Im deutschen Automobilsektor gibt es an der Börse am Freitag einige Rotation. Besonders die Aktien von BMW und Porsche stehen unter Druck. Das steckt hinter dem Abverkauf, und so kann es für die Papiere jetzt weitergehen.
Am Freitag zeigen sich deutsche Autoaktien gemischt, woran eine neue Branchenstudie von Barclays schuld ist. Dabei nahmen die Analysten vor allem bei Porsche und BMW kein Blatt vor den Mund.
Aktien von BMW und Porsche schmieren ab
So hat Barclays BMW von "Equal Weight" auf "Underweight" abgestuft, während das Kursziel auf 82,50 Euro belassen wurde. Zölle, Emissionsvorschriften, EU-Regulierungen und der China-Markt blieben 2026 im Mittelpunkt der Debatte, schrieb Henning Cosman in einem am Freitag vorliegenden Automobil-Branchenausblick. Er bleibt generell negativ gestimmt für den Sektor, da es an strukturellem Gegenwind nicht mangele. BMW und Porsche AG stufte er ab wegen hoher Bewertungen und seiner Erwartungen, die unter dem Konsens lägen. Mercedes gibt er im Vergleich zu BMW den Vorzug. Seine Branchenfavoriten sind aber VW und Ferrari.
Abgestuft hat Barclays auch die Porsche AG von "Equal Weight" auf "Underweight" und das Kursziel von 42,50 auf 40,00 Euro gesenkt.
Beide Aktien gerieten daraufhin deutlich unter Druck.
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Wie geht es mit den Aktien weiter?
Für die Aktien der Porsche AG löst die Kursreaktion am Freitag allerdings keinen größeren Schaden aus. Der Sportwagenbauer befindet sich weiterhin in einer Seitwärtsbewegung/Bodenbildung nach dem enormen Abverkauf, der sich von 2023 bis 2025 gezeigt hat.
Bei BMW deutet sich derweil immer stärker eine Korrektur an, nachdem ein temporäres Hoch unter 98 Euro markiert und nicht erneut überstiegen werden konnte. Es wird nun spannend, ob sich das Papier über 90 Euro und der 50-Tage-Linie knapp darunter halten kann.
Enthält Material von dpa-AFX
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