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General Electric-Aktie: Zwei Monate für 67 Prozent - So funktioniert's

General Electric-Aktie: Zwei Monate für 67 Prozent - So funktioniert's
13.10.2021 06:39:24

Seit Ende Februar läuft die General-Electric-Aktie zwischen 95 und 115 Dollar seitwärts. Bleibt die breitere Range 90/120 Dollar bis Mitte Dezember intakt, stellt sich bei diesem Schein ein Aufschlag von zwei Drittel ein. Von Stefan Mayriedl


Als wunderbare Basis für eine Inliner-Spekulation eignet sich die Aktie von General Electric. Diese hat vor genau einem Jahr zu einer Mega-Rally angesetzt, wodurch der Kurs von etwa 50 auf 115 Dollar gehievt wurde. Seit Anfang März konnte der dortige Widerstand nur einmal angegriffen, nicht aber überwunden werden. Zudem hat sich um 95 Dollar eine mehrfach bestätigte Unterstützung etabliert. Zurzeit wird die Aktie in etwa in der Mitte dieser mittelfristig etablierten Seitwärtsrange gehandelt und eine mögliche Fortsetzung dieses richtungslosen Handels soll zum Aufbau von Seitwärtsrendite genutzt werden.

Zur Auswahl stehen 77 General-Electric-Inliner, die von Dezember bis Februar auslaufen. 57 davon weisen Schwellen auf, die außerhalb der Ende Februar gültigen Seitwärtsrange 95/115 Dollar liegen. Davon wiederum weist ein Dutzend Scheine eine Gewinnmöglichkeit von mindestens 60 Proent auf. Wir entscheiden uns für ein Papier, welches in gut zwei Monaten um 67 Prozent zulegen kann. Dafür muss die US-Aktie bis zum 17. Dezember zwischen 90,00 und 120,00 Dollar bleiben. Der Ausbruch auf ein Dreijahreshoch über 115 Dollar sollte ebenso dafür sorgen, die Reißleine zu ziehen wie ein möglicher Rutsch unter die 95er-Unterstützung. Welcher auf den Inline-Optionsschein bezogener Stoppkurs dazu passt lässt, das kann man nur näherungsweise bestimmen. Als die Aktie am 21. September ein Zweimonatstief bei 96,21 Dollar markierte, fiel der Inliner auf ein Niveau von etwa drei Euro. Daher wird ein erster Stopp leicht tiefer bei 2,75 Euro platziert, wodurch das Verlustrisiko mit 54 Prozent schon einmal unter dem liegt, was zu gewinnen ist. Zudem kann der Stoppkurs dann mit steigendem Zeitwert sukzessive angehoben werden, was wir an dieser Stelle mitteilen werden. Das Chance-Risiko-Verhältnis wird sich dann nach und nach weiter verbessern.


Vielleicht gelingt der Einstand ja genau so gut wie beim in der Vorwoche empfohlenen Heidelberger-Druck-Inliner SF3 FFH. Der Schein hat eine schnellen Buchgewinn von über 20 Prozent eigefahren und bis Mitte Dezember ein Zusatzpotenzial von gut 70 Prozent. Der Stopp kann bereits von 2,50 auf 2,90 Euro angehoben werden. Wieder Richtung Einstandsniveau nähert sich das in BÖRSE ONLINE 28/21 vorgestellte Varta-Bonus-Cap-Zertifikat SD2 09B. Dass die Restlaufzeit nur noch gut zwei Monate beträgt, macht die Position hochinteressant. Entscheidend ist die 100-Euro-Schwelle. Bleibt diese intakt, stellt sich bei dem spekulativ kaufenswerten Papier vom aktuellen Niveau aus ein Gewinn von 28 Prozent ein. Eine waagrechte Unterstützung hat sich zuletzt um 110 Euro etabliert. Wird diese mit einem Fünfmonatstief durchbrochen, gibt es um 105 Euro noch eine Stabilisierungschance. Beim Zertifikat wird der Stoppkurs noch einmal leicht auf 159,50 Euro angehoben.

Name General-Electric-Inliner
WKN SF3CHS
Aktueller Kurs 5,85 € / 6,00 €
Schwellen 90,00 $/ 120,00 $
Laufzeit 17.12.21
Stoppkurs 2,75 €
Zielkurs 10,00 €

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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