Credit Suisse Digital Health Fund: Die Digitalisierung der Gesundheit
· Börse Online Redaktion
Die Unterstützung durch künstliche Intelligenz könne solche Arbeiten beflügeln. "Bestehende Verfahren können mit digitalen Systemen zum anderen präziser, schneller und mit weniger Nebenwirkungen angewandt werden - Stichwort Roboter im Operationssaal", sagt Amrein. Der Credit-Suisse-Experte sieht darin auch eine Lösung für die zunehmenden Faktoren wie die steigende Komplexität der Medizin oder die demografische Alterung, die die Gesundheitskosten stetig erhöhten. "Eine Effizienzsteigerung, welche durch die digitale Prozessoptimierung erreicht wird, schafft auch hier Abhilfe. Diese Konstellation macht Digital Health zu einem echten Wachstumsmarkt", sagt Amrein. Zumal die Digitalisierung des Gesundheitswesens erst am Anfang stehe.
"Jetzt sind die Voraussetzungen für einen Entwicklungssprung aber gegeben. "Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass es uns gelungen ist, ein breit aufgestelltes Portfolio mit Titeln von Firmen, die mindestens die Hälfte ihres Umsatzes im Bereich Digital Health erwirtschaften, zu konstruieren", erklärt der Gesundheitsexperte. Amrein investiert mit seinem Fonds in die drei Teilbereiche: Forschung und Entwicklung, innovative Behandlungen und verbesserte Effizienz. In diesen Teilbereichen wird ein Wachstum von 15 Prozent pro Jahr erwartet. "Damit zählt der Digital-Health-Bereich zu den am stärksten wachsenden Segmenten innerhalb des Gesundheitswesens", resümiert Amrein.
Die Branche ist auf alle Fälle sehr interessant. Allerdings ist der Fonds nichts für schwache Nerven. Er dürfte volatil sein.
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