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Newsticker Corona: EMA nennt seltene Nervenkrankheit als mögliche Nebenwirkung von Astrazeneca

Newsticker Corona: EMA nennt seltene Nervenkrankheit als mögliche Nebenwirkung von Astrazeneca
08.09.2021 16:37:09

Es folgen aktuelle Entwicklungen rund um die Virus-Pandemie:

16.38 Uhr - Die europäische Arzneimittelaufsicht EMA führt nun auch das sogenannte Guillain-Barré-Syndrom, eine seltene Nervenkrankheit, als mögliche Nebenwirkung des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca auf. Das zeigen die Ergebnisse einer regelmäßigen Sicherheitsüberprüfung der EMA. Die Behörde kennzeichnet darin zudem einige andere, weniger ernsthafte Nebenwirkungen der Impfstoffe von Johnson & Johnson, Moderna und Astrazeneca.

15.12 Uhr - Die internationale Impfallianz Covax muss deutliche Abstriche bei ihrem Lieferziel für dieses Jahr machen. Die Initiative für eine weltweit gerechte Verteilung von Covid-19-Impfstoffen rechne nun damit, 2021 wohl 1,425 Milliarden Dosen von den Geberländern zu erhalten. Noch im Juli war man von zwei Milliarden Dosen ausgegangen. Grund dafür sind unter anderem Exportbeschränkungen beim Hauptlieferanten, dem indischen Serum Institut, Produktionsprobleme bei J&J und AstraZeneca sowie Verzögerungen bei der Zulassung der Vakzine von Novavax und Clover.

14.30 Uhr - Angesichts der angespannten Lage auf den Intensivstationen führt die Schweiz neue Einschränkungen zur Virus-Bekämpfung ein. Ab Montag müssen Besucher von Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Veranstaltungen ein Zertifikat vorlegen, das eine Impfung, eine überstandene Erkrankung oder ein negatives Testergebnis belegt. Die Maßnahme ist befristet bis zum 24. Januar 2022. Im Hinblick auf die Herbstferien will die Regierung zudem schärfere Einreisebestimmungen erlassen. So sollen nicht genesene und nicht geimpfte Reisende aus allen Ländern einen negativen Test vorweisen müssen.

12.05 Uhr - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält es für gerechtfertigt, dass ungeimpfte Arbeitnehmer, die in Quarantäne gehen müssen, Lohnabzüge hinnehmen müssen. Er sehe nicht ein, dass andere auf Dauer dafür zahlen sollten, wenn sich Menschen trotz ausreichender Impfstoffe in Deutschland nicht impfen ließen, sagt Spahn in Berlin.

11.45 Uhr - Der Einzelhandel schließt eine 2G- oder 3G-Regelung beim Einkaufen aus. Das sei "momentan nicht der Weg für das Einkaufen", sagt der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Stefan Genth in Berlin. Mit täglich rund 40 Millionen Kontakten im Einzelhandel seien solche Auflagen auch nicht zu kontrollieren. Zudem verweist Genth auf gute Hygienekonzepte in den Geschäften.

11.44 Uhr - Laut RKI-Chef Lothar Wieler sind viele bei Impfungen noch unentschieden. "Ein großer Teil der Menschen ist unsicher", sagt Wieler unter Berufung auf Umfragen. Dies liege unter anderem an der schnellen Zulassung der Impfstoffe, die skeptisch machten. Etwa zehn Prozent wollten sich nicht impfen lassen, davon seien die Hälfte echte Impfgegner. "Es gibt auch einen Teil der Menschen, die die Krankheit nicht genügend ernst nehmen." Auch bildungsferne Schichten ließen sich eher nicht impfen. Gesundheitsminister Jens Spahn wies daraufhin, dass etwa im Norden mehr geimpft werde als im Süden, im Westen mehr als im Osten. Menschen mit Migrationshintergrund ließen sich eher seltener impfen.

