Dieses böse Omen zeigt sich aktuell an den Börsen und hat in der Vergangenheit bereits starke Crashs sowie deutliche Korrekturen vorhergesagt. Müssen sich Anleger jetzt warm anziehen?
Die Kurse an den Börsen bewegen sich nahe Rekordniveaus. Doch nun ist das Hindenburg-Omen an der NYSE und an der NASDAQ verzeichnet worden. Ein Signal, das für die Kurse von Aktien nichts Gutes bedeutet.
Böses Omen an der Börse
Konkret misst das Hindenburg-Omen Divergenzen im Markt und bestimmt, wie viele Aktien ein neues Hoch und wie viele ein Tief erreichen. Von Experten wird das Auftreten des Omens häufig mit Problemen in der Wirtschaft, mangelnder Marktbreite, wachsender Unsicherheit und Klumpenrisiken in den großen Indizes gleichgesetzt. Allesamt Indikatoren, die für den Kursverlauf von Aktien nichts Gutes verheißen.
Entsprechend hat das Hindenburg-Omen bereits in der Vergangenheit mehrfach Korrekturen und Crashs korrekt vorhergesagt. Dazu gehören unter anderem die Crashs von 1987, 2000 und 2008. Allerdings lag der Infikator gerade in der jüngeren Vergangenheit mehrfach falsch.
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Plötzlicher Kurseinbruch möglich?
Doch nur weil sich das Hindenburg-Omen an den Märkten zeigt, ist das noch lange keine Garantie für eine Korrektur. Es gibt keinen 100 Prozent treffsicheren Indikator an der Börse.
Dennoch ist das Hindenburg-Omen nicht das einzige Signal, das jetzt auf fallende Kurse hindeutet - im Gegenteil. Mehr dazu lesen Anleger in diesem Artikel: Kommt jetzt die Korrektur an den Aktienmärkten? 150 Jahre Statistik sprechen eine eindeutige Sprache
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hindenburg Omen?
Das Hindenburg-Omen ist ein technischer Indikator, der auf interne Schwächen im Aktienmarkt hinweisen soll. Es tritt auf, wenn eine signifikante Anzahl von Aktien an der New Yorker Börse gleichzeitig neue 52-Wochen-Hochs und neue 52-Wochen-Tiefs verzeichnet – eine Divergenz, die als Zeichen einer fragmentierten Marktbreite gilt.
Kommt es zu einem Crash an der Börse?
Rücksetzer gibt es an der Börse immer wieder. Die Experten von BÖRSE ONLINE sehen aber aktuell keine Anzeichen eines nachhaltigen Abverkaufs.
Warum heißt es Hindenburg Omen?
Der Indikator ist nach dem Unglück des Luftschiffs Hindenburg im Jahr 1937 benannt, um die Gefahr eines plötzlichen Markteinbruchs zu verdeutlichen.
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