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Newsticker Corona: Studie - Doppelt so hohes Risiko einer Krankenhauseinweisung bei Delta-Variante

Newsticker Corona: Studie - Doppelt so hohes Risiko einer Krankenhauseinweisung bei Delta-Variante
14.06.2021 16:21:36

Es folgen aktuelle Entwicklungen rund um die Virus-Pandemie:

16.19 Uhr - Eine Infektion mit der Delta-Variante verdoppelt einer Studie zufolge das Risiko, im Krankenhaus behandelt werden zu müssen. Zudem scheinen Impfungen etwas weniger wirksam gegen die zuerst in Indien nachgewiesene Mutation zu sein, wie aus der im Fachblatt "Lancet" veröffentlichten Untersuchung schottischer Forscher hervorgeht. Demnach schützt Biontech/Pfizer zu 79 Prozent gegen Delta im Vergleich zu 92 Prozent gegen die zunächst in England nachgewiesene Alpha-Variante. Bei Astrazeneca liege der Schutz bei 60 Prozent im Vergleich zu 73 Prozent. Die zunehmende Verbreitung der Delta-Variante in Großbritannien gefährdet geplante Lockerungen.

16.07 Uhr - Die staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung von Pandemien sollen laut "Welt" künftig besser koordiniert werden. Zu diesem Zweck wolle die Innenministerkonferenz (IMK), die vom 16. bis 18. Juni tage, die Gründung eines gemeinsamen "Kompetenzzentrums" von Bund und Ländern beschließen. "Die Menschen haben Zweifel an den politischen Instrumenten, Strukturen, Prozessen, kurz an der Managementkompetenz geäußert", wird der IMK-Vorsitzende Thomas Strobl (CDU) zitiert. Dem müsse man sich stellen.

15.30 Uhr - Führende Entwicklungsbanken aus den größten Industrieländern (G7) haben Afrika in einer gemeinsamen Erklärung 80 Milliarden Dollar in den nächsten fünf Jahren zugesagt. Wegen der Pandemie nimmt die Armut in vielen afrikanischen Ländern wieder zu, Impfstoff ist noch Mangelware. In der Erklärung heißt es, das Geld solle an afrikanische Firmen und in Hilfsprojekte auf dem Kontinent fließen. Investitionen müssten nun eine Top-Priorität haben.

14.27 Uhr - Grünen-Co-Chef Robert Habeck hält es für richtig, die Maskenpflicht behutsam zurückzunehmen. Es gebe Erfolge, weswegen Lockerungen in Außerbereichen möglich seien. "Vorsicht ist noch walten zu lassen." Deswegen sollte es zunächst aber bei der Maskenpflicht in Läden und im öffentlichen Nahverkehr bleiben.

14.14 Uhr - Der Städte- und Gemeindebund warnt vor einem voreiligen Ende der Maskenpflicht. "Auch wenn die Zahl der Neuinfektionen kontinuierlich sinkt, ist die Pandemie noch lange nicht vorbei", sagt Verbandschef Gerd Landsberg dem "Handelsblatt". "Die Abschaffung der Maskenpflicht muss der letzte Schritt in einer Reihe von Lockerungsmaßnahmen sein."

13.50 Uhr - In Dänemark kommt es am Samstag zu einem Streik von Pflegekräften. Laut Gewerkschaft haben die Mitglieder mehrheitlich den mit den öffentlichen Arbeitgebern erzielten Tarifabschluss abgelehnt. Der Streik betrifft rund ein Zehntel der insgesamt 5350 Pflegekräfte im Land. Die Unzufriedenheit mit den Löhnen sei angesichts der im Zuge der Corona-Krise gestiegenen Arbeitsbelastung einfach zu hoch, so Gewerkschaftschefin Grete Christensen. Wie lange der Streik andauern soll, blieb offen.

13.30 Uhr - In Afghanistan müssen die beiden einzigen Krankenhäuser für Covid-19-Patienten ihre Türen wegen Überfüllung schließen. Es gebe keine Betten sowie keine ausreichenden Instrumente und Medikamente mehr, heißt es in Regierungs- und Mediziner-Kreisen. Auch Sauerstoff sei in den beiden Kliniken in der Hauptstadt Kabul knapp. Amnesty International beklagt, ohne ausländische Hilfe könne die Lage in Afghanistan schnell eskalieren.

13.10 Uhr - FDP-Chef Christian Lindner fordert "einen Fahrplan raus aus der Maskenpflicht". Wo sich die Lage entspanne, "müssen die Freiheitseinschränkungen Schritt für Schritt fallen", schreibt Lindner auf Twitter. Im Freien müsse die Maskenpflicht sofort aufgehoben werden.

13.00 Uhr - Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, fordert ein Ende der Maskenpflicht im Freien. "In Außenbereichen kann eine Maskenpflicht eigentlich sofort wegfallen", sagt der Mediziner der "Rheinischen Post." Der Sinn der Maßnahme sei schon immer zu hinterfragen gewesen. Aber nun fehle dafür "jegliche medizinische oder juristische Grundlage." Auch für den Innenraum sehe er nur bedingt noch einen Nutzen. Eine Maske in Innenräumen mache nur da Sinn, wo es zu Kontakten auf engem Raum von vielen Menschen komme und unklar sei, ob jeder geimpft sei. "Bei einem weiteren Absinken der Infektionszahlen kann die Maskenpflicht aber sehr bald überall entfallen", meint Gassen.

