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Fresenius-Aktie: Warum der Gesundheitskonzern vor einem Comeback steht

Fresenius-Aktie: Warum der Gesundheitskonzern vor einem Comeback steht

WKN: 578560 ISIN: DE0005785604 Fresenius SE & Co. KGaA (St.)

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19.07.2019 - 19:32
03.03.2019 03:10:00

Der Gesundheitskonzern Fresenius scheint nach dem Horrorjahr 2018, das Schlimmste überstanden zu haben. Die Chancen auf ein Comeback in den langfristigen Aufwärtstrend stehen recht gut. Von Jörg Bernhard



Derzeit befindet sich der DAX-Konzern Fresenius auf einer Roadshow in den USA. Am Dienstag präsentiert sich das Unternehmen vor Analysten in Boston und morgen steht New York auf der Agenda. Da am Freitag bereits eine Präsentation in London erfolgte, dürfte das negative Überraschungspotenzial relativ begrenzt sein. Für Privatanleger kann Fresenius vor allem unter zwei Aspekten punkten. Erstens: Das Geschäftsmodell gilt grundsätzlich als konjunkturunabhängig, was angesichts der aktuell eingetrübten Wirtschaftsperspektiven als großer Vorteil anzusehen ist. Zweitens: Fresenius weist für Großbritannien einen relativ geringen Umsatzanteil aus, wodurch das Brexit-Risiko beherrschbar bleiben sollte.



Auch die in der zweiten Jahreshälfte zu beobachtenden Insiderkäufe stimmen zuversichtlich. Nachdem zwei Unternehmensmanager im Mai bzw. Ende Juni durch Aktienoptionen inklusive nachfolgendem Verkauf Aktien mit einem Transaktionsvolumen von über sechs Millionen Euro negativ auffielen, waren Anfang November wieder die ersten Insiderkäufe zu beobachten. Insgesamt zehn Manager aus dem Vorstand bzw. Aufsichtsrat haben in den Monaten November und Dezember über 36.000 Fresenius-Aktien gekauft und hierfür über 1,5 Millionen Euro bezahlt. Investments von 200.000 Euro bzw. mehr tätigten die beiden Aufsichtsratsmitglieder Kurt Bock (4.500 Aktien) und Gerd Krick (7.500 Aktien) sowie die Vorstände Rachel Empey (4.875 Aktien) und Stephan Sturm (5.000 Aktien). Besonders interessant: Die beiden letztgenannten fungieren bei Fresenius als Finanzvorstand bzw. Vorstandschef und sollten daher über einen besonders guten Einblick in das Unternehmen verfügen.


Auf Seite 2: Relativ durchwachsener Analystenkonsens



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Bildquelle: Ralph Orlowski/Reuters

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