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Der Morgen kompakt: Neun Themen, die Anleger heute Morgen wissen sollten

Der Morgen kompakt: Neun Themen, die Anleger heute Morgen wissen sollten
15.11.2019 07:25:20

Welche Themen sind am Freitagmorgen wichtig für die Finanzmärkte? Heute unter anderem im Blick: Trump weht sich gerichtlich gegen Veröffentlichung seiner Steuerunterlagen, China pumpt weitere Milliarden in den Geldmarkt und der Bundestag will heute große Teile des Klimapakets beschließen.

* USA/TRUMP - Im Rechtsstreit um die Geheimhaltung seiner Finanzen ruft US-Präsident Donald Trump den Supreme Court an. Die Unterlagen seien bei dem Obersten Gericht eingereicht worden, sagte Jay Sekulow, einer von Trumps Anwälten. Trump wehrt sich gegen das Urteil eines New Yorker Gerichts vom 4. November, wonach er Steuererklärungen mehrerer Jahre den Ermittlungsbehörden übergeben muss. Die Unterlagen hatte der New Yorker Staatsanwalt Cyrus Vance angefordert. Er ermittelt wegen möglicher Unregelmäßigkeiten in den Geschäften des Republikaners Trump, der sich vor seiner Zeit als Präsident ein Immobilien-Imperium aufgebaut hat.

* HANDELSSTREIT - Die USA haben sich mit Blick auf den Handelsstreit mit China optimistisch gezeigt. Larry Kudlow, Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, sagte, eine Vereinbarung rücke näher. Es gebe "sehr konstruktive Diskussionen" mit Peking. Beide Seiten seien in engem telefonischen Kontakt und ein Abkommen könne schon bald geschlossen werden. "Die Stimmung ist ziemlich gut."

* CHINA - Die Notenbank in China pumpt weitere 200 Milliarden Yuan (26 Milliarden Euro) in den Geldmarkt, um eine Verteuerung von Krediten zu verhindern und die Wirtschaft damit zu stützen. Die Zinsen rührte die Zentralbank allerdings nicht an: der Satz für mittelfristige Darlehen an Finanzinstitutionen (MLF) blieb bei 3,25 Prozent.

* DEUTSCHLAND/KLIMA - Der Bundestag will heute den Klimaschutz in Deutschland per Gesetz zur Pflicht machen. Mit dem Vorhaben werden nach langem Streit in der Koalition konkrete Treibhausgas-Einsparziele für einzelne Sektoren wie Energiewirtschaft, Verkehr oder Wohnen festgelegt. Jedes Ministerium ist dafür verantwortlich, die gesetzten Vorgaben über die nächsten Jahre zu erreichen. Damit soll sicher gestellt werden, dass Deutschland bis 2030 sein Klimaziel erreicht und 55 Prozent Treibhausgase im Vergleich zu 1990 einspart.

* VOLKSWAGEN - Der Aufsichtsrat von Volkswagen trifft sich heute, um die Strategie für die kommenden Jahre festzulegen. Neben Personalien steht der Investitionsplan bis 2024 auf der Tagesordnung. Konzernkenner gehen davon aus, dass der weltgrößte Autobauer die Ausgaben hochschrauben wird, da mehrere Werke für den Bau von Elektroautos umgerüstet werden müssen. Nach dem ID.3, dessen Produktion gerade in Zwickau angelaufen ist, stehen weitere Modelle auf dem Plan.

* UNIPER - Der finnische Großaktionär FORTUM ist auf dem Weg zur Übernahme des deutschen Energieversorgers Uniper einen Schritt vorangekommen. Russland habe die Pläne zum Ausbau der Fortum-Beteiligung gebilligt, teilte die russische Kartellbehörde mit. Umgesetzt werden könnten die Pläne aber erst, nachdem Gesetzesänderungen in Kraft getreten seien. Fortum erklärte, Russland habe der Übernahme unter bestimmten Bedingungen zugestimmt. Details zu den Konditionen würden innerhalb von zehn Tagen erwartet.

* LUFTHANSA-Chef Carsten Spohr attackiert die Klimapolitik der Bundesregierung: "Wenn man von uns erwartet, dass wir den bestmöglichen Beitrag zum Klimaschutz leisten, dann sollte auch die Politik ihren Beitrag leisten", sagte Spohr dem "Handelsblatt". "Ich bin enttäuscht, dass beispielsweise entgegen anderslautender Ankündigungen die Einnahmen aus der Luftverkehrssteuer nicht für ein kraftvolles Engagement für alternative Kraftstoffe genutzt werden", so Spohr.

* LUFTHANSA-Chef Carsten Spohr attackiert die Klimapolitik der Bundesregierung: "Wenn man von uns erwartet, dass wir den bestmöglichen Beitrag zum Klimaschutz leisten, dann sollte auch die Politik ihren Beitrag leisten", sagte Spohr dem "Handelsblatt". "Ich bin enttäuscht, dass beispielsweise entgegen anderslautender Ankündigungen die Einnahmen aus der Luftverkehrssteuer nicht für ein kraftvolles Engagement für alternative Kraftstoffe genutzt werden", so Spohr.

* TESLA hat es wieder auf die Liste der empfohlenen Autos im einflussreichen US-Verbrauchermagazin "Consumer Reports" geschafft. Das Model 3 und das Model S bekamen bei ihrem Wiedereinzug in das viel beachtete Ranking zur Zuverlässigkeit jeweils die Note "durchschnittlich". Damit belegt Tesla den 23. Platz von 30.

rtr

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Bildquelle: Deutsche Börse AG

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Lufthansa AG 16,92 1,84% Lufthansa AG
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Uniper 29,54 0,14% Uniper
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