Deutsche Bank-Aktie: Geldhaus hat das Schlimmste hinter sich - So geht es weiter - 04.02.17 - BÖRSE ONLINE
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Deutsche Bank-Aktie: Geldhaus hat das Schlimmste hinter sich - So geht es weiter

Deutsche Bank-Aktie: Geldhaus hat das Schlimmste hinter sich - So geht es weiter

WKN: 514000 ISIN: DE0005140008 Deutsche Bank AG

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09.04.2021 - 19:55
04.02.2017 10:42:00

Die Deutsche Bank hat das vergangene Jahr mit einem Milliardenverlust abgeschlossen. Das Gute daran: Das größte deutsche Geldhaus hat einige Altlasten abwerfen können. Das verbessert die Perspektiven - auch für Investoren. Von Birgit Haas, Frankfurt



Wie Phoenix aus der Asche will die Deutsche Bank in diesem Jahr aufsteigen: Das operative Geschäft laufe im Januar sehr gut an, betonte Finanzvorstand Marcus Schenck bei der heutigen Präsentation der Bilanz 2016. Und so solle es bitte weitergehen. Dann könnte es sogar sein, dass die Mitarbeiter im kommenden Jahr wieder Bonuszahlungen erhalten und die Aktionäre eine Dividende.



Tatsächlich hat die Deutsche Bank zuletzt die Grundsteine dafür gelegt, dass dieses Ziel nicht mehr so illusorisch scheint wie noch vor einem Jahr.


Deutlich weniger Rechtsrisiken



Zwar hat das größte deutsche Finanzhaus heute einen Verlust von 1,4 Milliarden Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr bekanntgegeben - mehr, als Analysten erwartet hatten. Doch die roten Zahlen sind nur zum Teil den niedrigen Zinsen geschuldet sondern vielmehr der Aufarbeitung einiger Skandale. Spuren in der Bilanz hat hinterlassen, dass die Bank kurz vor Jahresende zwei der wichtigsten Rechtsstreitigkeiten beilegen konnte - den Hypothekenstreit mit der US-Justiz gegen eine Strafzahlung von 7,2 Milliarden Dollar und den Geldwäsche-Skandal in Russland gegen rund 630 Millionen Dollar.

"Seit ich vor anderthalb Jahren Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank wurde, mussten wir insgesamt rund fünf Milliarden Euro für Rechtsfälle aufwenden, deren Ursachen zum großen Teil viele Jahre zurückliegen", sagte Cryan. Diese Altlasten hätten neben Geld vor allem Reputation und Vertrauen der Kunden gekostet. Zwar sind noch zahlreiche Verfahren offen, doch solch böse Überraschungen wie im Herbst, als die ursprüngliche Forderung des US-Justizministeriums über 14 Milliarden Dollar wegen Tricksereien am Hypothekenmarkt bekannt geworden war, soll es nicht mehr geben.

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