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Morgen kompakt: 13 Themen, die Anleger heute Morgen wissen sollten

Morgen kompakt: 13 Themen, die Anleger heute Morgen wissen sollten

WKN: 903869 ISIN: JP3305950002 CORONA CORP

07.08.2020 07:30:23

Welche Themen sind am Freitagmorgen wichtig für die Finanzmärkte? Heute unter anderem im Blick: US-Präsident Donald Trump geht gegen die chinesischen Firmen hinter WeChat und TikTok vor, Trump heizt den Handelsstreit mit Kanada wieder an und das Robert-Koch-Institut meldet 1147 Neuinfektionen in Deutschland.

* LIBANON - Sicherheitskräfte haben im Zusammenhang mit den Ermittlungen zur Ursache der gewaltigen Detonation in Beirut 16 Verdächtige festgenommen. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat den Libanon zu einem grundlegenden Kurswechsel aufgerufen. "Wenn keine Reformen vorgenommen werden, wird der Libanon weiter versinken", sagte das Staatsoberhaupt bei einem Treffen mit dem libanesischen Präsidenten Michel Aoun. "Was hier nötig ist, ist ein politischer Wechsel."

* TIKTOK/WECHAT - US-Präsident Donald Trump geht gegen die chinesischen Firmen hinter WeChat und TikTok vor. Damit dürften sich die Beziehungen beider Wirtschaftsmächte, die zuletzt schon angespannt waren, weiter verschlechtern. Der Republikaner verfügte am Donnerstag Anordnungen, die Transaktionen mit ByteDance, Eigner der vor allem bei Jugendlichen beliebten Video-App TikTok, und Tencent, Eigner der WeChat-App, untersagen. Die Dekrete treten in 45 Tagen in Kraft.

* HANDELSSTREIT - US-Präsident Donald Trump heizt den Handelsstreit mit Kanada wieder an. Einige Aluminium-Importe aus Kanada werden erneut mit zehnprozentigen Sonderzöllen belegt, wie Trump im US-Bundesstaat Ohio sagte. Er habe ein entsprechendes Dekret zum Schutz der amerikanischen Wirtschaft unterzeichnet. Die Regierung in Ottawa reagierte prompt und kündigte Vergeltungsmaßnahmen in ähnlichem Umfang an. Das US-Vorgehen sei unbegründet und inakzeptabel.

* REISEWARNUNG - Die USA heben ihre allgemeine Warnung vor Auslandsreisen auf. Angesichts der unterschiedlichen Entwicklungen werde man wieder länderspezifisch vorgehen, teilte das Außenministerium in Washington mit. Die flächendeckende Warnung war im März ausgegeben worden.

* CORONA - Das Robert-Koch-Institut meldet 1147 Neuinfektionen in Deutschland, insgesamt sind es damit 214.214 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus steigt um acht auf 9183.

* DEUTSCHE TELEKOM - Die Fusion mit dem kleineren Konkurrenten Sprint gibt dem Mobilfunker T-Mobile US Rückenwind. Im zweiten Quartal seien die Erlöse um fast 61 Prozent auf 17,7 Milliarden Dollar geklettert, teilte die Deutsche-Telekom-Tochter mit, die zum ersten Mal das Sprint-Ergebnis einrechnete. Die T-Mobile-Aktie sprang nachbörslich mehr als sieben Prozent in die Höhe.

* AIRBUS - Aktionäre des Flugzeugbauers haben in den USA Klage im Zusammenhang mit der jahrelangen Korruptionsaffäre des europäischen Konzerns eingereicht. Dem Unternehmen und Top-Managern wird darin vorgeworfen, irreführende Angaben über die Fähigkeit von Airbus zur Bewältigung der Vorwürfe gemacht zu haben.

* LEG IMMOBILIEN - Steigende Mieten und der Expansionskurs haben dem Wohnungsvermieter auch im zweiten Quartal zu Zuwächsen verholfen. Der operative Gewinn aus dem Vermietgeschäft (FFO I) legte um 16,6 Prozent auf 100,6 Millionen Euro zu, wie LEG Immobilien mitteilte. Der Wohnungskonzern rechnet nun damit, dass er 2020 die obere Hälfte seiner Ergebnisprognose von 370 bis 380 Millionen Euro erreicht.

* QIAGEN - Der Hedgefonds Davidson Kempner hält die Übernahmeofferte des US-Laborausrüsters Thermo Fisher für Qiagen weiterhin für zu niedrig und wird daher seine Aktien an dem deutschen Biotechunternehmen nicht abgeben. Das gegenwärtige Angebot sei völlig unangemessen und Davidson Kempner werde daher seine Qiagen-Aktien nicht an Thermo Fisher verkaufen, teilte der Investor mit. Thermo Fisher hatte jüngst erklärt, die angehobene Offerte über 43 Euro je Qiagen-Aktie sei das "beste und letzte Angebot". Davidson Kempner hält rund acht Prozent an Qiagen.

* MICROSOFT/TIKTOK - Der US-Softwarekonzern will einem Zeitungsbericht zufolge das weltweite Geschäft des Videodienstes TikTok übernehmen, nicht nur das in den USA. Darin eingeschlossen seien die Aktivitäten in Europa und Indien, berichtete die "Financial Times".

* UBER - Ein sprunghafter Anstieg von Essenslieferungen hat den Fahrdienst nur begrenzt vor den anhaltenden Folgen der Coronavirus-Pandemie geschützt. Zwar stieg der Umsatz bei Uber Eats im zweiten Quartal um grob das Doppelte auf 1,2 Milliarden Dollar. Allerdings ging es beim Mitfahr-Geschäft - früher für fast drei Viertel des Umsatzes verantwortlich - nur um fünf Prozent nach oben im Vergleich zum Tiefpunkt im April. Buchungen lagen im Quartal 75 Prozent niedriger als im Vorjahr.

* BP - Der Energiekonzern bereitet sich Insidern zufolge auf den Verkauf größerer Teile seines Öl- und Gasgeschäfts vor. Dies sei auch geplant, wenn sich der in der Coronavirus-Krise eingebrochene Ölpreis erholen sollte, sagten drei mit dem britischen Konzern vertraute Personen Reuters. BP würde bessere Marktbedingungen als Gelegenheit zum Verkauf nutzen. Der Fokus solle künftig stärker auf erneuerbaren Energien liegen.

* BOOKING - Die Buchungsplattform hat die volle Wucht der Pandemie und des damit verbundenen massenhaften Ausfalls von Reisen zu spüren bekommen. Im zweiten Quartal sanken die gebuchten Übernachtungen um 87 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Erlöse schrumpften mit 630 Millionen Dollar um 84 Prozent.

rtr

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