An der Wall Street haben sich die Anleger zu Beginn der neuen Woche zurückgehalten. Sorgen bereite den Investoren weiterhin der starke Dollar, hieß es am Markt. Sie fürchteten, dass die US-Währung Einnahmen exportorientierter US-Konzerne belastet. Dabei seien die Auswirkungen noch nicht klar und Händler etwas zu sehr auf die Tagesschwankungen des Dollar konzentriert, sagte Analyst Rick Meckler von LibertyView Capital Management. Im Blickpunkt war auch der Antrittsbesuch von Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras bei Bundeskanzlerin Angela Merkel am späten Nachmittag. Die Bundesregierung dämpfte im Vorfeld Erwartungen, dass es im Schuldenstreit zu einem Durchbruch kommen könnte.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete am Montag 0,1 Prozent im Plus bei 18.145 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 lag nahezu unverändert bei 2109 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab dagegen 0,1 Prozent auf 5020 Stellen nach.

Bei den Einzelwerten waren Immunogen gefragt. Die Papiere schossen 17 Prozent in die Höhe, nachdem der Pharmakonzern eine Krebstherapie-Kooperation mit dem japanischen Wettbewerber Takeda Pharmaceutical bekanntgegeben hatte.

Reuters