LONDON/FRANKFURT/PARIS (dpa-AFX) - Anleger nehmen am Freitag bei den zuletzt gut gelaufenen Aktien etablierter Netzwerk-Fluggesellschaften Gewinne mit. Die Richtung wurde von den IAG-Anteilen vorgegeben, die nach der Zahlenvorlage zunächst noch solide in den Tag gestartet waren. Zuletzt lag das Minus bei fast sieben Prozent. Börsianer führten dies auf Gewinnmitnahmen zurück, nachdem der Kurs der britisch-spanischen Holding das höchste Niveau seit 2018 erreicht hatte.

Zahlen und der Ausblick von IAG reichten nicht mehr aus, um die Aktien weiter zu stützen, hieß es am Markt. Auch Analyst Jarrod Castle von UBS hatte es am Morgen bereits in Frage gestellt, ob "solide Resultate" den Aktionären noch genügen würden.

Von IAG in Mitleidenschaft gezogen wurden auch die Kurse von Lufthansa , die im Rennen um eine Rückkehr in den Leitindex Dax < einen vierprozentigen Rückschlag verbuchten. Titel von Air France-KLM büßten in Paris fast sechs Prozent ein.

Alle drei hatten sich zuletzt besser entwickelt als die Papiere von Billigfliegern, unter denen Easyjet derzeit ihrem November-Tief nahestehen. Am Freitag gaben sei in London um 3,3 Prozent nach. Titel von Ryanair verloren in Dublin 1,5 Prozent./tih/jsl/he

Quelle: dpa-Afx