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Newsticker Corona: Dänemark will Maßnahmen schneller lockern als zunächst geplant

Newsticker Corona: Dänemark will Maßnahmen schneller lockern als zunächst geplant

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22.09.2020 - 19:26
14.04.2020 17:37:00

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Es folgen aktuelle Entwicklungen:

17.25 Uhr - Die dänische Regierung will einige Maßnahmen früher lockern als zunächst geplant. Hintergrund sei die weiter fallende Zahl der Coronavirus-Fälle, die im Krankenhaus behandelt werden müssten, sagt Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Sie nannte keine Einzelheiten zu ihren Plänen, die im Laufe des Tages im Parlament debattiert werden sollen. Am Mittwoch sollen nach einem Monat Kindergärten und Schulen bis zur fünften Klasse wieder geöffnet werden.

16.22 Uhr - Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) will erst in der nächsten Woche über die Wiederaufnahme der Bundesliga-Spiele entscheiden. Die Mitgliederversammlung der 36 Klubs der 1. und 2. Bundesliga wird von Freitag auf den 23. April verschoben, wie die DFL mitteilt. Man wolle "auf Basis der dann aktuellen politischen Beschlusslage in Bund und Ländern" entscheiden. Die Bundesliga-Spiele sind bisher bis 30. April ausgesetzt. Zuletzt hieß es, die Saison könne am ersten oder zweiten Mai-Wochenende mit "Geisterspielen" ohne Zuschauer fortgesetzt werden.

15.13 Uhr - Die Familienunternehmer plädieren für eine schrittweise Wiedereröffnung von Geschäften und Betrieben. "So wie viele Supermärkte, Blumenläden und Tankstellen erfolgreich zeigen, dass die Kunden bei ihnen die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten können, vermögen dies auch andere Einzelhändler, Gastbetriebe und andere Branchen", sagt Verbandspräsident Reinhold von Eben-Worlée. Betriebe, wo dies mit entsprechenden Gesundheitsmaßnahmen ebenso möglich sei, sollten ihre Türen daher jetzt auch wieder öffnen dürfen - zumindest in kleinerem Rahmen. Bei 67 Prozent der Familienunternehmen seien die Umsätze bereits dramatisch eingebrochen, im Schnitt um 48 Prozent.

15.10 Uhr - Der Einzelhandel fordert vor den Gesprächen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ländern einen klaren Zeitplan für eine Lockerung der Corona-Beschränkungen. "Wir müssen uns darauf einstellen können, wann die Geschäfte wieder öffnen dürfen", sagt der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes HDE, Stefan Genth, dem SWR-Hörfunk. Vor allem die Textilhändler litten unter den Folgen der behördlich verordneten Schließungen der Läden. "Sobald es die gesundheitlichen Vorgaben erlauben, sollte es auch wieder zu einer sukzessiven Öffnung der Geschäfte kommen", betont er. Merkel will am Mittwoch mit den Ministerpräsidenten der Länder über mögliche Lockerungen der Corona-Auflagen beraten.

14.20 Uhr - Nach dem Stopp der Corona-Soforthilfe in Nordrhein-Westfalen wegen Betrügereien will die Landesregierung noch in dieser Woche die Unterstützung wieder aufnehmen. Am Freitag werden die Antragsseiten wieder freigeschaltet, kündigt Landeswirtschaftsminister Andreas Pinkwart an. Auch Überweisungen soll es noch in dieser Woche geben. Um Betrug zu verhindern, werde auf Daten der Finanzverwaltung zurückgegriffen. Überweisungen würden nur auf Konten getätigt, die dem Finanzamt bekannt seien.

