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Newsticker Corona: Österreich warnt vor "unnötigen" Reisen nach Spanien

Newsticker Corona: Österreich warnt vor

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19.10.2020 - 16:37
06.08.2020 17:29:00

Es folgen aktuelle Entwicklungen rund um die Virus-Pandemie:

17.13 Uhr - Das österreichische Außenministerium warnt vor "unnötigen" Reisen nach Spanien, ausgenommen die Kanarischen Inseln und die Balearen. Die Warnung gelte ab Montag, teilt das Ministerium mit. Vor allem in Teilen Nordspaniens sind in den vergangenen Tagen erhöhte Infektionszahlen registriert worden. Einzelne Gebiete wurden wieder unter Lockdown gesetzt.

16.11 Uhr - Reisende aus Frankreich, Monaco, der Schweiz, Tschechien und einigen schwedischen Regionen müssen sich in Norwegen für zehn Tage in Quarantäne begeben. Die neuen Regeln träten am Samstag in Kraft, teilt die zuständige Behörde mit.

16.07 Uhr - US-Präsident Donald Trump spricht von der Möglichkeit, dass ein Impfstoff noch vor der Wahl vorliegt. "Ich glaube in einigen Fällen, ja, möglicherweise vorher, aber etwa um diese Zeit", antwortet Trump auf die Frage des Radiomoderators Geraldo Rivera, ob ein Impfstoff vor dem 3. November vorliegen könnte. Experten des Präsidialamts zeigen sich weniger optimistisch: In einem Reuters-Interview sagte US-Seuchenexperte Anthony Fauci zuletzt, eine Zulassung könnte Ende des Jahres vorliegen und im Frühjahr dann Millionen Impfeinheiten.

15.50 Uhr - Der Staat hat in der Coronakrise mehr als zwei Millionen Kleinunternehmern und Soloselbständigen geholfen. Das ergibt sich aus einer internen Übersicht der Bundesregierung zur Lage der deutschen Wirtschaft in der Pandemie, die der "Wirtschaftswoche" vorliegt. Ingesamt wurden demnach 2,28 Millionen Hilfsanträge gestellt und von den Behörden bearbeitet, wobei 1,87 Millionen Anfragen bewilligt wurden.

14.50 Uhr - Die Schweiz hat die Liste der Risiko-Länder und -Regionen ausgeweitet. Mit wenigen Ausnahmen müssen sich ab Samstag Personen, die aus Ländern außerhalb des Schengen-Raums zurückkehren, für zehn Tage in Quarantäne begeben. Ausgenommen von dieser Regelung sind 20 Staaten, darunter Australien, Japan und Thailand. Bereits am Vortag hatte die Schweiz Spanien und einige andere Länder auf die Quarantäne-Liste gesetzt.

11.45 Uhr - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn lobt das Konzept der Deutschen Fußballliga zu Spielen mit Zuschauern. "Es ist ein sehr, sehr gutes", sagt der CDU-Politiker. In der Ausarbeitung sei es beispielhaft. Allerdings müsse es etwa mit Blick auf An- und Abreisen auf das jeweilige Stadion angepasst und mit den Behörden abgestimmt werden.

11.27 Uhr - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will für Einreisen aus Drittstaaten in die EU eine Testpflicht. Dafür brauche man eine gemeinsame europäische Lösung, sagt der CDU-Politiker.

11.12 Uhr - Die gestiegenen Corona-Fallzahlen in Deutschland sind nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auch auf die Ausweitung der Tests zurückzuführen. Das sei auch gut, weil es helfe, Ansteckungsketten zu durchbrechen, sagt Spahn.

11.08 Uhr - In Deutschland gibt es ab Samstag eine Corona-Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten. Das kündigt Gesundheitsminister Jens Spahn an. Es gelte bereits, dass sich Einreisende aus Risikogebieten in Quarantäne begeben oder ein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen müssten.

11.05 Uhr - In Polen haben sich an einem Tag nachweislich 726 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt - so viele wie nie zuvor. Es ist bereits das fünfte Mal seit vergangener Woche, dass das Gesundheitsministerium einen Rekordwert meldet. Die Gesamtzahl der Infektionsfälle steigt auf 49.515. 1774 Menschen starben in Zusammenhang mit dem Virus.

11.00 Uhr - Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga blickt mit Sorge auf die steigenden Infektionszahlen in Deutschland. "Wir sind alle gut beraten, die Dinge jetzt nicht zu dramatisieren und eine zweite Welle herbeizureden. Aber wir müssen das sehr ernst nehmen", sagt Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges zu Reuters. "Corona ist nicht besiegt. Solange müssen wir die Schutzmaßnahmen weiter konsequent umsetzen." Nur so könne die seit Mitte Mai gewonnene Freiheit des Ausgehens und des Reisen erfolgreich verteidigt werden.

10.13 Uhr - In Russland bleibt die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen stabil über der Marke von 5000. Die Behörden melden 5267 Ansteckungen binnen 24 Stunden und damit seit dem 20. Juli weniger als 6000 neue Fälle. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen steigt auf 871.894. Das sind nach den USA, Brasilien und Indien die viertmeisten weltweit. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich um 116 auf 14.606. Im Vergleich zu anderen Staaten ist die Zahl eher niedrig.

09.33 Uhr - Großbritannien will einem Medienbericht zufolge auch eine Quarantäne-Pflicht für Einreisende aus Belgien verhängen. Grund sei der starke Anstieg der Coronavirus-Fälle dort, berichtet die Zeitung "Daily Mail". Ein Beschluss der Regierung dazu sei in Kürze zu erwarten. Das Verkehrsministerium wollte sich nicht dazu äußern. Großbritannien hat bereits eine 14-tägige Quarantäne für Ankömmlinge aus Spanien und Luxemburg verhängt.

