"Vor dem Hintergrund der derzeitigen Wasserführung der Werra und der damit eingeschränkten Möglichkeiten zur Salzabwasserentsorgung wird eine Vollauslastung aller Standorte des Werkes Werra ab Dezember nicht möglich sein", teilten die Nordhessen mit. Das Regierungspräsidium Kassel arbeite derzeit an einer Übergangslösung, die nach eingehender fachlicher Prüfung eine Fortsetzung der Versenkung in wenigen Wochen ermöglichen könnte. Die Mitarbeiter der beiden Standorte Hattorf im hessischen Kreis Hersfeld-Rotenburg und Unterbreizbach im thüringischen Wartburgkreis werden derweil ihre Arbeitszeitkonten und Resturlaube abbauen.

Das Management hatte bereits zu Wochenbeginn mitgeteilt, der Antrag auf eine Verlängerung seiner bisherigen Entsorgungsgenehmigung werde womöglich über den 30. November hinaus geprüft. K+S hat beantragt, noch bis 2021 Abwässer des Werkes Werra aus der Kaliproduktion ausschließlich am Standort im osthessischen Philippsthal zu versenken.

Reuters