CORONA AKTUELL

Newsticker Corona: Trump denkt über Kreuzfahrtschiffe als Hospitäler nach

Newsticker Corona: Trump denkt über Kreuzfahrtschiffe als Hospitäler nach

WKN: 853226 ISIN: JP3854600008 Honda Motor Co. Ltd.

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29.05.2020 - 08:05
19.03.2020 17:45:00

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Es folgen aktuelle Entwicklungen:

17.32 Uhr - US-Präsident Donald Trump erwägt den Einsatz von Kreuzfahrtschiffen als schwimmende Hospitäler. Dies sei eine Möglichkeit, wenn über die Krankenhaus-Schiffe des Militärs hinaus weitere Betten benötigt würden, sagt er.

17.30 Uhr - Die italienischen Autobauer Fiat und Ferrari beraten mit dem größten Hersteller von Beatmungsgeräten im Land darüber, wie sie ihn bei der Ausweitung der Produktion unterstützen können. Dies sagt der Chef von Siare Engineering, Gianluca Preziosa, der Nachrichtenagentur Reuters. Die beiden Branchen verfügten teilweise über ähnliche Expertise, was den Einsatz von Elektronik und Pneumatik angehe. Ferrari sei grundsätzlich bereit, in seinem berühmten Hauptquartier in Maranello mit der Herstellung von Teilen zur Produktion von Beatmungsgeräten zu beginnen, sagt ein Insider. Eine abschließende Entscheidung sei aber noch nicht getroffen.

17.10 Uhr - Die Ausgangssperre in Frankreich muss nach den Worten von Präsident Emmanuel Macron wahrscheinlich verlängert werden. Eine ganze Reihe von Franzosen nehme die Beschränkungen noch immer zu sehr auf die leichte Schulter, sagt er. Es sei auch davon auszugehen, dass die Auflagen erneut zum Tragen kämen, sobald weitere Wellen der Epidemie anrollten.

17.05 Uhr - Die US-Arzneimittelbehörde FDA will klinische Tests mit einem Malaria-Medikament starten, um dessen Wirksamkeit gegen Covid-19 zu untersuchen. Um eine Genehmigung für den Impfstoff gegen das Coronavirus zu erhalten, der derzeit erprobt werde, würden vermutlich zwölf Monate vergehen, sagt der Chef der Behörde.

17.00 Uhr - US-Präsident Donald Trump fordert die US-Arzneimittelbehörde FDA auf, die Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung von COVID-19 zu beschleunigen. "Wir müssen alle Hindernisse beseitigen", sagt er bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus.

16.58 Uhr - Die Lufthansa stellt Beschäftigte frei, die eine medizinische Ausbildung haben. Sie können sich ab sofort schnell und unbürokratisch auf freiwilliger Basis für den konkreten Einsatz in einer medizinischen Einrichtung melden. "Lufthansa übernimmt dabei weiterhin das volle Grundgehalt."

16.55 Uhr - Die USA werden einem Medienbericht zufolge ihre Bürger zum Verzicht auf Auslandsreisen auffordern. Das Außenministerium bereite eine entsprechende Warnung vor, berichtet das Magazin "Politico". Bürger im Ausland sollten entweder umgehend zurückkehren oder sich an einen sicheren Platz in ihrem Gastland zurückziehen.

16.53 Uhr - In Berlin dürfen zahlreiche Läden bis zum 19. April auch an Sonn- und Feiertagen zwischen 12.00 und 18.00 Uhr öffnen. Betroffen sind Super- und Getränkemärkte, Drogerien, Geschäfte für Sanitätsbedarf, Optiker, Hörgeräteakustiker, Zeitungskioske und Baumärkte, heißt es in einer Allgemeinverfügung des Senats. Auch Wochenmärkte und Läden für Tierfutter dürfen öffnen. Die Genehmigung gilt nicht für Karfreitag und Ostersonntag.

