Der Goldpreis ist zuletzt stark unter die Räder gekommen, doch dadurch kann sich eine Kaufchance für Investoren bieten - meint zumindest die US-Investmentbank Wells Fargo. Das spricht für eine 43-Prozent-Rallye.
Der Goldpreis ist zu Anfang der Woche massiv unter Druck geraten und hat sich seitdem nur langsam erholt. Doch für Anleger könnte sich daraus eine geniale Kaufchance ergeben, meint zumindest die US-Investmentbank Wells Fargo.
Gold: Darum sind jetzt 43 Prozent bis zum Jahresende drin
So schrieben die Analysten in einer kürzlich veröffentlichten Studie, dass der Goldpreis bis zum Ende des Jahres noch immer wahrscheinlich 6.100 US-Dollar bis 6.300 US-Dollar erreichen dürfte. Dies entspricht vom aktuellen Niveau im besten Fall einem Kurspotenzial von 43 Prozent.
Ausschlaggebend hierfür seien die anhaltende Nachfrage der Zentralbanken und eine mögliche Abschwächung der Staatsanleihe-Renditen und des US-Dollars. Die Experten erklärten explizit, dass sie nicht an längerfristige Auswirkungen des Iran-Krieges auf die makroökonomische Lage glauben. Folglich sei das positive Umfeld für Gold weiter intakt.
Darüber hinaus verwiesen die Analysten auf die weiterhin überdurchschnittlich hohen Goldkäufe der Zentralbanken. Diese Nachfrage dürfte die Kurse weiter stützen, so die These.
Gute Aussichten für Gold
Gute Aussichten also für Gold, und mit dieser Ansicht ist Wells Fargo nicht alleine. Zuletzt hatten sich bereits Goldman Sachs und BMO Capital positiv für das Edelmetall geäußert.
Dementsprechend scheint die Stimmung gegenüber Gold trotz der Kursverluste also überraschend optimistisch zu sein. Wer jetzt auf der Suche nach spannenden Einstiegschancen bei entsprechenden Minenaktien ist, kann einen Blick auf das Goldfolio unseres Experten Markus Bußler werfen.
Häufig gestellte Fragen
Warum prognostiziert Wells Fargo trotz der jüngsten Kursverluste eine 43-Prozent-Rallye bei Gold?
Die US-Investmentbank Wells Fargo hält ein Kursziel von 6.100 bis 6.300 US-Dollar bis Ende 2026 für wahrscheinlich, da die fundamentalen Treiber für das Edelmetall intakt bleiben. Die Experten gehen davon aus, dass die kurzfristigen Belastungen durch den Iran-Konflikt keine dauerhaften makroökonomischen Schäden hinterlassen und Gold von einer künftigen Abschwächung des US-Dollars sowie sinkenden Renditen bei Staatsanleihen massiv profitieren wird.
Welche Rolle spielen Zentralbanken für die zukünftige Preisentwicklung von Gold?
Laut der Studie von Wells Fargo stützt die anhaltend hohe Nachfrage der Zentralbanken den Goldpreis auf einem überdurchschnittlichen Niveau. Diese institutionellen Käufe bilden ein stabiles Fundament.
Ist der aktuelle Kursrückgang bei Gold als langfristige Trendwende oder Kaufchance zu werten?
Analysten bewerten den jüngsten Preisverfall als vorübergehende Korrektur, die mutigen Investoren eine attraktive Einstiegschance bietet, bevor die prognostizierte Jahresend-Rallye einsetzt. Da die Experten das positive Umfeld für Edelmetalle weiterhin als stabil betrachten, wird die aktuelle Schwächephase eher als technischer Rücksetzer und nicht als Ende des langfristigen Aufwärtstrends eingestuft.