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Euro zu britischem Pfund: Einstiegschance bei einer Zusatzposition

Euro zu britischem Pfund: Einstiegschance bei einer Zusatzposition
21.09.2020 07:20:01

Mit der steigenden Volatilität haben sich die Konditionen bei Inline-Optionsscheinen auf den Euro zum britischen Pfund deutlich verbessert. Ergänzend zu der glänzend laufenden Call-Position wagen wir eine Spekulation. Von Stefan Mayriedl



Das britische Pfund ist zurück in den Schlagzeilen, seit der Streit über den Brexit mit Brüssel eskaliert. So schaffte der Euro zum Pfund in der stärksten Rally seit einem halben Jahr mit Kursen von knapp 0,93 GBP den höchsten Stand seit Ende März. Damit wurde auch die letzte Fibonacci-Barriere der März-April-Abwärtswelle überwunden und diese damit beendet. Grundsätzlich wäre damit der Weg bis zum Zehnjahreshoch vom um 0,95 GBP frei.

Diesen Anstieg nicht mehr verkraftet hat der im August etablierte EUR/GBP-Inliner SR96CL, welcher mit minus 46 Prozent ausgestoppt wurde. Umso besser läuft es mit dem kurz davor vorgestellten EUR/GBP-Call mit Laufzeit März 2021, der bei plus 40 Prozent notiert und mit Kursziel 9,00 Euro und neuem Stop loss 3,95 Euro weiter gehalten wird. Ergänzend dazu wagen wir aber nun doch eine neue Inliner-Position, um die durch die hohe Volatilität gefallenen Kurse auszunutzen. So ist der ausgewählte Schein derzeit billiger zu haben als Mitte August, als die untere Schwelle lediglich zwei Pence entfernt lag.

Aktuell besteht zur unteren ein Puffer von etwa 4,5 Pence und zur oberen immerhin einer von 3,5 Pence. Bleibt der Euro bis zum 18. Dezember zwischen 0,88 und 0,96 GBP, dann wird der Schein um 150 Prozent steigen. Das Dreimonatstief 0,886 GBP von Anfang September korrespondierte mit einem Inliner-Tief um zwei Euro. Der erste Stoppkurs wird bei 1,50 Euro platziert.



Name EUR/GBP-Inliner
WKN SR96CN
Aktueller Kurs 3,75 € / 4,00 €
Schwellen 0,88 GBP / 0,98 GBP
Laufzeit 18.12.20
Stoppkurs 1,70gg €
Zielkurs 10,00 €


Empfehlungen auf Basis charttechnischer Signale. In Einzelfällen sind Abweichungen zur fundamentalen Einschätzung möglich.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

www.smartanlegen.de


Bildquelle: BÖRSEONLINE

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