<16.51 Uhr - Beim existenzbedrohten Gastgewerbe streiten Arbeitgeber und Gewerkschaft über einen Tarifvertrag zur Kurzarbeit. Der Branchenverband Dehoga kritisiert, die Gewerkschaft NGG verlange, "dass die Arbeitgeber das Kurzarbeitergeld auf 90 Prozent des Nettoeinkommens aufstocken und bis zwei Monate nach Ende der Kurzarbeit auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten". Viele Betriebe seien aber bereits ganz oder weitgehend geschlossen. Es gebe nahezu keine Umsätze mehr, die Kosten liefen jedoch weiter. "Tausende Betriebe stehen kurz vor der Insolvenz, und angekündigte staatliche Hilfen sind noch nicht da oder greifen nicht."

<16.50 Uhr - Russland und China wollen nach Angaben des Präsidialamtes in Moskau enger bei der Entwicklung von Medikamenten kooperieren. Der russische Präsident Wladimir Putin und sein chinesischer Kollegen Xi Jinping hätten miteinander telefoniert und über die Coronavirus-Epidemie gesprochen, teilt der Kreml mit. Putin habe China für seine Leistungen bei der Eindämmung des Virus gelobt.

16.40 Uhr - Das Bundesfinanzministerium hat mit den Landesfinanzbehörden Schreiben zur Umsetzung der vereinbarten Steuererleichterungen in den Finanzämtern veröffentlicht. Von der Virus-Krise betroffene Unternehmen können die zinsfreie Stundung von fälligen Steuerzahlungen ebenso wie die Herabsetzung von Vorauszahlungen beantragen. Auf die Vollstreckung von überfälligen Steuerschulden soll bis zum Ende des Jahres verzichtet werden.

16.15 Uhr - Die Zahl der Coronavirus-Patienten übersteigt dem Schweizer Diagnostikkonzern Roche zufolge die Test-Kapazitäten deutlich. Die begrenzte Infrastruktur der Krankenhäuser und die Verfügbarkeit von Personal für die Durchführung der Tests habe zu Engpässen geführt, erklärt Roche-Chef Severin Schwan. "Es gibt einfach nicht genug Kapazität, und wie wir alle wissen, steigen die Inzidenzraten rapide an."

16.03 Uhr - In Japan gehen die Neuinfektionen leicht zurück. Zurückzuführen sei das auf das veränderte Verhalten der Japaner, sagen Epidemiologen bei einem Coronavirus-Forum der Regierung. Sie raten dazu, auch weiterhin Räume wie Fitnessstudios und Konzerthallen zu meiden. Man müsse sich auf einen langen Kampf gegen das "clevere Virus" einstellen.

16.00 Uhr - In den 7000 Shops des Paketdienstes DPD in der Bundesrepublik können Verbraucher keine Pakete mehr abholen oder versenden. DPD arbeite an einer kurzfristigen Klärung der Situation, sagt ein Sprecher. DPD habe alle Pakete aus den Shops geholt und stelle diese nun direkt zu. Hintergrund sind die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise, die Unklarheiten mit Blick auf die Läden enthalten. Der Paket-Verband BIEK fordert, dass Paketshops unbedingt geöffnet sein müssen. Die Direktzustellung zum Verbraucher funktioniere aber weiter, sagt ein DPD-Sprecher.

15.56 Uhr - Prinz Albert von Monaco ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilt das Fürstentum in einer Erklärung mit.

15.54 Uhr - Die Zahl der Toten durch das Coronavirus in England ist auf 128 gestiegen. Das Alter der Opfer bewege sich zwischen 47 und 96 Jahren, alle seien gesundheitlich vorbelastet gewesen, teilt die Gesundheitsbehörde mit.

15.10 Uhr - Der Reiseveranstalter Alltours sagt wegen der Coronakrise alle Flugpauschalreisen und Reisen mit individueller Anreise bis einschließlich 30. April 2020 ab. "Die Reisen werden von Alltours kostenlos storniert." Bisher galt die Absage nur bis zum 27. März.

15.04 Uhr - Kanzlerin Angela Merkel hat in einem Telefonat mit dem polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki betont, wie wichtig der ungehinderte Warenfluss im EU-Binnenmarkt ist. Beide hätten sich über die nationalen Maßnahmen zur langsamen Ausbreitung des Coronavirus ausgetauscht, teilt ein Regierungssprecher mit. Polen habe zugesagt, ein neues Verfahren der Grenzabfertigung einzuführen, um die teilweise kilometerlangen Staus durch die polnischen Grenzkontrollen abzubauen. Dadurch geraten auch die Lieferketten der Industrie durcheinander.

