FRANKFURT (dpa-AFX) - Negative Analystenaussagen der UBS haben am Dienstag die Aktien aus dem Konzernumfeld von United Internet
Mit Blick auf Ionos rechnet Tang "kurzfristig nicht mit einem beruhigenden Trend". Die Ziele für 2026 signalisierten zwar ein beschleunigtes Wachstum, doch dies werde die derzeit vorhandenen Befürchtungen, dass das Unternehmen im KI-Bereich hinterherhinkt, kaum zerstreuen. Viele Anleger befürchteten, dass der Aufstieg von KI-gestützten Tools die Lösungen von Ionos überflüssig machen könnte.
Getrieben vom eingedampften Ausbau des eigenen Mobilfunknetzes waren 1&1 zuletzt auf einem Hoch seit 2021 angekommen, was der Experte jetzt zur Abstufung auf "Neutral" nutzte. Ein Zusammenschluss mit einem anderen deutschen Netzbetreiber sei zwar eine Option, liege derzeit aber nicht auf der Hand. Eine weitere Einschränkung der Mittel für den Netzausbau wäre bei 1&1 zwar positiv für den Barmittelfluss, stehe aber auch nicht unmittelbar bevor.
Analyst Tang behielt in seinen Studien zu den drei Konzernaktien am Dienstag einzig für United Internet seine Kaufempfehlung bei, da die Mutter im Konzerngebilde der günstigste Weg für Anleger sei. Der Wert von Ionos und 1&1 impliziere einen negativen Eigenkapitalwert für den Rest des Unternehmens, argumentierte der Experte. Das Ende der Fahnenstange sieht er daher nicht erreicht, auch wenn die United-Aktien im Januar mit 1&1-Rückenwind auf ein Hoch seit 2022 gestiegen waren./tih/jsl/mis
Quelle: dpa-Afx