Bei diesem etablierten Chemiekonzern haben mittlerweile mehr als 70 Hedgefonds aufgestockt. Die Aktie gilt als deutlich unterbewertet und bietet Anlegern ein Kurspotenzial von 354 Prozent.

Laut einer Auswertung der US-Großbank Goldman Sachs halten aktuell 75 Hedgefonds die Position. Das entspricht einem Zuwachs von fast 40 Prozent im Vergleich zum vergangenen Quartal. Insgesamt sechs Prozent der gesamten Marktkapitalisierung liegen somit in den Händen institutioneller Investoren.

Das macht die Aktie so beliebt

Das Chemieunternehmen besteht bereits seit 1897. Die Hauptgeschäftsbereiche umfassen Agrarchemikalien, Kunststoffe und Spezialchemikalien, wobei Kunststoffe mit etwa 50 Prozent den größten Teil des Umsatzes ausmachen.

Wie die meisten Konzerne der Branche hatte die Schließung der Straße von Hormus deutliche Auswirkungen auf den Kurs. Bereits Anfang des Jahres stieg die Aktie an, setzte im Februar zu einer Rally an und erreichte im März ihr Jahreshoch. Nach den Friedensverhandlungen sank der Kurs deutlich und ist auf Sicht eines Monats um 15 Prozent gefallen.

Auf diesem Niveau gilt die Bewertung des Unternehmens als extrem attraktiv und kommt auf ein KGV von 10,2. Damit notiert die Aktie 38 Prozent unter dem Sektormedian und 50 Prozent unter dem Fünfjahresdurchschnitt.

Analysten rechnen mit einem weiteren Gewinnwachstum. Vom jetzigen Niveau gehen die Experten im Konsens davon aus, dass eine Upside von 39 Prozent möglich ist. Einige rechnen sogar mit mehr als 65 Prozent Kurspotenzial.

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354 Prozent Kurspotenzial sichern

Die Unterbewertung eröffnet Anlegern Chancen. Hinzu kommt eine Dividendenrendite von 4,5 Prozent. Wenn Sie zusätzlich mit einem Hebel spekulieren möchten, lohnt sich ein Blick auf den Optionsschein. Erreicht die Aktie bis zum Jahresende das Kursziel von 50 US-Dollar, winken hier 354 Prozent Kurspotenzial.

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Häufig gestellte Fragen

Warum interessieren sich Hedgefonds überhaupt für unterbewertete Aktien?

Hedgefonds suchen oft nach Titeln, bei denen der Markt das Potenzial noch nicht vollständig eingepreist hat. Besonders attraktiv sind Unternehmen mit solider Bewertung, klaren Katalysatoren und möglichen Kurschancen durch Gewinnwachstum oder einen Stimmungswechsel.

Was sagt ein niedriges KGV über eine Aktie aus?

Ein niedriges KGV kann darauf hinweisen, dass eine Aktie im Vergleich zu ihren Gewinnen günstig bewertet ist. Entscheidend ist aber, ob die Gewinne stabil sind und ob der Markt das Geschäft wegen Risiken oder zyklischer Schwäche bewusst niedriger bewertet.

Warum können Dividende und Kurspotenzial zusammen interessant sein?

Eine Dividende kann laufende Erträge liefern, während Kurspotenzial auf mögliche Kursgewinne hindeutet. Zusammen ergibt das für viele Anleger eine Mischung aus Ertrag und Wachstum, besonders wenn das Unternehmen operativ solide aufgestellt ist.