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Newsticker Corona: Besatzung von Kreuzfahrtschiff in Quarantäne nach positiven Tests

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31.07.2020 17:05:00

Es folgen aktuelle Entwicklungen rund um die Virus-Pandemie:

17.08 Uhr - Drei Besatzungsmitglieder des norwegischen Kreuzfahrtschiffs "Roald Amundsen" sind nach Angaben der Universitätsklinik von Nord-Norwegen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Für alle 160 Crewmitglieder sei Quarantäne angeordnet worden, teilt der Betreiber Hurtigruten mit. Die Passagiere würden angewiesen, sich in Selbstisolation zu begeben. Medienberichten zufolge sollen sich fast 200 Reisende an Bord befunden haben, als das Schiff Freitagfrüh im Hafen von Tromsö eingelaufen sei. Sie seien alle von Bord gegangen.

16.40 Uhr - In Spanien sind binnen 24 Stunden 1525 Neuinfektionen registriert worden - so viele wie noch nie seit der Aufhebung des landesweiten Lockdowns im Juni. Es ist bereits der dritte Tag in Folge, dass mehr als tausend Neuinfektionen gemeldet werden. Insgesamt seien damit bislang 288.522 Ansteckungsfälle nachgewiesen worden, teilt das Gesundheitsministerium mit.

16.15 Uhr - Die Coronavirus-Pandemie wird sich nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO noch sehr lange auswirken. Die Pandemie sei eine Gesundheitskrise, wie sie nur einmal im Jahrhundert vorkomme, sagt WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. "Ihre Folgen werden noch in Jahrzehnten zu spüren sein."

14.11 Uhr - Das Auswärtige Amt spricht wegen der Corona-Pandemie eine Reisewarnung für drei Regionen in Spanien aus. Diese betreffe Aragon, Katalonien und Navarra, teilt das Ministerium auf seiner Website mit. Vor "nicht notwendigen, touristischen Reisen" in diese Gebiete werde derzeit gewarnt.

13.45 Uhr - Wegen gestiegener Infektionszahlen verschiebt der britische Premierminister Boris Johnson die nächsten Schritte bei den Lockerungen der Beschränkungen in England um mindestens zwei Wochen. Er wisse, dass das ein Rückschlag für viele Menschen sei. Es tue ihm sehr leid, aber "wir können das Risiko einfach nicht eingehen".

12.44 Uhr - Der US-Seuchenexperte und Regierungsberater Anthony Fauci äußert sich im Tagesverlauf vor einem Corona-Ausschuss im Kongress zur Lage in den USA. Dabei dürfte es um die weiterhin rasante Ausbreitung des neuartigen Virus und die Maßnahmen zur Eindämmung gehen. Den oppositionellen Demokraten zufolge hatte die Regierung von Präsident Donald Trump den Auftritt Faucis zunächst verhindern wollen. Fauci ist der bekannteste Vertreter der Coronavirus-Task-Force der Regierung und eckte wegen unterschiedlicher Auffassungen wiederholt mit dem Republikaner Trump an.

12.25 Uhr - In den USA ist die Zahl der Todesfälle unter den Corona-Infizierten im Juli um fast 25.000 gestiegen. Das ist eine Zunahme von 19 Prozent, wie aus einer Reuters-Zählung hervorgeht. Insgesamt sind damit mehr als 152.000 Menschen in den Vereinigten Staaten an oder mit dem neuartigen Virus gestorben. Zudem hat sich in mindestens 18 Bundesstaaten die Zahl der nachgewiesenen Infektionsfälle verdoppelt. Landesweit gab es einen Anstieg um fast 1,8 Millionen auf 4,5 Millionen. Der Freitag als letzter Tag des Monats ist dabei noch nicht einberechnet. Den größten Anstieg wies Florida mit über 300.000 neuen Fällen auf, gefolgt von Kalifornien und Texas mit jeweils etwa 250.000 Fällen. Die USA stellten mit 77.000 Ansteckungen binnen 24 Stunden am 16. Juli auch den Weltrekord bei den Neuinfektionen auf.

11.01 Uhr - Polen meldet den zweiten Tag in Folge einen neuen Höchstwert an Neuinfektionen. Die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen stieg binnen 24 Stunden um 657, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Allein 227 Infektionen gebe es in der Region Schlesien. Dort versuchen die Behörden einen Virus-Ausbruch unter Bergarbeitern einzudämmen.