14.10 Uhr - Die EU-Kommission fordert von den Mitgliedsstaaten eine enge Abstimmung bei Lockerungen der Beschränkungen, die in der Corona-Krise erlassen wurden. "Es ist Zeit, eine gut koordinierte Exit-Strategie der EU zu entwickeln", hieß es in einem Entwurf für Empfehlungen der EU-Kommission, der noch in dieser Woche verabschiedet werden soll. Die Strategie müsse unter den Ländern abgestimmt sein, um negative Effekte zu vermeiden. Dabei dürfe es eine Lockerung von Beschränkungen nur geben, wenn die Virus-Ausbreitung über eine ausreichend lange Zeit deutlich zurückgegangen sei. Zudem müssten die Kapazitäten in Krankenhäusern groß genug sein, um mit einem möglichen Wiederanstieg von Neuinfektionen umzugehen.

14.06 Uhr - Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet hat sich für ein gemeinsames Vorgehen der 16 Bundesländer bei einer Lockerung der Corona-Beschränkungen ausgesprochen. "Ich plädiere dafür, dass wir möglichst einheitliche Regelungen in allen deutschen Ländern haben", sagt Laschet. Alleingänge dürfe es nicht geben. Zu den Bedingungen einer Öffnung gehöre aus Sicht der Landesregierung in Düsseldorf ein besseres Monitoring der Krisen-Daten, das Einhalten aller Abstandsgebote und der Hygiene-Vorschriften - sowie vielleicht auch das Tragen von Masken. Dies solle am Mittwoch mit Kanzlerin Angela Merkel und den anderen Bundesländern beraten werden. Das Landeskabinett NRW habe sich bereits mit Optionen für einen Fahrplan "in eine verantwortungsvolle Normalität" befasst.

14.02 Uhr - Am Flughafen Schanghai liegen nach Angaben von Ministerpräsident Volker Bouffier mehrere Millionen Schutzmasken, die für das Land Hessen bestimmt sind. Der Transport verzögere sich, weil die chinesischen Behörden kontrollieren wollten, ob sich darunter auch minderwertige Ware befinde, sagt der CDU-Politiker. In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Berichte über Mängel bei der gelieferten Ausrüstung aus China gegeben.

13.52 Uhr - Gesundheitsminister Jens Spahn dringt auf gemeinsame Standards bei einer Lockerung der Alltagsbeschränkungen. Er würde es begrüßen, wenn die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin am Mittwoch bei ihren Beratungen eine einheitliche Linie fänden. "Denn ein einheitlicher Rahmen wird am Ende für eine hohe Akzeptanz in Bevölkerung sorgen", sagt Spahn. Er erwarte eine große Übereinstimmung in Grundlinien, fügt Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier hinzu. Die Länder sollten im "Gleichschritt marschieren". "Aber das heißt nicht, dass sie alles gleich machen."

13.50 Uhr - In der Schweiz hat sich der Trend zu einer Abschwächung bei den bestätigten Coronavirus-Neuinfektionen über die Osterfeiertage erhärtet. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Dienstag 25.834 bestätigte Fälle, 254 mehr als einen Tag zuvor. Nachdem es am Karfreitag noch 785 Neuerkrankte gab, nahmen die Fallzahlen danach täglich weniger stark zu. Bislang sind in der Alpenrepublik 900 Personen an Covid-19 gestorben.

13.40 Uhr - Gesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, dass Bund und Länder nur schrittweise Lockerungen anstreben können. "Es werden vorsichtige erste Schritte sein können", sagt Spahn bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier. Er sprach von einer "neuen Normalität", man müsse mit dem Virus leben. Nötig sei eine Balance, in der man jederzeit sicherstellen müsse, dass es genug Intensivbetten für die Behandlung von Corona-Patienten gebe. Spahn, Bouffier und Kanzleramtschef Helge Braun hatten zuvor das Uni-Klinikum Gießen und Marburg besucht.

13.30 Uhr - Spanien hat nach Gewerkschaftsangaben 2000 Corona-Antikörper-Tests beschlagnahmt, mit denen der Windanlagen-Hersteller Siemens Gamesa seine gesamte Belegschaft auf eine Immunität gegen das Virus testen wollte. Das habe das Unternehmen den Mitarbeitern mitgeteilt, sagt eine Sprecherin der Gewerkschaft CCOO. Siemens Gamesa und die Regierung äußern sich dazu zunächst nicht. Eine strikte Überwachung der Gesundheit der Belegschaft ist die Voraussetzung dafür, dass Unternehmen in Spanien seit Montag die Arbeit wieder aufnehmen dürfen.

