Commerzbank AG | CBK100
Die UniCredit hat nach Ablauf der regulären Annahmefrist direkten Zugriff auf rund 39 Prozent der Commerzbank-Aktien. Bis zum Ablauf der Angebotsfrist zum 16. Juni bekamen die Italiener nach eigenen Angaben 12,5 Prozent der Commerzbank-Aktien angedient. Dies teilte die UniCredit am Freitag mit. Zusammen mit den 26,8 Prozent, die vor der Offerte gehalten wurden, würde der Anteil der UniCredit an Deutschlands zweitgrößter börsennotierter Bank rechnerisch auf 39,3 Prozent steigen.
Fazit
Die UniCredit hat ihren Einfluss bei der Commerzbank deutlich ausgebaut. Mehr kann nun im Rahmen der verlängerten Angebotsfrist kommen. Am Ziel sind die Italiener bei der Übernahme aber auch dann nicht. Investierte bleiben dabei.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Commerzbank.