BRUNNTHAL (dpa-AFX) - Der Brennstoffzellenspezialist SFC Energy
Am Dienstagmorgen zählte sie mit über 5 Prozent Plus zu den Gewinnern im SDax
Im laufenden Jahr soll es nun wieder besser laufen: 2026 erwartet SFC ein Wachstum des Konzernumsatzes auf 150 bis 160 Millionen Euro und eine Steigerung des bereinigten Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf 20 bis 24 Millionen Euro. Analysten haben im Mittel beim Umsatz etwas mehr auf dem Zettel und beim operativen Gewinn knapp das untere Ende der Prognosespanne.
"Seit Beginn des Jahres 2026 sehen wir eine sehr dynamische Entwicklung mit einigen Großprojekten, die zur Entscheidung anstehen", sagte Podesser. Für das erste Halbjahr erwartet er "eine starke Entwicklung" bei Auftragseingang, Umsatz und Profitabilität.
Der Manager setzt dabei zunehmend auf das Geschäft mit Verteidigungstechnologie. Für 2026 soll der Anteil des Verteidigungsgeschäftes am Umsatz auf ca. 15 bis 20 Prozent ansteigen. Zusammen mit den zivilen Sicherheitsanwendungen kämen dann 60 Prozent der Konzernerlöse aus diesen Bereichen.
Vergangenes Jahr erzielte SFC einen Umsatz von 143,3 Millionen Euro, was ein leichter Rückgang im Vergleich zu 2024 war und sowohl unterhalb der Analystenschätzungen als auch der Unternehmensprognose lag. Das operative Ergebnis verschlechterte sich sogar um fast ein Viertel auf 16,7 Millionen Euro. Dies war aber mehr, als Analysten geschätzt hatten.
An der Börse war von guten Margen im vergangenen Jahr und positiven Aussichten für 2026 die Rede. Die Voraussetzungen seien gut, hieß es. Es sei allerdings wichtig darauf zu achten, inwiefern sich der Auftragseingang auch in Umsätze wandele.
Den vollständigen Geschäftsbericht will SFC am 26. März vorlegen./lew/mne/stk
Quelle: dpa-Afx