12.20 Uhr - Russland hat nach den Worten seines Außenministers Sergej Lawrow nicht die Absicht, die EU wegen der Cronona-Epidemie um eine Aufhebung ihrer Sanktionen zu bitten. Das meldet die Nachrichtenagentur Tass. Die EU hat gegen Russland wegen dessen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim im Jahr 2014 Sanktionen verhängt. Betroffen von den Strafmaßnahmen sind das Banken- und Finanzwesen sowie die Energiebranche.

12.05 Uhr - US-Präsident Donald Trump hat sich bereiterklärt, Russland Ausrüstung für den Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu schicken. Dies habe Trump seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin mitgeteilt, zitiert die Nachrichtenagentur Interfax den russischen Außenminister Sergej Lawrow. Russland würde seinerseits den Transport weiterer Hilfsmittel in die USA prüfen, wenn das von der US-Regierung gewollt sei, meldet die Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Lawrow. Im März hatte Russland medizinische Ausrüstung und Atemschutzmasken in die USA geflogen.

11.50 Uhr - Im Iran ist die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus um 98 auf 4683 gestiegen. Binnen 24 Stunden wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums zudem 1574 Neuinfektionen registriert. Damit liegt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen bei 74.877.

11.45 Uhr - Der Höhepunkt der Coronavirus-Pandemie ist nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch nicht erreicht. 90 Prozent aller Fälle würden in Europa und den USA registriert, sagt eine WHO-Sprecherin. In Europa gebe es ein gemischtes Bild: In einigen Ländern lasse die Ausbreitung des Virus leicht nach. Großbritannien und die Türkei dagegen verzeichneten weiterhin einen Anstieg der Infektionen. In China bestehe die größte Gefahr darin, dass das Virus aus anderen Ländern eingeschleppt werde. Mit einem Impfstoff solle man nicht vor einem Jahr oder noch später rechnen.

11.35 Uhr - Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sieht dank des Verhaltens der Bevölkerung in der Corona-Krise verstärkte Chancen für eine vorsichtige Lockerung der Beschränkungen. "Ich finde, dass wir auch ein bisschen stolz sein können, wie die Bevölkerung mit den Einschnitten umgegangen ist", sagt der CDU-Politiker im Düsseldorfer Landtag. "Die Einschnitte haben Wirkung gezeigt." Die Verdoppelungsrate der Infizierten liege in NRW inzwischen bei 15,2 Tagen. Das sei ein wichtiger Parameter, um über Lockerungen verantwortungsvoll nachzudenken. In NRW hätten sich bislang knapp 27.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, wovon 13.300 genesen seien.

11.31 Uhr - In Spanien wurden binnen 24 Stunden 3045 Neuinfektionen bestätigt. Das ist der niedrigste Zuwachs seit fast vier Wochen. Damit hätten sich insgesamt 172.541 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, teilt das Gesundheitsministerium mit. 567 weitere Menschen seien infolge einer Infizierung gestorben, insgesamt seien es nun 18.056 Tote. Während der Anstieg bei den Todesopfern stärker ausfällt als am Tag zuvor mit 517, ist er bei den Neuinfektionen flacher (3477).

11.30 Uhr - In der Debatte um Lockerungen in der Coronakrise pocht der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Carsten Linnemann, auf bundesweit einheitliche Regelungen. "Wir brauchen einen Standard. Es kann nicht sein, dass hier Non-Food-Geschäfte aufgemacht werden in dem Bundesland und in dem anderen nicht", sagte der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung (MIT) im Radioprogramm SWR Aktuell. Menschen und Firmen bräuchten jetzt "einen klaren Fahrplan und eine klare Perspektive".

