société Générale könnte das Edelmetall noch mehr Luft nach oben haben.

Der Goldpreis hat kürzlich die magische Marke von 5.000 US-Dollar durchbrochen und nun sind sich viele Anleger sicher, dass es bald zu einer Korrektur des Edelmetalls kommen muss. Weit gefehlt, meint zumindest die Société Générale.

Investmentbank sieht 20 Prozent Potenzial bei Gold

Denn die Investmentbank hat kürzlich ihr Kursziel für den Goldpreis deutlich nach oben angehoben. In einer Studie hieß es: „Die einzige Gewissheit scheint momentan die Ungewissheit zu sein, und das spielt dem Gold sehr in die Hände.“

Dementsprechend sehen die Analysten noch ca. 20 Prozent an Kurspotenzial: „Wir gehen nun davon aus, dass der Goldpreis bis zum Jahresende 6.000 US-Dollar pro Unze erreichen wird, wobei wir jedoch darauf hinweisen, dass dies wahrscheinlich eine konservative Schätzung ist und der Preis durchaus noch höher ausfallen könnte.“

Goldman Sachs ebenfalls optimistisch

Aber auch die Experten von Goldman Sachs haben sich kürzlich positiv geäußert. Konkret schrieben die Experten in ihrer Studie: „Wir gehen davon aus, dass private Diversifizierungskäufer, deren Käufe globale politische Risiken absichern und die zu der positiven Überraschung in unserer Preisprognose geführt haben, ihre Goldbestände im Jahr 2026 nicht liquidieren und damit den Ausgangspunkt unserer Preisprognose effektiv anheben.“

Zudem sollen sinkende Zinsen, höhere Nachfrage nach Gold-ETFs und das Interesse der Notenbanken den Preis von Gold treiben.

In diesem Umfeld rechnet Goldman Sachs damit, dass der Preis bis zum Jahresende auf 5.400 US-Dollar je Unze steigt. Dies entspricht einer Steigerung um mehr als 10 Prozent gegenüber dem vorherigen Forecast der Bank.

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