FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Rheinmetall
Medienberichten zufolge soll das US-Verteidigungsministerium im Zuge der geplanten Reduzierung der US-Truppen in Deutschland auch die geplante Stationierung einer Einheit zur Bedienung, Unterhaltung und Wartung von Mittelstreckenraketen zurückgenommen haben. Vor zwei Jahren hatte der vorige US-Präsident Joe Biden zugesagt, erstmals seit dem Kalten Krieg wieder Mittelstreckenwaffen mit konventionellen Sprengköpfen zur Abschreckung in Deutschland zu stationieren, die bis nach Russland reichen.
Nun könnten Deutschland und Europa stärker auf eigene Lösungen angewiesen sein, was der hiesigen Rüstungsbranche zugute kommen würde. Auch Aktien von Hensoldt
"Wir könnten gemeinsam mit der Ukraine solche Raketen entwickeln", schlug der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter in seiner Reaktion auf die Berichte vor. Europa müsse sich stärker um die eigene konventionelle Verteidigung kümmern "und mehr Lasten von den Amerikanern abnehmen, also den Amerikanern auch signalisieren, dass eine Zusammenarbeit mit Europa ein Mehrwert ist"./ag/ajx/nas
Quelle: dpa-Afx