Der Gewinn legte um 48 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar zu.

Nachdem die Pandemie die Bilanz vor einem Jahr schwer belastet hatte, profitierte Coca-Cola nun davon, dass in Restaurants, Stadien oder Kinos - wo ein Großteil der Einnahmen des Konzerns entsteht - wieder mehr Betrieb einkehrte. Die Quartalszahlen übertrafen die Erwartungen klar, die Aktie reagierte vorbörslich mit einem kleineren Kurssprung. Coca-Cola hob auch die Jahresprognose an.

Coca-Cola hat durch den viral gegangenen Vorfall mit Fußball-Star Cristiano Ronaldo bei einer Pressekonferenz während der Europameisterschaft keine direkten Auswirkungen auf den Umsatz festgestellt. Der portugiesische Nationalspieler hatte die an seinem Platz bereitgestellten Cola-Flaschen zur Seite geschoben und mit dem Wort "Agua" zu einer Wasserflasche gegriffen. Die Szene wurde millionenfach in den sozialen Medien geteilt, der Aktienkurs des weltgrößten Getränkekonzerns brach ein. "Es wird immer Ereignisse geben, die nicht unbedingt nach Wunsch verlaufen" sagte Coca-Cola-Finanzchef John Murphy am Mittwoch bei der Vorstellung der Quartalszahlen. "Wir können damit umgehen."

Coca-Cola steigerte seinen Umsatz im zweiten Quartal um 41 Prozent auf mehr als zehn Milliarden Dollar, weil nach der Lockerungen der Corona-Einschränkungen Kinos, Restaurants und Stadien in vielen Ländern wieder öffneten. Der Netto-Gewinn kletterte 48 Prozent auf 2,64 Milliarden Dollar.

dpa-AFX/rtr