10.34 Uhr - Das Robert-Koch-Institut erweitert die Liste der Risiko-Gebiete um die spanischen Regionen Katalonien, Aragon und Navarra. Das teilt das RKI auf seiner Webseite mit.

09.28 Uhr - Kurz vor dem Ende der Sommerferien in ersten Bundesländern bezweifelt SPD-Chefin Saskia Esken, dass eine Rückkehr vom Schulbetrieb wie vor der Corona-Pandemie möglich ist. Sie wirbt dafür, den Unterricht völlig umzustrukturieren. "Zwei Wochen Projektunterricht mit den Lehrkräften für Geschichte und Politik, dann kommen für zwei Wochen die Naturwissenschaften zu einem Projekt zusammen", sagt sie "Zeit online". Diese Unterrichtsform wäre ein Corona-adäquater Weg.

08.55 Uhr - Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 870 neue bestätigte Coronavirus-Infektionen. Die Gesamtzahl der Fälle in Deutschland steigt damit auf 208.698. Die Zahl der Todesfälle legt den Daten zufolge um sieben auf 9141 zu.

08.20 Uhr - Angesichts steigender Infektionszahlen mahnt der Einzelhandelsverband HDE zu mehr Disziplin bei der Einhaltung der Corona-Regeln. Eine zweite Welle der Pandemie müsse mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln vermieden werden, sagt HDE-Präsident Josef Sanktjohanser. Die Corona-Krise werde den Handelsunternehmen im Bereich der Nicht-Lebensmittel etwa 40 Milliarden Euro an Umsatzeinbußen kosten. Das könne für 50.000 Handelsstandorte in Deutschland das Aus bedeuten. "Wenn schon die erste Welle der Pandemie solch dramatische Folgen im Handel hervorruft, möchte ich mir eine zweite nicht vorstellen", warnt Sanktjohanser. "Für viele Händler gäbe es bei erneuten Einschränkungen oder gar einer zweiten Phase des Lockdowns keine Chance mehr, der Insolvenz zu entgehen."

07.51 Uhr - Mit 55.078 Fällen meldet Indien erneut einen neuen Tageshöchstwert bei den Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen landesweit auf 1,64 Millionen, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Die Zahl der Todesfälle legt binnen 24 Stunden um 779 auf 35.747 zu. Indien weist nach den USA und Brasilien weltweit die meisten Infektionen auf.

04.38 Uhr - In den USA steigt die Zahl der Infizierten nach einer Reuters-Umfrage um 67.783 auf 4,51 Millionen. Demnach starben am Donnerstag 1183 nach einer Ansteckung. Die Zahl der Corona-Toten wächst damit auf 152.383.

04.25 Uhr - In Vietnam sind in dem Urlaubsort Da Nang 45 neue Infektionen bekannt geworden. Dies stellt den größten Anstieg seit Ausbruch der Pandemie in dem asiatischen Land dar. Die Regierung entsendet Experteren in die Küstenstadt, um beim Kampf gegen das Virus zu helfen.

02.36 Uhr - Der mit dem Coronavirus infizierte brasilianische Präsident Jair Bolsonaro erklärt: "Ich habe Schimmel in meinen Lungen." Er habe sich gestern schwach gefühlt. Er nehme nun Antibiotika. Vergangenen Samstag hatte der Präsident erklärt, ein Virus-Test habe ein negatives Ergebnis ergeben. Bolsonaro war am 7. Juli positiv getestet worden.

02.20 Uhr - In China melden die Behörden 127 neue Coronavirus-Fälle. Das ist der höchste Wert seit dem 5. März. 112 dieser Fälle werden in der nordwestlichen Region Xinjiang registriert, teilen die Gesundheitsbehörden mit.

00.31 Uhr - In Brasilien registrieren die Behörden 57.837 neue Coronavirus-Fälle. In den vergangenen 24 Stunden seien zudem 1129 Menschen an der Infektion gestorben, teilt das Gesundheitsministerium mit. In Brasilien haben sich über 2,6 Millionen Menschen mit dem Virus angesteckt, über 91.000 sind der Infektion erlegen.

rtr


Bildquelle: Nacho Doce/Reuters

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