12.20 Uhr - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnt vor einer übereilten Aufgabe der Maskenpflicht. "Sie hat sehr gute Dienste geleistet", sagt der CSU-Chef in München. Gerade in Innenbereichen müsse man vorsichtig bleiben. Dazu gehörten auch Schulen. In Außenbereichen sei dagegen viel mehr möglich. Vorsicht sei aber trotz zuletzt deutlich gefallener Infektionszahlen weiter angebracht. "Es geht so schnell."

12.17 Uhr - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert Maßnahmen gegen Impftourismus und reagiert damit auf Medienberichte, wonach sich Ausländer bei Besuchen in München haben impfen lassen. "Ich habe da große Bauchschmerzen." Es müsse Regeln geben, um einen Impftourismus nach Deutschland auszuschließen, sagt der CSU-Chef.

12.15 Uhr - Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch fordert ein Ende der Maskenpflicht in Schulen nach den Sommerferien. "Je jünger die Kinder, desto zügiger sollte die Maske aus dem Alltag verschwinden", sagt Bartsch der "Welt". "Das neue Schuljahr muss eines ohne Masken werden. Grundschüler sollten überhaupt keine Maske tragen müssen." Angesichts der niedrigen Inzidenzen bezeichnete Bartsch Masken im Freien zudem als "absurd." Auch in Pflegeheimen sollte ein Besuch ohne Mund-Nasenschutz ermöglicht werden. Bartsch schränkte aber ein: "Wo viele Menschen, ohne Test und ohne Impfnachweis aufeinandertreffen, sollten wir mit Lockerungen sehr behutsam umgehen."

11.42 Uhr - Eine Sprecherin der Bundesregierung warnt davor, die Maskenpflicht zu schnell aufzuheben. Die Infektionszahlen würden zwar sinken. "Trotzdem mahnen wir zur Vorsicht", fügt sie hinzu und verweist auf die Gefahr von Virus-Varianten. Deshalb solle man die Regeln vor allem in Innenräumen nicht zu schnell lockern.

11.27 Uhr - Das Bundesforschungsministerium stellt weitere 40 Millionen Euro zur Verfügung, um Medikamente gegen eine Corona-Erkrankung zu entwickeln. "Selbst bei einer hohen Impfrate müssen wir leider damit rechnen, dass Menschen weiter an Covid-19 erkranken. Wir benötigen daher spezifische Therapeutika, um Patientinnen und Patienten bestmöglich behandeln zu können", sagt Forschungsministerin Anja Karliczek. Bislang standen dafür bis zu 50 Millionen Euro zur Verfügung.

08.25 Uhr - Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach spricht sich gegen eine generelle Lockerung der Maskenpflicht aus. Erst wenn 70 Prozent der Erwachsenen vollständig geimpft seien, könne auf eine Maskenpflicht - auch in den Innenräumen - verzichtet werden, sagt er im ZDF-Morgenmagazin. Im Außenbereich könne allerdings heute schon gelockert werden. "Die Maskenpflicht im Außenbereich ist in der Tat zum jetzigen Zeitpunkt bei der niedrigen Inzidenz für viele Bereiche nicht mehr sinnvoll, nicht mehr nötig." Dabei seien aber Abstand und eine Oberzahl von Menschen zu beachten. In den Innenräumen sei die Maskenpflicht dagegen weiter sinnvoll - auch in den Schulen. "Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich die Maskenpflicht in den Schulen nicht aufheben, weil für das noch laufende Schuljahr wäre es nicht schön, wenn sich die Kinder infizieren würden kurz vor den Sommerferien."

07.15 Uhr - In Indien verzeichnet das Gesundheitsministerium 70.421 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das ist der niedrigste Wert seit dem 31. März. Insgesamt wurden in dem Land mit seinen 1,36 Milliarden Einwohnern mehr als 29,51 Millionen Ansteckungsfälle nachgewiesen. Das ist der zweithöchste Wert weltweit nach den USA. Die Dunkelziffer dürfte Experten zufolge aber weitaus höher sein. Die Zahl der Todesfälle stieg binnen eines Tages um 3921 auf 374.305.

06.55 Uhr - In den USA sind seit Ausbruch des Coronavirus fast 600.000 Menschen nach einer Ansteckung damit gestorben. Binnen 24 Stunden stieg die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus um mindestens 81 auf 599.894, wie eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten ergibt. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionsfälle kletterte um mindestens 4698 auf 33,62 Millionen. Die USA weisen weltweit die höchsten Ansteckungs- und Totenzahlen auf.

05.05 Uhr - Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 549 neue Positiv-Tests. Das sind 568 weniger als am Montag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 16,6 von 17,3 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Zehn weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 89.844. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 3,7 Millionen Corona-Tests positiv aus. Die Montagswerte sind meist weniger aussagekräftig als die an anderen Wochentagen, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter ihre Daten an das RKI übermitteln und weniger getestet wird.

01.00 Uhr - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht sich für ein Ende der Maskenpflicht aus. "Bei den fallenden Inzidenzen sollten wir gestuft vorgehen: In einem ersten Schritt kann die Maskenpflicht draußen entfallen", sagt der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "In Regionen mit sehr niedriger Inzidenz und einer hohen Impfquote nach und nach auch drinnen." Das Tragen von Masken sei aber auch ohne Pflicht weiter zu empfehlen, etwa bei Reisen oder Treffen in Innenräumen. Mehr Sicherheit gebe es nur, wenn alle Anwesenden geimpft oder regelmäßig getestet seien.

rtr

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