11.15 Uhr - In Großbritannien könnte die Zahl der am Coronavirus gestorbenen Menschen rund 15 Prozent höher sein als von den Behörden angegeben. Das nationale Statistikamt ONS teilt mit, dass in England und Wales bis zum 3. April 6235 Menschen gestorben seien, bei denen im Totenschein die vom Virus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 oder der Verdacht darauf genannt würden. Betrachte man diese Daten, dann sei die Todeszahl um 15 Prozent höher als die vom nationalen Gesundheitsdienst NHS genannte, erklärt ONS-Statistiker Nick Stripe. Zudem beinhalten die NHS-Zahlen nur die in Krankenhäusern gemeldeten Todesfälle, nicht aber die der gesamten Gemeinden, also auch aus Alten- und Pflegeheimen.

10.55 Uhr - Die Behörden in Moskau warnen davor, dass in der russischen Hauptstadt in den kommenden zwei bis drei Wochen die Krankenhausbetten für Coronavirus-Patienten nicht ausreichen. Zwar wurden Tausende zusätzliche Betten bereitgestellt. Aber obwohl staatliche und private Kliniken einbezogen würden, könne es zu Engpässen kommen, teilt die Moskauer Gesundheitsbehörde mit. Das Coronavirus breitet sich in Russland rasch aus, besonders betroffen ist Moskau. Allein dort stieg die Zahl der Infektionen binnen eines Tages um fast 1500 auf rund 13.000. Im ganzen Land sind es 21.102.

10.35 Uhr - Das Robert-Koch-Institut (RKI) sieht die Ausbreitung des Coronavirus noch nicht gestoppt. "Wir können noch nicht von einer Eindämmung sprechen", sagt RKI-Präsident Lothar Wieler. "Wir sehen eine Verlangsamung." Das RKI strebe an, dass die sogenannte Reproduktionszahl unter eins gehe oder bei eins sei - dass ein Infizierter das Virus also höchstens im Durchschnitt an eine Person oder weniger weitergibt. Derzeit berechnet das RKI diesen Faktor mit 1,2.

10.17 Uhr - In den Krankenhäusern in Deutschland sind nach den Worten von RKI-Präsident Lothar Wieler aktuell ausreichend Intensivbetten und Beatmungsgeräte vorhanden, um die Krise zu beherrschen. "Bei der derzeitigen Dynamik werden keine Engpässe prognostiziert", sagt Wieler in Berlin.

10.12 Uhr - Der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, ruft dazu auf, trotz "einiger positiver Tendenzen" bei der Entwicklung der Infektionszahlen die Abstands- und Hygieneregeln weiterhin unvermindert einzuhalten. "Lassen Sie uns nicht nachlassen", sagt Wieler in Berlin. Die ergriffenen Maßnahmen wirkten. Die Zahlen hätten sich aber "auf einem relativ hohen Niveau eingependelt", es gebe keinen eindeutigen Trend, dass sie zurückgingen. Daher gelte es, die getroffenen Verhaltensmaßnahmen aufrechtzuerhalten.

10.08 Uhr - In Russland steigt die Zahl der Neuerkrankungen so stark wie nie. In den vergangenen 24 Stunden habe es 2774 neue Fälle gegeben, teilt das Krisenzentrum mit. Am Vortag waren es 2558 gewesen. Damit gibt es den Angaben zufolge nun insgesamt 21.102 positiv getestete Personen. Die Zahl der Menschen, die an den Folgen des Virus gestorben seien, habe sich um 22 auf 170 erhöht.

09.42 Uhr - Die nächste Beratung des Corona-Kabinetts findet erst am Mittwoch um 09.30 Uhr statt, teilt die Bundesregierung mit. Ursprünglich angekündigt war die Sitzung für den heutigen Dienstag. Für Mittwochnachmittag ist eine Videokonferenz der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten geplant, um über Lockerungen der Kontaktbeschränkungen zu beraten.

