Wenngleich die Bären in den letzten Monaten mächtige Prügel bezogen haben, könnte sich nunmehr eine tendenzielle Short-Position in dem Index lohnen, der sich in der wohl stärksten Blase der letzten 20 Jahre befindet. Die Rede ist natürlich vom Nasdaq 100, der sich seit dem Frühjahr 2009 verzehnfacht auf 25-Jahres-Sicht verzwanzigfacht hat. Auf 52-Wochen-Sicht steht, natürlich angetrieben von der Geldflut der Notenbank ein Aufschlag um etwa ein Drittel. Jetzt aber zeigen sich im Chartbild Signale, die zumindest auf eine Konsolidierung hindeuten. Eine solche kann man mit dem ausgewählten Reverse-Bonus-Cap-Zertifikat lukrativ traden.

Bleibt die Schwelle bei 11.400 Punkten bis zum 18. September, also noch etwa sieben Wochen lang, unangetastet, dann steigt der Schein PX8QRF um 27 Prozent. Neben der sehr kurzen Laufzeit (daher auch eine Pro-Anno-Rendite von etwa 460 Prozent!) ist bei dem Zertifikat von Vorteil, dass die Schwelle von klaren charttechnischen Marken beschützt wird. Der jüngste Bruch des mittelfristigen Aufwärtstrends deutet ebenso wie die Preisgabe der 21-Tage-Linie darauf hin, dass das Allzeithoch 11.069 Punkte vom 13. Juli zunächst nicht mehr angegriffen wird.

Ein moderater Abwärtstrend verläuft zudem just am Allzeithoch auf Schlusskursbasis, das am 20. Juli bei 10.952 Zähler markiert wurde. Das mit diesem Widerstand korrespondierende Tief des Zertifikats liegt im 39er-Bereich. Daher bietet sich ein erster Stoppkurs bei 38,00 Euro an, welcher mögliche Verluste schon einmal auf 25 Prozent begrenzt. Von dort aus soll es mit dem Stop loss wöchentlich um einen Euro nach oben gehen.

Name Nasdaq-100-Reverse-Bonus-Cap
WKN PX8QRF
Aktueller Kurs 50,86 € / 50,92 €
Schwelle 11.400 Pkt.
Laufzeit 18.09.20
Stoppkurs 38,00 €
Anpassung Stoppkurs +1,00 € / Woche
Zielkurs 64,50 €
Empfehlungen auf Basis charttechnischer Signale. In Einzelfällen sind Abweichungen zur fundamentalen Einschätzung möglich.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

www.smartanlegen.de