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Nach dem DAX-Kaufsignal: 24-Prozent-Chance bis Dezember

Nach dem DAX-Kaufsignal: 24-Prozent-Chance bis Dezember
16.10.2020 07:25:01

Steigt der DAX bis Mitte Oktober nicht auf 14.000 Punkte, dann legt dieser Schein in der kurzen Zeit um 28 Prozent so. So sieht die Investmentstrategie aus. Von Stefan Mayriedl



Voll aufgegangen ist unsere vor genau einem Monat vorgestellte, tendenzielle DAX-Short-Position. Zwei Tage vor dem Laufzeitende notiert der DAX-Capped-Put-Plus PX6QN7 bei plus 28 Prozent und damit am maximalen Auszahlungsniveau. Da es zuletzt mittelfristige Kaufsignale gab, legen wir mit einem frischen Schein nach und wechseln die Seite.

Vom MACD-Indikator kam ein frisches Kaufsignal auf Monatsbasis, der mittelfristige 55-Tage-Durchschnitt wurde zurückerobert und mittelfristige, um 12.700 und 12.900 Punkte verlaufende Aufwärtstrendlinien sind intakt. Eine wirkliche Gefahr für die neue Position entstünde aber erst, wenn auch die derzeit um 12.160 Punkte verlaufende 200-Tage-Linie durchbrochen werden würde.

Mit dem DAX-Capped-Call-Plus PX6QN7 ist auf Sicht von gut zwei Monaten immerhin ein Gewinn von 24 Prozent drin. Dazu muss der Index über der seit Ende Mai nicht mehr gesehenen Schwelle von 11.500 Punkten bleiben. Das bisherige Tief des seit Anfang Juli gehandelten Scheins lag beim Dreimonatstief 12.253 Punkte von Ende im 20er-Bereich. Ende September fiel der Schein dann noch einmal in den 23er-Bereich. Es wird ein erster Stop loss bei 21,50 Euro platziert und dieser wöchentlich um 75 Cent angehoben.



Name DAX-Capped-Call-Plus
WKN PH1ZSA
Aktueller Kurs 32,35 € / 32,38 €
Basis/Schwelle 12.000 / 14.000 Pkt.
Laufzeit 16.10.20
Stoppkurs 21,50 €
Anpassung Stoppkurs +0,75 €/Woche
Zielkurs 40,00 €
Empfehlungen auf Basis charttechnischer Signale. In Einzelfällen sind Abweichungen zur fundamentalen Einschätzung möglich.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

www.smartanlegen.de


Bildquelle: BÖRSEONLINE

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