MÜNCHEN (dpa-AFX) - Eine weiter träge Nachfrage abseits von Computerchips für KI-Anwendungen macht Siltronic
Das bedeutet für den Hersteller von Silizium-Wafern, aus denen die Kunden dann Computer- und Elektronikchips herstellen, einen Rückgang des operativen Gewinns um gut 13 Prozent auf rund 65 Millionen Euro. Analysten hatten jeweils etwas mehr erwartet.
Unter dem Strich sorgten höhere Abschreibungen für einen Verlust von knapp 67 Millionen Euro, nachdem vor einem Jahr noch ein Überschuss von 4,3 Millionen Euro erzielt worden war. Die Jahresziele bestätigte die Beteiligung von Wacker Chemie
So stellt Siltronic im laufenden Jahr in "einem anspruchsvollen Marktumfeld" einen Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht nach knapp 1,35 Milliarden Euro im Vorjahr. Auf vergleichbarer Basis, also um Wechselkurseffekte und den Effekt der Schließung der Waferfertigung kleiner Durchmesser bereinigt, läge der Umsatz im Jahr 2026 in etwa auf dem Vorjahresniveau. Die Ebitda-Marge soll 20 bis 24 Prozent erreichen./mis/zb
Quelle: dpa-Afx