10 Dinge, die Sie heute Morgen wissen müssen
· Börse Online Redaktion
DAX-INDIKATION: 12.049,5 plus 0,7 Prozent
Die WALL STREET ist mit Kursgewinnen in die neue Handelswoche gestartet. Anleger gaben sich zuversichtlich, dass die Zinswende etwas später kommen könnte. Anlass war der überraschend schwach ausgefallene Arbeitsmarktbericht vom Freitag.
Dow Jones 17.880,85 plus 0,7 Prozent
Nasdaq 4.917,32 plus 0,6 Prozent
S&P 500 2.080,62 plus 0,7 Prozent
GRIECHENLAND strebt Finanzminister Varoufakis zufolge eine vorläufige Einigung mit den internationalen Geldgebern seines Landes beim Eurogruppen-Treffen an. "Auf dem Eurogruppen-Treffen am 24. April muss es ein vorläufiges Ergebnis (der Gespräche) geben, gemäß den Vereinbarungen am 20. Februar", sagte Varoufakis der griechischen Zeitung "Naftemporiki". Zugleich hat Griechenland erstmals seine Entschädigungs-Forderungen an Deutschland wegen Verbrechen während des Nationalsozialismus beziffert. Der stellvertretende Finanzminister Mardas sagte im Parlament in Athen, Deutschland schulde Griechenland 278,7 Milliarden Euro.
IRAN/ATOM: US-Präsident Obama will eine Atom-Vereinbarung mit dem Iran nicht von einer vorherigen Anerkennung Israels durch die Führung in Teheran abhängig machen. Die Vorstellung, man könne beides verknüpfen, sei gleichbedeutend mit der Aussage, man werde keine Vereinbarung unterzeichnen, bis sich die Natur des iranischen Regimes vollständig gewandelt habe, sagte Obama dem Sender NPR. Obama wies damit eine Forderung des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu zurück.
Die LUFTHANSA ist einem Medienbericht entgegengetreten, im Fall des Co-Piloten des abgestürzten Germanwings-Flugzeugs möglicherweise Informationspflichten verletzt zu haben. "Lufthansa kommt ihren Informationspflichten gegenüber dem Luftfahrtbundesamt (LBA) nach", teilte die Airline auf Anfrage mit. Die "Welt am Sonntag" hatte berichtet, vieles spreche dafür, dass die Lufthansa-Ärzte, die den Co-Piloten Andreas L. von 2009 bis 2013 untersuchten, das LBA hätten informieren müssen.
DEUTSCHE BANK: Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zeigt sich einem Magazinbericht zufolge offen, eine Aufspaltung der Bank zu unterstützen. Man könne sich mit diesem Modell anfreunden, zitierte "Der Spiegel" Gewerkschaftskreise. Verdi verlange für eine Zustimmung dazu allerdings klare Ansagen, wie die neue Privatkundenbank mit Kapital, Kunden und Produkten ausgestattet werde und wer die künftigen Eigentümer sein sollten. Verdi habe ein hohes Interesse daran, dass die Bank deutsch bleibe.
COMMERZBANK: Der milliardenschwere Vergleich der Bank mit den US-Behörden wegen Sanktionsverstößen und Geldwäsche-Vorwürfen ist nun auch von der Justiz besiegelt. Eine US-Bundesrichterin stimmte der Vereinbarung zu und gab ihr damit in einem letzten Schritt endgültig grünes Licht.
HEIDELBERGCEMENT: Der Schweizer Zementkonzern HOLCIM hat einem Medienbericht zufolge vor seinen Fusionsplänen mit LAFARGE eine Übernahme von HeidelbergCement erwogen. Die Schweizer "SonntagsZeitung" berichtete am unter Berufung auf zwei mit der Sache vertraute Personen, der damalige Holcim-Verwaltungsratschef Soiron habe Ende 2013 mit dem größten HeidelbergCement-Aktionär Merckle darüber gesprochen. Heidelberg habe das Vorhaben aber abgelehnt.
ALLIANZ: Anleger haben im März weitere 7,3 Milliarden Dollar aus dem Vorzeigefonds der Allianz-Tochter Pimco abgezogen. Der Total Return Fund verwaltete damit Ende des Monats noch 117,4 Milliarden Dollar, wie Pimco mitteilte.
VW will in zwei Jahren Carbonteile in Massenproduktion herstellen. Anfang 2017 sollen die ersten VW-Serienfahrzeuge mit Bauteilen aus dem Leichtbaustoff auf den Markt kommen, bestätigte laut "Focus" VW-Entwicklungschef Neußer.
Reuters
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