09.08 Uhr - Polen will die Beschränkungen für die heimische Wirtschaft ab Sonntag schrittweise wieder lockern. "Vom 19. April an werden wir langsam damit beginnen, die Wirtschaft wieder anzufahren", sagt Gesundheitsminister Lukasz Szumowski dem Radiosender RMF FM. Regierungssprecher Piotr Müller erklärt, zunächst würden wahrscheinlich die Einschränkungen für Geschäfte gelockert. Entscheidungen würden am Dienstag oder am Mittwoch getroffen.

08.40 Uhr - Die Wirtschaft und das Alltagsleben in Deutschland werden nach den Worten von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier schrittweise wieder hochgefahren werden. Dazu werde es sehr differenzierte Vorschläge geben, sagt der CDU-Politiker in der ARD. Ein konkretes Datum für die Rückkehr zur Normalität könne er nicht nennen. Für ihn habe aber bei allen Maßnahmen die Gesundheit Vorrang. Die große Disziplin, die die Bevölkerung gezeigt habe, sei auch in Zukunft noch nötig.

07.15 Uhr - Der Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Ulrich Schneider, fordert in der ARD für die von der Corona-Krise besonders betroffenen Hartz-IV-Bezieher 100 Euro mehr im Monat. Allein 600.000 Menschen müssten in Notwohnungen leben, und die rund 1,6 Millionen Stammkunden von den Tafeln seien erheblich betroffen, weil fast die Hälfte dieser Einrichtungen geschlossen sei. Um die Lage in Notunterkünften, wo Menschen auf engstem Raum lebten, zu entzerren, müsse der Staat vorübergehend Hotels, Appartements oder Ferienwohnungen anmieten.

07.05 Uhr - Indien verlängert die Ausgangsbeschränkungen bis zum 3. Mai. Er fordere alle Inder auf, dabei zu helfen, dass das Virus nicht weiter verbreitet werde, sagt Ministerpräsident Narendra Modi in einer Fernsehansprache. In Indien sind mittlerweile 10.363 Infektionsfälle bestätigt. 339 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Ansteckung gestorben.

05.23 Uhr - In Deutschland ist nach Angaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) die Zahl der Infektionsfälle um 2082 auf 125.098 gestiegen. Binnen 24 Stunden seien 170 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie gemeldet worden, teilt das RKI auf seiner Internet-Seite mit. 68.200 Menschen sind demnach genesen. Einen Tag zuvor lag diese Zahl bei 64.600.

03.52 Uhr - China lässt einem Medienbericht zufolge zwei experimentelle Impfstoffe zur Bekämpfung des neuen Coronavirus für Humantests zu. Die Impfstoffe würden von einer in Peking ansässigen Einheit der Sinovac Biotech und dem Institute of Biological Products, einer Tochtergesellschaft der staatlichen China National Pharmaceutical Group in Wuhan entwickelt, berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua. Im März hatte China bereits grünes Licht für eine klinische Studie eines vielversprechenden Impfstoff-Kandidaten gegeben, der von der chinesischen Akademie für Militärmedizin und dem Biotechunternehmen CanSino Bio entwickelt wurde. Auch der US-Arzneimittelentwickler Moderna hatte im März erklärt, er habe mit den Humantests für einen Impfstoff begonnen.

02.56 Uhr - Die chinesische Gesundheitskommission meldet 89 neue Coronavirus-Fälle, nach 108 am Vortag. Von den Neuinfektionen seien 86 auf Einreisende zurückzuführen. Der chinesische Staatssender berichtet, dass von den eingeschleppten Infektionen 79 in der nordöstlichen Provinz Heilongjiang aufgetreten seien. Die Provinz grenzt im Norden und Osten an Russland. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle in China liegt nun nach offiziellen Angaben bei 82.249. Die Zahl der Todesopfer durch die Pandemie beläuft sich auf 3341. Am Montag ist kein neues Todesopfer verzeichnet.

