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BÖRSEN-TICKER- Personalvermittler SThree nach Zahlen im Aufwind

BÖRSEN-TICKER- Personalvermittler SThree nach Zahlen im Aufwind
20.06.2022 17:00:03

Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

16.53 Uhr - Ein optimistischer Ausblick verhilft SThree zum größten Kurssprung seit fast fünf Monaten. Die Aktien des Personalvermittlers steigen in London um knapp zehn Prozent auf 349,5 Pence. Das Unternehmen stellte einen Gesamtjahresgewinn mindesten fünf Prozent über Markterwartungen in Aussicht. Außerdem sei der Anstieg des Auftragsbestandes im zweiten Quartal um 35 Prozent ermutigend, lobte Analyst Sanjay Vidyarthi von der Investmentbank Liberum. Er traue SThree langfristiges strukturelles Wachstum zu und hebe daher sein Kursziel auf 375 von 635 Pence an.

16.48 Uhr - Die geplante Fusion mit dem Rivalen Sitel beschert Majorel den größten Kurssprung der Firmengeschichte. Die Aktien des Call-Center-Betreibers steigen in Amsterdam um bis zu 22,5 Prozent auf 31,25 Euro.

14.46 Uhr - Ein Zukauf ermuntert Anleger zum Einstieg bei Jyske Bank. Die Aktien steuern in Kopenhagen mit einem Plus von zeitweise 17,2 Prozent auf den größten Tagesgewinn der Firmengeschichte zu. Das Geldhaus übernimmt für umgerechnet 403 Millionen Euro das Dänemark-Geschäft des schwedischen Rivalen HandelsbankenSHBa.ST. Positiv sei unter anderem, dass Jyske entgegen den Befürchtungen zur Finanzierung des Deal keine neuen Aktien ausgeben werde, sagte Analyst Per Hansen vom Brokerhaus Nordnet.

14.40 Uhr - Gekappte Gesamtjahresziele brocken Rank den größten Kursrutsch seit dem Börsen-Crash vom März 2020 ein. Die Aktien des Glücksspiel-Anbieters fallen in London um rund 18 Prozent und sind mit 81,1 Pence so billig wie zuletzt vor knapp zweieinhalb Jahren. Das Unternehmen erwartet nur noch einen operativen Gewinn von umgerechnet 47 statt 55 bis 64 Millionen Euro.

11.04 Uhr - Euromoney Institutional Investor zünden an der Londoner Börse ein Kursfeuerwerk. Die Aktien des Wirtschaftsverlages schießen in der Spitze um rund 29 Prozent in die Höhe, nachdem das Unternehmen mitgteilt hatte, ein mögliches Barangebot von rund 1,60 Milliarden Pfund (1,86 Milliarden Euro) von einem Konsortium erhalten zu haben. Das Konsortium, zu dem Astorg Asset Management and Epiris LLP gehören, soll laut Euromoney 14,61 Pfund pro Aktie bieten. Man sei in Gesprächen mit der Gruppe, sagte Euromoney. Das Konsortium hat nun Zeit bis zum 18. Juli, um ein formales Angebot abzugeben.

09.40 Uhr - Die Furcht vor einem kräftigen Konjunktureinbruch lässt den Kupferpreis abrutschen. Das Industriemetall verliert 1,1 Prozent auf 8865 Dollar je Tonne und ist damit so billig wie zuletzt vor neun Monaten. Anleger fürchten, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen im Kampf gegen die Inflation zu stark erhöhen und damit der Wirtschaft schaden könnte. Belastet wird die Stimmung zudem von den Sorgen um Chinas Konjunktur: Die erneuten Corona-Ausbrüche schürten Zweifel an einer Erholung der chinesischen Wirtschaft nach den Lockdowns, meinen die Analysten vom Finanzhaus ANZ. Auch am Ölmarkt sind die Konjunktursorgen präsent. Das Nordseeöl Brent verliert nach anfänglichen Gewinnen 0,2 Prozent auf 112,87 Dollar je Fass. Am Freitag waren die Preise um mehr als fünf Prozent abgerutscht.

09.25 Uhr - Rezessionssorgen machen laut Börsianern ThyssenKrupp zu schaffen. Die Aktien fallen im MDax um bis zu 5,4 Prozent auf 6,58 Euro, den tiefsten Stand seit Mitte Dezember 2020.

07.25 Uhr - Die Stimmung am Krypto-Markt bleibt angeschlagen. Zu Wochenbeginn verliert Bitcoin bis zu 5,1 Prozent auf 19.586 Dollar. Am Wochenende war die älteste und bekannteste Cyber-Devise mit 17.588 Dollar zeitweise auf den tiefsten Stand seit Dezember 2020 gefallen. Auch für Ethereum ging es erneut bergab. Seit Jahresbeginn hat Bitcoin 59 Prozent, Ethereum rund 70 an Wert verloren. Zins- und Inflationsängste setzen den Kryptowährungen derzeit zu. Zusätzliche Sorgen bereitet die Schieflage von Celsius, einem Anbieter von Kryptowährungskrediten. Die Situation bleibe angespannt, sagt Timo Emden von Emden Research. "Die Anleger fürchten, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht sein könnte."

rtr

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