DAX macht Verluste teilweise wett - Schwächelnder Euro hilft - Infineon-Aktie unter Druck
· Börse Online Redaktion
Foto: Börsenmedien AG
Der DAX hat am Mittwoch seine frühen Verluste teilweise wett gemacht und bewegte sich sogar in positivem Terrain. Aufgrund des fehlenden Rückenwinds von den Übersee-Börsen und der nahenden Verschärfung des amerikanisch-chinesischen Handelskonflikts, konnte sich der deutsche Leitindex dort nicht sonderlich behaupten. Am Nachmittag drehte der DAX ins Minus. Als Kursstütze diente dennoch der schwächelnde Euro, der Exporte in Länder außerhalb der Eurozone generell begünstigt.
Aufgrund des Independence Day bleiben die US-Börsen am Mittwoch geschlossen. Die US-Importzölle auf chinesische Produkte, die an diesem Freitag in Kraft treten sollen, und die von Peking angekündigte Gegenmaßnahme, werfen bereits ihre Schatten voraus. So hatte die Wall Street am Dienstag mit Verlusten geschlossen.
Auf Unternehmensseite wird es in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres langsam ruhiger.
Die schlechtesten Unternehmen im DAX sind am Mittwoch Fresenius Medical Care (FMC) und Infineon mit 3,9 Prozent bzw. 2,4 Prozent im Minus.
Der FMC-Aktie machte vor allem eine negative Analysten-Einstufung zu Schaffen. Die Schweizer Bank Credit Suisse hatte wegen zunehmenden Gewinnrisiken ihre Kaufempfehlung für die Papiere des Dialysespezialisten aufgehoben. Daraufhin brach die Aktie ein.
Die Kursverluste der Infineon-Aktie stammten von einer negativen Branchenstimmung ab. Der US-Chiphersteller Micron Technology darf laut einem Konkurrenten viele seiner Produkte nicht mehr nach China verkaufen. Micron selbst wollte sich zu der Meldung zunächst nicht äußern. Da China der größte Markt für Halbleiter ist, sorgte die Meldung auch hierzulande für Aufsehen.
An der DAX-Spitze steht mit mehr als 2,1 Prozent der Versorger E.ON. Die Aktie steht damit auf dem höchsten Stand seit Anfang Mai. Ursache hierfür könnten die kräftig gestiegenen Strompreise in den vergangenen Monaten sein, was sich auch positiv in den Ergebnissen des zweiten Quartals niedergeschlagen dürfte.
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