09.30 Uhr - Polen muss nach Einschätzung des Gesundheitsministeriums mit einem Trend steigender Neuinfektionszahlen rechnen. Am Wochenende und danach könnten es bis zu 700 Neuinfektionen pro Tag werden. Am Dienstag verzeichnete Polen mit 680 nachgewiesenen Ansteckungsfällen den bislang höchsten täglichen Anstieg.

08.25 Uhr - Bundesarbeitsminister Hubertus Heil verteidigt die Hilfen zur Sicherung von Ausbildungsplätzen in der Corona-Krise gegen Kritik aus der Wirtschaft. Es kämen deswegen nur Betriebe mit maximal 249 Mitarbeitern in den Genuss der Ausbildungsprämie, weil die Bundesregierung gezielt kleine und mittelständische Unternehmen unterstützen wolle, die besonders von der Krise gebeutelt seien, sagt der SPD-Politiker in der ARD. Es gehe nicht darum, Steuergeld mit der Gießkanne auszugeben. Zudem hätten kleine und mittelständische Firmen bisher überproportional ausgebildet und die großen Unternehmen leider nicht so viel. "Es gilt jetzt, ein Signal zu setzen." Die Wirtschaft müsse trotz Corona ausbilden, um nach der Krise nicht über einen Fachkräftemangel zu jammern.

07.40 Uhr - Die Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland ist dem Ifo-Institut zufolge im Juli auf 5,6 Millionen Menschen gesunken. Das ist der zweite Monat in Folge mit einem Rückgang, wie Berechnungen und Schätzungen des Instituts auf Basis seiner Konjunkturumfrage ergeben. Der Anteil an den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten schrumpfte damit von 20 auf 17 Prozent. "Der Rückgang hat sich zwar insgesamt beschleunigt, aber in einigen Branchen nimmt die Kurzarbeit sogar noch zu", sagt Ifo-Arbeitsmarkt-Experte Sebastian Link.

07.30 Uhr - Weltweit ist die Zahl der nachgewiesenen Infektionen auf mehr als 18,8 Millionen gestiegen. Fast 707.000 Menschen starben in Zusammenhang mit dem Coronavirus, wie eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Zahlen ergibt. Seit die ersten Infektionsfälle im Dezember in China bekanntwurden, hat sich das Virus in mehr als 210 Länder und Territorien ausgebreitet.

06.30 Uhr - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil fordert neue Hilfen der Bundesregierung für die Autobranche. "Ich befürchte, dass wir bis zum Herbst noch viele schlechte Nachrichten aus der Automobilindustrie hören werden - und zwar ganz unabhängig davon, ob es eine zweite große Infektionswelle geben wird", sagt der SPD-Politiker der "Wirtschaftswoche". Die Nachfrage sei auf einem erschreckend niedrigen Niveau. Sorgen machten ihm vor allem kleinere und mittlere Zulieferer. Weitere Hilfen für diese Schlüsselindustrie seien dringend nötigt.

05.23 Uhr - Nach einer Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters steigt in den USA die Zahl der Coronavirus-Fälle binnen 24 Stunden um mindestens 55.323 auf 4,84 Millionen. Mindestens 1241 weitere Menschen sind an den Folgen des Virus gestorben. Die Zahl tödlich verlaufener Ansteckungen klettert den Daten zufolge auf 158.561.

04.20 Uhr - Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 1045 neue bestätigte Coronavirus-Infektionen. Die Gesamtzahl der Fälle in Deutschland steigt damit auf 213.067. Die Zahl der Todesfälle legt den Daten zufolge um sieben auf 9175 zu.

03.42 Uhr - In Mexiko steigen die Zahl der Coronavirus-Fälle binnen 24 Stunden nach Angaben des Gesundheitsministeriums um 6139 auf 456.100. Das Land meldet weitere 829 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Insgesamt sind offiziellen Angaben zufolge 49.698 Personen an den Folgen des Virus verstorben. Mexiko verzeichnet nach den USA und Brasilien die dritthöchste Zahl an Todesopfern.

01.59 Uhr - US-Präsident Donald Trump unterstützt den Vorstoß einer Gruppe von Republikanern im Senat, das Hilfspaket für die durch die Corona-Krise angeschlagenen amerikanischen Fluggesellschaften um sechs Monate zu verlängern. Die Ausweitung des 25-Milliarden-Dollar-Programms könne den Stellenabbau von Zehntausenden Arbeitsplätzen verhindern, erklären die Senatoren, "Wir wollen unsere Fluggesellschaften nicht verlieren. Wenn sie das prüfen, ob Republikaner oder Demokraten, wäre ich mit Sicherheit dafür", sagt Trump bei einem Briefing im Weißen Haus. Die Aktien der Fluggesellschaften steigen nach den Nachrichten deutlich an: American Airlines legt 9,5 Prozent zu, United Airlines 4,6 Prozent und Southwest Airlines 4,2 Prozent.

00.00 Uhr - Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, kritisiert kostenlose Corona-Tests für Reiserückkehrer. "Verantwortungsvolles Reisen beginnt bereits mit der Urlaubsplanung, die in diesen Zeiten eben auch einen Corona-Test umfasst", sagt der CDU-Politiker der "Rheinischen Post" zufolge. Die Kosten für einen Test gehörten grundsätzlich zu den Reisekosten und müssten nicht ersetzt werden. Gesundheitsminister Jens Spahn hat kostenlose und freiwillige Tests für alle Einreisende angekündigt.

rtr

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