Adidas hat im ersten Quartal deutlich besser abgeschnitten als erwartet, der Gewinn stieg sogar zweistellig. Die Börse feiert die Zahlen mit einem satten Kursaufschlag.

Der deutsche Sportartikelhersteller Adidas hat im ersten Quartal deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Laut Zahlen vom Morgen stieg der Umsatz um gut sieben Prozent auf rund 6,6 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in Herzogenaurach mitteilte. Währungsbereinigt erzielte Adidas sogar ein Wachstum von 14 Prozent.

Den Angaben zufolge verzeichnete Adidas vor allem über seine eigenen Verkaufskanäle eine starke Nachfrage. Dagegen fiel das Plus im Großhandel schwächer aus. Nach Angaben von Adidas setzt der Einzelhandel derzeit wegen des unsicheren Konsumumfeldes verstärkt auf Rabatte. Adidas verkaufe daher aktuell keine „übermäßigen Mengen“ an seine Partner, um die Preisnachlässe unter Kontrolle zu behalten.

Gewin wächst trotz schwachem Dollar zweistellig

Obwohl die Ergebnisse von Adidas erfahrungsgemäß stark vom Dollarkurs und neuerdings auch von Zöllen beeinflusst werden, stieg das Betriebsergebnis den Angaben zufolge um 15,5 Prozent auf 705 Millionen Euro.

Analysten hatten sowohl bei Umsatz als auch operativem Ergebnis mit weniger gerechnet. Der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn verbesserte sich um 12,6 Prozent auf 482 Millionen Euro. Angesichts der sehr guten Zahlen überrascht es ein wenig, dass Adidas seine bisherigen Prognosen lediglich bestätigte. Der Konzern ist an der Börse für seine vorsichtigen Ausblicke bekannt, die häufig erst im Laufe des Jahres angehoben werden.

Adidas (WKN: A1EWWW)

Steht Adidas ein besseres Jahr bevor als befürchtet?

Die Börse scheint diese Hoffnung bereits einzupreisen: Die Adidas-Aktie legt im frühen Handel auf Tradegate fast fünf Prozent zu.

Denn tatsächlcih machen die guten Zahlen zum Jahresauftakt Lust auf mehr. Aber kann Adidas das schaffen? Was spricht dafür – und was womöglich dagegen?

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