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Hohe Renditen voraus: Fünf heiße Biotech-Aktien aus Europa

Hohe Renditen voraus: Fünf heiße Biotech-Aktien aus Europa

WKN: A0EAT9 ISIN: BE0003818359 Galapagos

87,84 EUR
-4,92 EUR -5,30 %
22.01.2021 - 15:33
07.09.2018 04:50:00

Biotechnologie: Mehr Börsengänge, mehr marktreife Produkte, dazu aufstrebende Finanzplätze für internationale Investoren: Die europäische Biotechbranche ist im Aufwind. Wir stellen fünf Unternehmen vor, die in den nächsten Jahren durchstarten sollten. Von Stefan Riedel

Der Aktienkurs der niederländischen Biotechfirma Argenx hat sich seit Anfang Dezember verdreifacht. Auslöser waren positive Daten für die zwei am weitesten fortgeschrittenen klinischen Kandidaten. Und in der Woche danach sicherte sich die an der Euronext in Brüssel gelistete Gesellschaft 231 Millionen US-Dollar an flüssigen Mitteln über ein Zweitlisting an der Nasdaq.



Die Entwicklung bei Argenx steht stellvertretend für eine wachsende Zahl von europäischen Biotechfirmen, die finanziell gut ausgestattet sind und große Fortschritte bei klinischen Studien erzielt haben. Die Schweizer Actelion - von Umsatz, Profitabilität und Börsenwert her über Jahre der unangefochtene europäische Champion - wurde vom US-Pharmakonzern Johnson & Johnson übernommen, an ihre Stelle getreten sind andere Biotechs wie Genmab aus Dänemark oder Morphosys aus Deutschland. Weitere Schwergewichte wie Qiagen oder Biomérieux entwickeln keine Medikamente, sind dafür aber international top bei Diagnoseverfahren, welche die Grundlage für die biopharmazeutische Forschung bilden.


Die europäische Biotechindustrie ist in den vergangenen Jahren nicht nur reifer geworden, sie zieht auch immer mehr internationale Investoren an. Das gilt vor allem für die Vierländerbörse Euronext, die zum europaweit größten Handelsplatz für Firmen aus dem Gesundheitssektor avancierte. Mit 1,53 Milliarden Euro an eingeworbenem Kapital waren die beiden Börsensegmente der Euronext nach Erhebungen des Branchendienstes Biocom im vergangenen Jahr einsamer Spitzenreiter in Europa vor dem Nasdaq Nordic Market in Stockholm mit fast 600 Millionen Euro.

Wer in europäische Biotechaktien investiert, muss sich darüber im Klaren sein, dass nahezu alle Firmen, die Medikamente entwickeln, noch kein Geld mit zugelassenen Produkten verdienen. Und abgesehen von den deutschen Titeln und wenigen größeren Unternehmen empfiehlt sich wegen der geringen Liquidität der Handel an den Heimatbörsen.

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