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Die Unternehmensmeldungen des Tages im Überblick

Die Unternehmensmeldungen des Tages im Überblick

WKN: 578580 ISIN: DE0005785802 Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA (FMC) St.

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20.02.2020 - 18:25
16.05.2014 12:06:00

ThyssenKrupp investiert 200 Millionen Euro in Duisburg - FMC will Geschäft mit Dienstleistungen stark ausbauen - Volkswagen (VW) legt im April zu - Reisekonzern Tui dämmt Winterverlust deutlich ein - Airbus erhält Milliarden-Auftrag aus China - Microsoft startet Direktvertrieb von Nokia-Smartphones - Foxconn stoppt nach Krawallen Produktion - US-Steuerstreit: Credit Suisse darf Lizenz behalten - Bouygues rutscht tiefer in rote Zahlen - 12,8 Millionen Wagen von GM-Rückrufen betroffen - u.v.m.



Inländische Unternehmen:

ThyssenKrupp investiert 200 Millionen Euro in Duisburg

Der Stahlkonzern ThyssenKrupp investiert mehr als 200 Millionen Euro in die Modernisierung von Europas größtem Hochofen in Duisburg. Während der Arbeiten muss der Hochofen 2 erstmals nach 21 Jahren wieder außer Betrieb genommen werden, teilte das Unternehmen am Freitag in Duisburg mit. Die Anlage soll ab Mitte Juni heruntergefahren werden. Anschließend wird unter anderem die feuerfeste Ausmauerung des rund 75 Meter hohen Hochofens erneuert. Die Arbeiten werden von einem rund 300-köpfigen Team von ThyssenKrupp zusammen mit rund 100 Fremdfirmen durchgeführt. Der größte deutsche Stahlkonzern betreibt insgesamt vier Hochöfen am Standort Duisburg.

Fresenius-Tochter FMC will Geschäft mit Dienstleistungen stark ausbauen

Die zum Medizinkonzern Fresenius (Fresenius SECo) gehörende Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC) will das Geschäft mit Dienstleistungen rund um die Nierenwäsche in Zukunft stark ausbauen. "2020 soll dieses Geschäftsfeld fast 20 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen", sagte Fresenius-Chef Ulf Schneider am Freitag auf der Hauptversammlung des Dax-Konzerns(DAX) in Frankfurt. Derzeit seien es erst 3 Prozent.

Im vergangenen Jahr hatte die größte Fresenius Tochter den Umsatz um 6 Prozent auf 14,6 Milliarden US-Dollar gesteigert. Staatliche Kürzungen bei der Erstattung der Dialysebehandlung in den USA machten sich jedoch beim Gewinn bemerkbar, der um 6 Prozent auf 1,11 Milliarden Dollar fiel. FMC-Chef Rice Powell hat deswegen bereits einen Sparkurs angekündigt. Nordamerika ist für FMC (Fresenius Medical Care) extrem wichtig, denn das Unternehmen erwirtschaftet dort zwei Drittel seiner Umsätze.

Neben dem Ausbau des Dienstleistungsgeschäfts, worunter auch Medikamente für die Dialyse fallen, soll das Geschäft in den Schwellenländern weiter ausgebaut werden. Auch für die Infusions- und Generikasparte Kabi verspricht sich Schneider vor allem in Asien und Lateinamerika "attraktive Möglichkeiten für Wachstum". Erst vor wenigen Tagen hat Kabi die Übernahme des brasilianischen Pharmaunternehmens Novafarma Indústria Farmaceutica angekündigt. Das Land ist der größte Markt für Arzneimittel. Zugleich bekräftigte Schneider den Ausblick für Fresenius für dieses wie das Jahr 2017.

Volkswagen (VW) legt im April zu - Amerika bremst

Die Erholung in Westeuropa und gute Geschäfte in China haben Volkswagen auch im April auf Wachstumskurs gehalten. Im vergangenen Monat lieferte Europas größter Autokonzern 848 500 Neuwagen aus und damit gut acht Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Seit Jahresbeginn brachten die Wolfsburger 3,25 Millionen Autos auf die Straße - ein Plus von mehr als sechs Prozent.

Doch während der Dax-Konzern vor allem auf dem Heimatkontinent und auf dem weltgrößten Markt China zulegen konnten, sieht es jenseits des Atlantik gar nicht rosig aus: Sowohl in den USA als auch in Brasilien als den beiden größten amerikanischen Märkten wurde Volkswagen deutlich weniger Autos los als im April 2013. In Südamerika brachen die Auslieferungen sogar um mehr als ein Fünftel ein.

Reisekonzern Tui dämmt Winterverlust deutlich ein

Der Sanierungskurs von Europas größtem Reisekonzern TUI hat sich im Winter ausgezahlt. Nach der teuren Bilanzsanierung ein Jahr zuvor sank der auf die Aktionäre entfallende saisontypische Nettoverlust im zweiten Geschäftsquartal bis Ende März um 51 Prozent auf 122 Millionen Euro, wie der Thomas-Cook-Konkurrent am Freitag in Hannover mitteilte. Für das gesamte Winterhalbjahr reduzierte sich das Minus um gut 40 Prozent auf 231 Millionen Euro. Durch die jüngsten Kürzungen in der Konzernzentrale seien die dortigen Kosten um 30 Prozent gesunken, erklärte die Tui-Führung um Vorstandschef Fritz Joussen.

Im operativen Geschäft machten sich allerdings die späten Osterferien bemerkbar, die in diesem Jahr erst im April stattfanden. Der Umsatz in den sechs Monaten bis Ende März um vier Prozent auf knapp 6,6 Milliarden Euro. Der bereinigte Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Unternehmenswerte (bereinigtes Ebita) wuchs um zwei Prozent auf 346 Millionen Euro. Tui-Chef Joussen bekräftigte sein Ziel, das bereinigte Ebita im laufenden Geschäftsjahr um 6 bis 12 Prozent zu steigern.

Zu diesem Gewinnplus soll auch die zuletzt defizitäre Kreuzfahrtsparte beitragen: Sie werde die Kehrtwende voraussichtlich schon im laufenden Jahr schaffen, versprach die Tui-Spitze. Reiseveranstalter schreiben im Winter regelmäßig rote Zahlen. Ihre Gewinne fahren sie in der Hauptreisezeit im Sommer ein.

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Bildquelle: Julian Mezger

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Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA (FMC) St. 77,66 2,86% Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA (FMC) St.
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