Freenet-Aktie: Warum Anleger auf eine Kurserosion setzen sollten
· Börse Online Redaktion
Da konnten auch die Jahreszahlen nichts ändern. Zwar verbuchte der Telefonkonzern im vergangenen Jahre wegen des Verzichts auf margenschwache Umsätze aus dem Hardware-Geschäft einen Rückgang der Erlöse um 4,8 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro. Doch die Erfolge auf dem Weg zum digitalen Lifestyle-Anbieter mit der Konsolidierung der freenet digital Group brachte dann doch einen Anstieg beim Rohertrag um 6,4 Prozent auf 778,1 Millionen Euro. Unter dem Strich kletterte der Gewinn um rund drei Prozent von 1,87 auf 1,93 Euro je Aktie. Sogar bei der Dividende gab es ein kleines Plus: Die Ausschüttung auf der Hauptversammlung am 21. Mai soll auf 1,50 Euro erhöht werden.
Eine Dividendenrendite von 5,6 Prozent ist zwar attraktiv, doch sind - abgesehen davon, dass Anleger beim TecDAX-Konzern in den letzten Jahren teils schon sieben Prozent und mehr bekommen konnten - zwei Dinge im Kursverlauf festzustellen: In den letzten Jahren stieg die Notierung nach Bekanntgabe der Jahreszahlen bis zur Hauptversammlung in der Regel nicht mehr sonderlich stark an, zum anderen gab es nach der Hauptversammlung über Wochen und oft sogar über Monate deutliche Kursrückgänge, die teils weit über den ex-Dividende-Abschlag hinausgingen.
Auf Seite 2: Warum Anleger zum Put greifen sollten
Da die Freenet-Aktie in den letzten Jahren obendrein schon mehrmals einige Wochen vor der Hauptversammlung an Wert verloren hat, setzen Anleger schon jetzt mit einem Put (ISIN: DE000US410C2) auf eine Kurserosion nach der Dividendenzahlung und hebeln mögliche Kursverluste der Aktie mit Faktor 4,6.
Basiswert: Freenet AG
Produkt: Knock-out Put
ISIN: DE000US410C2
Emittent: UBS
Laufzeit: endlos
Knock-out: 31,7214 Euro
Basispreis: 31,7214 Euro
Hebel: 4,6
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