KARLSRUHE/BERLIN (dpa-AFX) - Der Internetdienstleister Ionos
Für Analyst Toby Ogg von der US-Bank JPMorgan decken sich die Geschäftszahlen weitgehend mit den Erwartungen. Größere Änderungen an den Schätzungen für den Anbieter von Internetdiensten dürfte es mit Blick auf dessen Jahresprognosen nicht geben, so der Experte.
Auch für Dhruva Kusa Shah von UBS entsprachen die Zahlen für das Schlussquartal den Markterwartungen, das Umsatzwachstum habe sich aber erneut abgeschwächt. Der Ausblick auf 2026 sei bestätigt worden, jedoch dürfte sich das Wachstum vor allem auf das zweite Halbjahr konzentrieren. Zudem verweist er auf anhaltende Sorgen hinsichtlich der Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg der Umsatz um 5,5 Prozent auf rund 1,32 Milliarden Euro, wie die im MDax
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbesserte sich überproportional um 18,5 Prozent auf rund 485 Millionen Euro. Analysten hatten hier etwas weniger auf dem Zettel. Die operative Marge stieg um vier Prozentpunkte auf 36,8 Prozent. Das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Bereichen erhöhte sich von 1,02 auf 1,53 Euro. Zurückzuführen sei der Anstieg auf die höhere Profitabilität sowie niedrigere Finanzierungsaufwendungen.
Wie bereits Mitte Dezember mitgeteilt, erwartet das Ionos-Management für das laufende Jahr ein währungsbereinigtes Umsatzplus von circa sieben Prozent. Rückenwind verspricht sich das Unternehmen durch das starke Neukundenwachstum im Vorjahr, das auch 2026 anhalten dürfte, sowie von KI-Funktionen. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) soll auf 530 Millionen Euro zulegen bei einer Marge von 37 bis 38 Prozent./err/mne/jha/
Quelle: dpa-Afx