11.22 Uhr - In Österreich wird es künftig bei einer steigenden Belegung der Intensivstationen Einschränkungen für Ungeimpfte geben. Die konservativ-grüne Regierung habe gemeinsam mit den Länderchefs einen Stufenplan erstellt, sagt Kanzler Sebastian Kurz. Ab einer Auslastung von 15 Prozent der Intensivplätze, was etwa einer Belegung von 300 Betten entspricht, soll etwa für Clubs und Bars eine "2G"-Regel (Geimpft oder Genesen) anstelle wie bisher "3G" gelten, sagt Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein. Für Geimpfte solle es aber keine Einschränkungen geben. "Was wir im Moment erleben, ist eine Pandemie der Ungeimpften", sagt Kurz.

11.15 Uhr - Auch der Einzelhandel unterstützt die Impfkampagne. "Der Handel steht für Leben statt Lockdown", sagt der Hauptgeschäftsführer des Verbandes HDE, Stefan Genth, bei einer Pressekonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Berlin. Der Handel wolle einen "Aufbruch in eine Zeit, in der wir mit dem Virus leben, leben müssen." Bislang seien in Einkaufszentren bundesweit bereits mehr als 100.000 Impfdosen verabreicht worden. Der Handel wolle diese Kampagne nun ausweiten.

11.14 Uhr - Der Chef des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, warnt vor einem gefährlichen Verlauf der neuen Corona-Welle. "Wenn es uns nicht gelingt, die Impfungen drastisch zu steigern, dann kann die aktuelle vierte Welle einen fulminanten Verlauf nehmen", sagt er in Berlin. Die Intensivbetten-Belegung habe sich in den letzten beiden Wochen fast verdoppelt. "Auch auf den Intensivstationen wird der Altersdurchschnitt immer jünger." Auch daher müsse es mehr Impfungen geben. "Sie sind unsere Chance, die Pandemie zu beenden." Derzeit sind in Deutschland etwas über 60 Prozent der Menschen vollständig geimpft.

11.04 Uhr - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ruft ab kommendem Montag zu einer "gemeinsamen Impfwoche" auf. Bund, Länder und Kommunen sollten dann ihre Anstrengungen in der Impfkampagne vor Ort bündeln, sagt Spahn in Berlin. In den sozialen Medien läuft die Aktion unter dem Hashtag #hierwirdgeimpft, zudem gibt es eine gleichnamige Internetseite. Impfen bleibe eine persönliche Entscheidung. "Aber es ist auch eine Entscheidung, die andere betrifft", sagt Spahn. "Was wir gerade sehen, ist eine Pandemie der Ungeimpften." Auch auf den Intensivstationen lägen zumeist Covid-19-Patienten, die nicht geimpft seien.

10.13 Uhr - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn lobt die Impfkampagnen in Bremen, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Schleswig-Holstein, in denen die Quote bei den Erstimpfungen laut Statistischem Bundesamt bei über 70 Prozent liegt. "Wenn wir Impfquoten wie in diesen Ländern in ganz (Deutschland) erreichen, wird es ein sicherer Winter für uns alle", twittert Spahn. In Deutschland seien inzwischen 66 Prozent oder 54,9 Millionen Menschen mindestens einmal geimpft, 61,6 Prozent oder 51,2 Millionen hätten vollen Impfschutz.

06.45 Uhr - In den USA melden die Gesundheitsbehörden mindestens 289.557 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Insgesamt haben sich damit seit Ausbruch der Pandemie im Dezember 2019 mehr als 40,47 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Mindestens 1835 Menschen starben mit oder an dem Virus, die Zahl der Toten steigt damit auf 651.760. Die USA verzeichnen weltweit die höchsten Infektions- und Totenzahlen.

04.48 - Das Robert-Koch-Institut verzeichnet 13.565 neue Positiv-Tests. Das sind 34 mehr als am Mittwoch vor einer Woche, als 13.531 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 82,7 von 83,8 am Vortag. 35 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 92.448. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als vier Millionen Corona-Tests positiv aus.

rtr

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