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Kion Group-Aktie: Auftragseingang geht steil nach oben

Kion Group-Aktie: Auftragseingang geht steil nach oben

WKN: KGX887 ISIN: US4972161016 KION GROUP AG Unsponsored American Deposit Receipt Repr 1-4th Sh

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24.05.2019 - 17:10
13.05.2019 04:50:00

Der Spezialist für Gabelstapler, Lagertechnik und Automatisierungstechnologie hat im ersten Quartal 2019 hohe Erträge erzielt und liefert weiteres Steigerungspotenzial beim Gewinn. Von Stefan Riedel

Volle Auftragsbücher, ein schönes Umsatzplus und höhere Margen: Mit dem Quartalsergebnis hat Kion Group die Erwartungen getoppt. Beim Gesamterlös legte die MDAX-Gesellschaft um 13 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro zu. In derselben Größenordnung - mit ähnlichen Steigerungsraten - bewegt sich der Auftragseingang. Den Ausschlag gab die umsatzmäßig kleinere Sparte Supply Chain Solutions mit ihrem Orderzuwachs von mehr als 50 Prozent. Dieser Geschäftsbereich umfasst sämtliche Logistiklösungen, die den Materialfluss in Lagerhäusern, Fabriken und Vertriebszentren steuern.

Digitaler Handel befeuert Geschäft


Noch besser läuft es bei den Gewinnen. Das bereinigte operative Ergebnis kletterte um 15,5 Prozent auf 182 Millionen Euro. Unterm Strich verdiente Kion 93,1 Millionen Euro, 36 Prozent mehr als im Vorjahr. Beim Ausblick für 2019 hält das Management an den Eckdaten fest, die es vor zwei Monaten vorgegeben hatte: ein Korridor von 8,15 bis 8,65 Milliarden Euro beim Konzernumsatz und ein bereinigtes operatives Ergebnis (Ebit) in der Bandbreite von 380 bis 480 Millionen Euro. Die Frankfurter sind langfristig sehr gut aufgestellt, sodass sie die Wachstumsraten auch bei sich eintrübender Konjunktur hoch halten können. Die Aktie hat damit das Zeug, den Höhenflug von 30 Prozent Kursgewinn seit Jahresanfang fortzusetzen.

Ein geschickter Schachzug war die im Dezember 2016 abgeschlossene zwei Milliarden US-Dollar schwere Übernahme des Anlagen- und Maschinenbauers Dematic. Mit diesem Coup, so Konzernchef Gordon Riske im Interview, habe Kion sich als globaler Komplettanbieter entscheidend verstärkt: "Bei uns können Kunden einen einfachen Handhubwagen für 500 Euro kaufen. Zugleich sind wir als einer der ganz wenigen Anbieter in der Lage, ein hochautomatisiertes Lager mit 100 000 Quadratmetern für 100 Millionen Euro zu konstruieren, zu implementieren und zu warten."

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Neben neuen Produkten wie digital gesteuerten Staplern und Flottensystemen will Riske in den nächsten Jahren den Anteil des margenstarken Dienstleistungsgeschäfts von aktuell 43 Prozent nach oben fahren. Mit drei neuen Werken in Indien, China und Polen sollen zugleich die weltweiten Fertigungskapazitäten um 20 Prozent aufgestockt werden.

Klar ist aber auch: Die Auftragslage bei Kion hängt an den Investitionen der Endkunden - und diese an der wirtschaftlichen Entwicklung. Was im Umkehrschluss bedeutet: Sollte sich das globale Konjunkturbild aufhellen, profitiert Kion unmittelbar davon.

Seite 2: Interview mit Gordon Riske, Vorstand der von Kion


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Bildquelle: Kion Group, BÖRSE ONLINE

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