Nach einem der schlimmsten Jahre, die die Stahlbranche erlebte, gab es zum Jahresausklang erste Anzeichen einer Erholung. Der Gegenwind der Pandemie wird schwächer, die Chancen für einen Aufschwung steigen und damit die Nachfrage nach Stahlprodukten. Nachdem die Preise für Stahl im letzten Jahr noch auf 400 Euro für eine Tonne geschrumpft waren, haben sich die Preise auf mehr als 700 Euro erholt. Der Branchenverband Eurofer rechnet für das laufende Jahr mit einem Nachfrageplus von rund 13 Prozent.

Das erklärt die Kursrally bei Thyssenkrupp. Immerhin hat sich die Notiz seit den Tiefs im Herbst bis heute fast verdreifacht. Der Trend wurde nur kurz unterbrochen, als bekannt wurde, dass die Verkaufsgespräche des Stahlgeschäftes abgebrochen wurden. Thyssen bleiben andere Optionen. Denkbar wären sowohl eine Abspaltung des Stahlgeschäfts aber auch ein Zusammenschluss mit Salzgitter. Bisher hat sich der Salzgitter-Vorstandschef Heinz Jörg Fuhrmann vehement gegen einen Zusammenschluss mit ThyssenKrupp Steel Europe gewehrt. Doch im Sommer geht Fuhrmann in den Ruhestand. Der Chefwechsel eröffnet nun auch wieder diese Option.


Nach dem steilen Anstieg konsolidiert der Thyssen-Kurs auf dem Niveau um elf Euro. Die Hoffnung auf eine Fortsetzung der Konjunkturbelebung stützt den Aktienkurs. Um mit dem Discount-Call bis September die maximale Rendite von mehr als 50 Prozent zu erzielen, darf die Aktie sogar noch bis im September auf 10 Euro etwas zurückfallen ohne das volle Gewinnpotenzial des Discount-Calls zu gefährden.



Name Thyssenkrupp-Discount-Call
WKN PF6DRQ
Aktueller Kurs 0,65 € / 0,67 €
Basis/Cap 9,00 € / 10,00 €
Laufzeit 17.09.2021
Stoppkurs 0,49 €
Maximale Seitwärtsrendite 49,2 %
Zielkurs 1,00 €