Die Aktien der Rüstungskonzerne Rheinmetall und Renk können am Dienstag ihre Erholungsrallye fortsetzen. Getrieben werden die Papiere dabei von positiven Analysteneinschätzungen. So viel Potenzial sehen die Experten jetzt.
Die Aktien von Rheinmetall und Renk können aktuell ihre Erholungsbewegung an der Börse fortsetzen, und das nicht ohne Grund. Immerhin äußerten sich in den vergangenen Tagen mehrere Analysten positiv zu den Papieren.
Erholung bei Aktien von Rheinmetall und Renk geht weiter
So hat das US-Analysehaus Bernstein Research das Kursziel für Rheinmetall am Dienstag von 2000 auf 2050 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Adrien Rabier sieht nach dem jüngsten Kursrutsch eine gute Gelegenheit. Zwar hätten die Papiere des Rüstungskonzerns und einer Sektorrotation sowie ein leicht enttäuschendes Update zur Geschäftslage kurz vor der Veröffentlichung der Zahlen für 2025 gelitten, am Ausblick für das Unternehmen habe sich aber nichts geändert. Der Dax-Konzern dürfte auch in den kommenden Jahren unter anderem von der Munitionsnachfrage profitieren, die das Angebot übersteige. Zudem passe Rheinmetall das Geschäftsportfolio rapide an und sollte bis 2030 in einer eigenen Liga spielen.
Derweil hat die US-Investmentbank Bank of America (BofA) das Kursziel für Renk vor Zahlen zum vierten Quartal von 60,50 auf 71 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Ein Anstieg des Auftragseingangs könne eine Neubewertung der Aktien nach sich ziehen, schrieb Carlos Iranzo Peris in seinem am Montag vorliegenden Ausblick. Die Blicke am Markt richteten sich auf die Profitabilität im Segment Getriebefertigung des Rüstungskonzerns und auf die Ziele des Managements für das laufende Jahr.
So viel Potenzial sehen Analysten bei Rheinmetall und Renk
Aber die beiden Analystenhäuser sind längst nicht die einzigen poptimistischen Stimmen am Markt. Ein Blick auf die Konsenseinschätzung zeigt, dass die Marktbeobachter bei beiden Aktien weiterhin zum Kauf raten. Für Rheinmetall sehen die Experten hierbei im Mittel ein Kurspotenzial von 30 Prozent, für Renk eine Upside von 22 Prozent.
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Enthält Material von dpa-AFX
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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Renk.