FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Freude über die jüngsten Fortschritte bei der Bewältigung der Klagewelle in den USA kommt auch am Freitag bei Bayer -Anlegern nicht zurück. Die Aktien kamen zu Wochenschluss noch weiter zurück von ihrem Hoch seit September 2023, das sie am Dienstag in einer ersten Reaktion auf einen Milliardenvergleich bei fast 50 Euro markiert hatten. Am Freitag sanken sie zuletzt um 4,3 Prozent auf 43,61 Euro. Damit sackten sie unter ihre 21-Tage-Linie, die bei 45,62 Euro verläuft.

Das Plus im laufenden Jahr ist damit auf 18 Prozent geschrumpft. Am Dienstag hatte die Rally noch dafür gesorgt, dass Bayer mit einem Plus von mehr als 30 Prozent zum Dax -Favoriten Siemens Energy aufgeschlossen hatte. Die Freude darüber währte aber nicht lange.

In erster Linie wurde von Analysten neben der gerichtlichen Genehmigung des Vergleichs ein noch ausstehendes Grundsatzurteil des Obersten Gerichtshofs in den USA genannt, das mit großer Spannung erwartet wird. Die Streitigkeiten rund um angebliche Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter haben in der Vergangenheit schon Milliarden verschlungen, die Dividende wurde zusammengestrichen. Der Aktienkurs brach ein./tih/jha/

Quelle: dpa-Afx