Dieser setzte sich am Montag mit plus 0,6 Prozent fort. Dem Index fehlt nicht mehr viel bis zu seiner Bestmarke aus dem Jahr 2015.

Die Titel des Zulieferers und Reifenherstellers Continental gewannen an der Dax (DAX 30)-Spitze 1,4 Prozent. Auf das starke erste Quartal hätten die Aktien nicht übermäßig reagiert, die Konsensschätzungen dürften deutlich steigen, schrieb Analyst David Lesne von der UBS in seiner aktuellen Studie und erhöhte sein Kursziel auf 160 Euro. Aktuell kostet die Conti-Aktie rund 131 Euro. Nach Lesnes Einschätzung hat die Geschäftsdynamik einen Wendepunkt erreicht.

Unter den drei Autobauern im Dax war BMW der beste Wert, mit einem plus von etwa einem Prozent erreichten die Titel der Münchener ein Hoch seit 2018. Daimler folgten um 0,6 Prozent nach oben auf ein erneutes Hoch seit 2015. Daimler-Chef Ola Källenius trimmt den Autobauer weiter auf Rendite. Laut einem Bericht im "Handelsblatt" soll die Anzahl der konzerneigenen Vertriebsstützpunkte in Europa merklich reduziert werden, um die Fixkosten zu senken. Konkret beabsichtigt Källenius demnach, die Pkw-Niederlassungen in Großbritannien, Spanien und Belgien zu verkaufen.

Volkswagen dagegen hinkten am Montag dem positiven Umfeld etwas hinterher, indem sie um 0,2 Prozent fielen. Besser entwickelte sich aus dem Konzernumfeld der Wolfsburger die Aktie der Beteiligungsgesellschaft Porsche, die es am Montag erstmals seit 2008 wieder über die 100-Euro-Marke schaffte. Zuletzt wurden die im MDax enthaltenen Papiere ein halbes Prozent höher gehandelt.

Der gute Lauf erstreckte sich auch auf Zulieferer unter den Nebenwerten. Im SDAX zum Beispiel waren die Papiere von ElringKlinger mit einem Plus von mehr als zwei Prozent einmal mehr sehr gefragt. Die Wasserstoff-Fantasie der Anleger sorgt bei dieser Aktie zusätzlich für Auftrieb.

dpa-AFX