HAMBURG (dpa-AFX) - Der Kupferkonzern Aurubis
Die Hamburger nannten anhaltend hohe Metallpreise, verbesserte Erlöserwartungen aus der Verarbeitung von Recyclingmaterialien sowie höhere erwartete Schwefelsäureerlöse in der zweiten Jahreshälfte als Grund für die höheren Ziele.
Im ersten Halbjahr ging das operative Vorsteuerergebnis auf Basis vorläufiger Zahlen leicht von 229 auf 226 Millionen Euro zurück. Das lag im Rahmen der Erwartungen am Markt. Nach dem Rechnungslegungsstandard IFRS verdoppelte sich der Vorsteuergewinn nahezu auf fast 1,07 Milliarden Euro. Mehr Details zur Geschäftsentwicklung gibt es an diesem Montag mit dem Halbjahresbericht.
"Die positiven Aspekte überkompensierten ergebnismindernde Faktoren wie deutlich reduzierte Schmelz- und Raffinierlöhne bei einem über dem Vorjahr liegenden Konzentratdurchsatz", hieß es weiter. Hinzu kamen höhere planmäßige Abschreibungen bedingt durch strategische Projekte. So hatte der Konzern viel Geld unter anderem in einen Werkneubau in den USA gesteckt.
Nach dem erstmaligen Sprung über die Marke von 200 Euro gerieten die Aurubis-Papiere unter Druck. Sie fielen zuletzt um 3,6 Prozent auf 185,80 Euro. Allein 2026 liegen sie aber immer noch rund 50 Prozent im Plus. So profitiert das Unternehmen von einer weltweit hohen Kupfernachfrage im Zuge der Elektromobilität, dem Ausbau Erneuerbarer Energien und des Stromhungers der vielerorts aus dem Boden schießenden KI-Rechenzentren./men/mis/jha/
Quelle: dpa-Afx