FRANKFURT (dpa-AFX) - Eine positive Einschätzung des Bankhauses Metzler könnte die Aktien von Eckert & Ziegler am Dienstag aus ihrem mehrmonatigen Abwärtstrend befreien. Seit September schon liegen die Höhepunkte der Aktie immer niedriger, wobei kurze Erholungsversuche dann Ende März und Anfang April bei 15 Euro an ihre Grenzen geraten waren. Am Dienstag aber sprang der Kurs nun um bis zu 7,7 Prozent auf 16,07 Euro nach oben. Über 16 Euro hatte er letztmals im Januar im Rahmen einer Zwischenerholung gestanden. Am Dienstagmittag betrug das Kursplus 6,3 Prozent, wodurch die Bilanz des Börsenjahres wieder positiv ausfällt.

Die Gewinne am Dienstag stützten sich auf eine Metzler-Kaufempfehlung, die der Analyst Alexander Neuberger in einer Erstbewertung damit begründete, dass der Hersteller radioaktiver Medizin- und Industriekomponenten in einem gut abgeschirmten Geschäftsfeld ein solides Wachstum verzeichne. Trotz Rekordmargen seien die Papiere deutlich günstiger bewertet als die der Konkurrenz, untermauerte er sein Votum mit "Buy". Ein Kursziel von 21 Euro verspricht ein Steigerungspotenzial um fast ein Drittel./tih/jha/

Quelle: dpa-Afx