Laut der neuesten Umfrage der Bank of America unter den US-Fondsmanagern fürchten sich diese besonders vor einer KI-Blase und einer daraus entstehenden Kreditkrise an den Märkten. So investieren die Experten, um sich davor zu schützen.

Aktuell investieren viele Unternehmen massiv in das Thema Künstliche Intelligenz, wobei nicht klar ist, wie diese Ausgaben schließlich in bare Münze umgewandelt werden sollen. Das sorgt bei vielen Anlegern für Sorgenfalten, wie auch die aktuelle Befragung der Bank of America unter den US-Fondsmanagern zeigt.

Institutionelle Investoren fürchten KI-Blase

Denn obwohl die Geldverwalter so optimistisch für die Performance der Märkte sind wie seit 2021 nicht mehr, glauben 35 Prozent der Befragten daran, dass Unternehmen aktuell viel zu hohe Investitionen fahren. Laut dem Strategen Michael Hartnett der höchste Wert in zwei Dekaden.

Bank of America Fondsmanagerumfrage
Bank of America
Bank of America Fondsmanagerumfrage

Dementsprechend sehen 25 Prozent der Fondsmanager ein Platzen der KI-Blase als größtes Risiko für die Börsen, während rund 30 Prozent vor einer Finanzkrise, ausgelöst durch die wackeligen KI-Finanzierungsgeschäfte warnen.

Auf sichere Aktien in einem unsicheren Umfeld setzen? Dann werfen Sie jetzt einen Blick auf den BÖRSE ONLINE Stabile Werte Index

So investieren institutionelle Investoren, um sich zu schützen

Doch angesichts der Angst vor einer KI-Blase stellt sich die Frage: Was tun die institutionellen Anleger dagegen?

Tatsächlich ergab die Umfrage der Bank of America, dass nur noch 5 Prozent der Fondsmanager im Technologiesektor übergewichtet sind, vor einem Monat waren es noch 19 Prozent.

Zeitgleich zeigt sich, dass Nebenwerte und gleichgewichtete Produkte auf den S&P 500 aktuell den Index outperformen. Auch dies spricht für eine deutliche Kapitalrotation aus Technologiewerten.

Lesen Sie auch:

Bitcoin: Keine Panik, einfach kaufen?

Oder:

Goldman Sachs verrät: Diese Software-Aktien halten der KI-Panik stand

Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Mit dem Emittenten der dargestellten Wertpapiere hat die Börsenmedien AG eine Kooperationsvereinba-rung geschlossen, wonach sie dem Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von dem Emittenten Vergütungen.