15.03 Uhr - Die Sicherheitswirtschaft und die Gebäudereiniger fordern mehr Entlastung bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Die Krankheitsquoten bei den rund 900.000 Beschäftigten seien wegen der Coronakrise von durchschnittlich acht auf zum Teil 35 Prozent geklettert - "Tendenz steigend und damit unfinanzierbar", teilen die beiden Verbände BDSW und BIV mit. "Insofern muss das durch die Krankenkassen übernommene Krankengeld bereits ab dem ersten Tag, spätestens nach der ersten Woche, statt aktuell erst nach sechs Wochen von den Krankenkassen für einen bestimmten Zeitraum gezahlt werden."

14.59 Uhr - Die Bundesregierung rechnet laut einem Bericht des "Handelsblatt" für das laufende Jahr mit knapp 2,2 Millionen Kurzarbeitern. Das gehe aus der Verordnung des Bundesarbeitsministeriums hervor, berichtet die Zeitung. Die Regierung gehe davon aus, dass zu den rund eine Million bereits früher erwarteten Fällen von Kurzarbeit 1,15 Millionen zusätzliche im Zuge der Coronakrise hinzukämen.

14.50 Uhr - Die marokkanische Polizei hat mindestens zwölf Menschen wegen der Verbreitung von Falschnachrichten über die Coronavirus-Pandemie festgenommen. Darunter ist nach Behördenangaben eine Frau, die auf ihrem Youtube-Kanal erklärt hat, es gebe keine Erkrankungen. Eine andere Frau habe in sozialen Medien behauptet, die Touristenmetropole Marrakesch sei von der Außenwelt abgeschnitten. Andere wiederum sollen dazu aufgerufen haben, sich dem Versammlungsverbot zu widersetzen.

14.40 Uhr - Die Berliner Krankenhäuser benötigen die Unterstützung der Bevölkerung. "Um für die zu erwarteten Patientenzahlen ausreichend Personal in den Krankenhäusern vorzuhalten, müssen die Personalbestände aufgestockt werden", sagt Marc Schreiner, Geschäftsführer der Berliner Krankenhausgesellschaft. "Auch in den Pflegeeinrichtungen muss die pflegerische Versorgung sichergestellt sein, um Einweisungen von Bewohnern in Krankenhäuser zu vermeiden." Daher werden alle Berlinerinnen und Berliner mit einer medizinischen Ausbildung aufgerufen, sich an Einrichtungen - die zu ihrem Qualifikationsprofil passen - zu wenden. Um die Telefonleitungen nicht zu belasten, wird um Angebote per E-Mail an die Einrichtungen gebeten.

14.36 Uhr - Die Lage im stark von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Schweizer Kanton Tessin ist nach Angaben des nationalen Gesundheitsamtes "dramatisch". Es fehle insbesondere an Betten in Intensivstationen zur Behandlung der Schwerkranken. Der Kanton Tessin grenzt an Norditalien.

14.35 Uhr - Die Briten sind einer Umfrage zufolge wegen der Corona-Krise so pessimistisch nie seit der Finanzkrise 2008 was die wirtschaftliche Zukunft angeht. Nach einer Erhebung von Ipsos MORI gehen 69 Prozent der Befragten davon aus, dass sich die wirtschaftliche Lage in den kommenden zwölf Monaten verschlechtert. Im Februar lag der Wert noch bei 42 Prozent.

14.32 Uhr - In Bayern hat sich die Zahl der Todesfälle durch Coronavirus-Infektionen binnen eines Tages fast verdoppelt. Am Donnerstag seien sechs weitere Fälle gemeldet worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Insgesamt summiert sich ihre Zahl im Freistaat damit auf 13. Das bayerische Landesgesundheitsamt zählte bis Mittag 2282 Infektionen.

