Die Aktien von SAP haben seit dem Jahresanfang rund 30 Prozent an Wert verloren. Grund ist vor allem die Angst vor der potenziellen KI-Konkurrenz.

Aus diesem Grund ergreift der SAP-Konzern nun harte Maßnahmen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet.

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SAP kündigt harten Sparkurs an

Der Software-Konzern will an bestimmten Stellen weiter Kosten sparen, um Mittel für den Ausbau seiner KI-Technologien freizumachen. Dabei hat SAP vor allem Ausgaben für Neueinstellungen und Dienstreisen im Blick. 

"SAP überprüft fortlaufend seine Investitionen, um Ressourcen gezielt dort einzusetzen, wo sie den größten langfristigen Mehrwert für Kunden schaffen", hieß es in einem Statement des Konzerns. "Daher investieren wir verstärkt in KI-bezogene Kompetenzen, Talente und Technologien. Gleichzeitig gehen wir bei Neueinstellungen, externen Ausgaben und internen Reisen bewusster und gezielter vor." Kundennahe Aktivitäten sowie wichtige KI-Initiativen würden weiterhin vollständig unterstützt.

Bloomberg hatte zuvor unter Berufung auf eine E-Mail des Managements an die Beschäftigten berichtet, dass sich künftige Neueinstellungen ausschließlich auf ausgewählte Profile konzentrieren würden, mit Fokus vor allem auf zentrale KI-Rollen. Dienstreisen für interne Veranstaltungen ohne Bezug zur KI-Entwicklung würden ausgesetzt. Zudem prüft Europas größter Software-Konzern Einsparpotenziale bei Lieferanten.

Wie Bloomberg weiter berichtete, hatte SAP auch seine Fühler nach dem US-Software-Hersteller Cognite ausgestreckt. Dieser ging jedoch für 3,1 Milliarden US-Dollar (rund 2,7 Mrd Euro) in bar an den französischen Technologiekonzern Schneider Electric, der damit sein Geschäft mit industrieller KI ausbauen will. Der SAP-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern.

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Kann das die SAP-Aktie wieder beflügeln?

Doch ob das der SAP-Aktie wieder Flügel verleiht, ist fraglich. Zwar zeigen sich in den vergangenen Tagen leicht positive Vorzeichen, doch übergeordnet ist die aktuelle Bewegung der Papiere allenfalls eine Bodenbildung.

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Enthält Material von dpa-AFX

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Häufig gestellte Fragen

Welche Sparmaßnahmen plant SAP?

Der Software-Konzern will an bestimmten Stellen weiter Kosten sparen, um Mittel für den Ausbau seiner KI-Technologien freizumachen. Dabei hat SAP vor allem Ausgaben für Neueinstellungen und Dienstreisen im Blick. 

Wie ist die charttechnische Situation bei SAP?

Zwar zeigen sich in den vergangenen Tagen leicht positive Vorzeichen, doch übergeordnet ist die aktuelle Bewegung der Papiere allenfalls eine Bodenbildung.

Wie haben die Aktien von SAP 2026 performt?

Die Aktien von SAP haben seit dem Jahresanfang rund 30 Prozent an Wert verloren. Grund ist vor allem die Angst vor der potenziellen KI-Konkurrenz.

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