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Zeitwert- und Stabilisierungsgewinne beim EUR/JPY

Zeitwert- und Stabilisierungsgewinne beim EUR/JPY

WKN: 857943 ISIN: JP3164800009 NOK Corp.

14.02.2019 03:10:00

Bleibt der Euro gegenüber dem japanischen Yen einigermaßen stabil, wird dieser Schein bis Juni einen Gewinn von 60 Prozent erzielen. Die obere Schwelle ist weit weg, einzig auf die untere muss zunächst aufgepasst werden. Von Stefan Mayriedl



Nach dem Flash-Crash zum Jahresauftakt hat sich die Lage beim Euro zum japanischen Yen merklich beruhigt. Mit Hilfe der entscheidenden charttechnischen Widerstände und Unterstützungen kann ein passender Inline-Optionsschein heraus gesucht und somit eine dicke Per-Anno-Rendite erzielt werden.

Die Erholungsbewegung vom 20-Monats-Tief 118,86 Yen reichte bis 125,94 Yen. Die letzte bedeutende Fibonacci-Unterstützung dieser Aufwärtswelle befindet sich also im Bereich von 121,5 Yen, so dass untere Schwellen bis maximal 120 Yen akzeptabel sind. Dagegen liegt um 126,00/126,50 Yen ein massiver Widerstand in Form des fallenden 55-Tage-Durchschnitts und einem seit Ende September gültigen Abwärtstrend. Bei den oberen Schwellen kann man sich daher bis 128 Yen hinab wagen.

Unter den verfügbaren Scheinen ist ein bis Juni laufendes Papier am Interessantesten. Der mögliche Gewinn von 60 Prozent, was einer Per-Anno-Rendite von etwa 260 Prozent entspräche, wird eingefahren, sofern die Range zwischen 120,00 und 134,00 Yen intakt bleibt. Damit wird der Schein von der fortschreitenden Zeit ebenso profitieren wie von steigenden Euro-Kursen. Beim Stopp müssen wir uns auf die Unterstützungen konzentrieren. Das bisherige Tief des seit einem Monat gehandelten Scheins lag um vier Euro. Der erste Stop loss wird noch einmal deutlich darunter bei 2,75 Euro platziert.



Name EUR/NOK-Turbo-Long
WKN ST798Q
Aktueller Kurs 6,05 € / 6,25 €
Schwellen 120,00 Yen / 124,00 Yen
Laufzeit 21.06.19
Stoppkurs 2,75 €
Zielkurs 10,00 €

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

www.smartanlegen.de

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Bildquelle: Shohei Miyano/Reuters, BÖRSE ONLINE

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