ZAANDAM (dpa-AFX) - Der niederländische Supermarktbetreiber Ahold Delhaize
Bis zur Mittagszeit büßte das Papier rund drei Prozent auf 38,20 Euro ein und gehörte zu den wenigen Verlierern im Eurozonen-Index EuroStoxx 50
Im ersten Quartal ging der Umsatz des Konzerns wegen des schwachen US-Dollar im Jahresvergleich zwar um mehr als vier Prozent auf 22,3 Milliarden Euro zurück. Der Überschuss blieb mit 552 Millionen Euro jedoch fast stabil, und die bereinigte operative Marge verbesserte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 4,0 Prozent. Damit schnitt Ahold Delhaize besser ab als von Analysten im Schnitt erwartet.
Die USA sind für Ahold Delhaize der wichtigste Markt. Weil die US-Währung zuletzt spürbar an Wert verloren hatte, blieben von den Umsätzen aus den Vereinigten Staaten umgerechnet weniger Euro übrig. Neben dem von der US-Regierung veranlassten Preissenkungen für Medikamente drückte der Rückgang der Eierpreise in dem Land auf den Erlös, nachdem sich Eier ein Jahr zuvor dort wegen einer landesweiten Knappheit stark verteuert hatten.
An seinen Erwartungen für das laufende Jahr hält Konzernchef Frans Muller unterdessen fest: So soll die bereinigte operative Marge etwa vier Prozent erreichen. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll währungsbereinigt um einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentsatz steigen.
Im kommenden Jahr will Muller (Jahrgang 1961) nach dann fast neun Jahren an der Konzernspitze in den Ruhestand treten. Sein Nachfolger Garnier (Jahrgang 1966) führt seit 2019 den Baumarktkonzern Kingfisher. Zuvor hatte er leitende Positionen bei der französischen Supermarktkette Carrefour
Quelle: dpa-Afx