02.40 Uhr - Kalifornien ist einer von neun US-Bundesstaaten, die mit der Planung für die langsame Wiedereröffnung von Geschäften und die Aufhebung strenger Ausgangssperren beginnen. "Kalifornien entwickelt einen Plan, um soziale Abstandsregeln schrittweise zu lockern, da sich die Zahl neuer Fälle und benötigter Krankenhausaufenthalte im bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat zu stabilisieren scheint", sagt Gouverneur Gavin Newsom. Der Staat werde sich mit Oregon und Washington zusammentun, um einen koordinierten Westküstenplan zu entwickeln. Der Plan solle erst dann umgesetzt werden, wenn die Infektionsrate tatsächlich abnehme. Bis Montagmorgen sei bei 22.348 Menschen in Kalifornien COVID-19 diagnostiziert worden, davon befänden 3015 in Krankenhäusern und 1178 auf der Intensivstation, sagt Newsom.

02.19 Uhr - US-Gesundheitsexperte Dr. Anthony Fauci erklärt, Präsident Donald Trump habe auf seinen Rat gehört, als er empfahl, Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zu erlassen. In einem Interview hatte er zunächst erwähnt, dass "Leben hätten gerettet werden können", wenn das Land während des neuartigen Coronavirus-Ausbruchs früher Maßnahmen ergriffen hätte. Trump teilte angesichts der Aussage eine Forderung auf Twitter, Fauci nach diesem Interview zu feuern. Das Weiße Haus erklärte daraufhin, Trump habe nicht die Absicht, sich von dem Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) zu trennen.

00.48 Uhr - Der Internationale Währungsfonds gewährt für 25 Mitgliedsländer im Rahmen seines "Catastrophe Containment and Relief Trust" (CCRT) sofortige Schuldenerleichterungen. "Dies gewährt unseren ärmsten und schutzbedürftigsten Mitgliedern Zuschüsse zur Deckung ihrer IWF-Schuldenverpflichtungen für eine erste Phase in den nächsten sechs Monaten und wird ihnen helfen, mehr ihrer knappen finanziellen Ressourcen für lebenswichtige medizinische und andere Hilfsmaßnahmen zu verwenden, sagt IWF-Geschäftsführerin Kristalina Georgieva. Derzeit verfüge der IWF über Mittel in Höhe von 500 Millionen Dollar, darunter neue Zusagen in Höhe von 185 Millionen Dollar aus Großbritannien, 100 Millionen Dollar aus Japan und nicht bezifferte Beträge aus China, den Niederlanden und anderen Staaten. Der Fonds drängt darauf, den verfügbaren Betrag auf 1,4 Milliarden Dollar zu erhöhen. Zu den ersten Ländern, die die Schuldendiensterleichterung erhielten, gehören unter anderem Afghanistan, Zentralafrikanische Republik, demokratische Republik Kongo, Gambia, Haiti, Madagaskar, Malawi, Mali, Mosambik, Nepal, Niger, Ruanda, Tadschikistan, Togo und Jemen, so der IWF.

00.21 Uhr - Eurogruppen-Chef Mario Centeno hält die in der vergangenen Woche von den Finanzministern des Blocks genehmigte Unterstützung von einer halben Billion Euro für die vom Coronavirus geplagten Volkswirtschaften für einen guten Anfang. "Dies Rettungspaket ist nicht die Endstation. Wir müssen mehr für Europa tun und wir werden mehr für Europa tun", sagt Centeno in einem Interview mit dem Fernsehsender TVI. "Obwohl es einige Unebenheiten auf dem Weg gab, ist das Abkommen ein Sieg für Europa." Bei der Vereinbarung wird nicht erwähnt, dass gemeinsame Eurobonds zur Finanzierung verwendet werden. Laut Centeno würden die Finanzminister bald nach der Sondersitzung des Europäischen Rates am 23. April zusammenkommen und die "Schuldenfrage" werde auf dem Tisch liegen, da die Erholung der verschuldeten Länder "viel komplexer" sei. "Wir handeln angesichts dieser Krise so, als ob wir ein neues Spiel spielen würden, ohne die Regeln gelesen zu haben", sagt er.

rtr

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