14.20 Uhr - Der englische Fußball ruht bis mindestens Ende April. Die Premier League unterbricht die laufende Saison bis mindestens 30. April, teilt sie nach einer Videokonferenz mit. Zudem wurde beschlossen, das Ende der Saison 2019/2020 "auf unbestimmte Zeit" zu verschieben. Damit soll versucht werden, die Spielzeit noch zu einem Abschluss zu bringen.

14.15 Uhr - Wegen der Coronakrise haben die Sozialpartner für die rund 2000 Beschäftigten beim Bodenpersonal an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld ihre erst vor zwei Wochen getroffene Tarifvereinbarung geändert. Demnach sollen nun die Entgelte erst zum 1. Januar 2021, statt zum 1. März 2020, in zwei Stufen bis 2022 um 400 Euro im Monat erhöht werden. Das Volumen bleibt aber gleich, wie die Arbeitgeber mitteilen.

14.10 Uhr - Der Hedgefonds-Milliardär Ray Dalio erwartet für die US-Unternehmen durch die Coronavirus-Krise einen Schaden von etwa vier Billionen Dollar. Weltweit dürfte sich der Schaden für die Firmen auf zwölf Billionen Dollar summieren, sagt der Gründer von Bridgewater Associates dem Sender CNBC. "Was derzeit geschieht, ist noch nie zuvor in unserem Leben passiert", so der Investor. "Was wir haben, ist eine Krise." Notwendig sei ein Konjunkturpaket von 1,5 bis 2,0 Billionen Dollar.

13.56 Uhr - In der Bundeswehr gibt es derzeit nach Angaben des Generalinspekteurs Bernhard Zorn 397 Verdachtsfälle. 52 Personen seien positiv getestet worden. Die Bundeswehr habe bisher keine Todesfälle zu verzeichnen.

13.55 Uhr - US-Finanzminister Steven Mnuchin kündigt im Sender Fox an, man arbeite daran, dass die Amerikaner binnen drei Wochen finanzielle Hilfen bekämen. US-Präsident Donald Trump sei zu großen Schritten entschlossen. Die Regierung solle in die Lage versetzt werden, die Unternehmen mit Geld zu versorgen. Die Regierung konzentriere sich zusammen mit der Notenbank Fed rund um die Uhr auf den Kampf gegen die Pandemie.

13.54 Uhr - Die Bundeswehr bereitet sich nach Angaben von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer darauf vor, verstärkt einzuspringen, wenn zivile Kräfte erschöpft sein sollten. Derzeit lägen 50 Anträge auf Amtshilfe von Kommunen oder Ländern vor, sagt die CDU-Politikerin. Dies reiche von der angefragten Hilfe bei der Logistik bis zum Aufbau von Notbetten.

13.40 Uhr - Nordrhein-Westfalen will die Grenzen zu den Niederlanden und Belgien weiter offenhalten. Lange Staus an den Grenzen, in denen frische Lebensmittel auf den Lastwagen verderben, lägen nicht im Interesse des Landes, sagt Ministerpräsident Armin Laschet. Die Wirtschaft sei gegen Grenzschließungen. Die Rückkehr von Reisenden aus dem österreichischen Ischgl, in dem es zu Infizierungen mit dem Coronavirus gekommen war, sei nicht durch die Grenzkontrollen im Süden der Republik verhindert worden.

13.15 Uhr - In Österreich steigt die Zahl der Coronavirus-Fälle weiterhin signifikant an, sagt Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Insgesamt wurden bisher 1843 Menschen positiv auf das Virus getestet, fünf Tote laut Gesundheitsministerium bislang gemeldet. Schwerpunkt sei weiterhin das Bundesland Tirol, sagt Anschober. Die Zahl der bestätigten Infektionen liege dort bei 437. Das Bundesland, eine beliebte Touristenregion, wurde am Mittwoch unter Quarantäne gestellt.

13.10 Uhr - Die nordrhein-westfälische Landesregierung schnürt ein Milliarden-Hilfspaket für durch die Corona-Krise betroffene Unternehmen. "Wir schaffen den NRW-Rettungsschirm", sagt Ministerpräsident Armin Laschet nach Gesprächen mit Vertretern von Firmen und Gewerkschaften. Dieser habe ein Volumen von rund 25 Milliarden Euro. Unter anderem sollen die Bürgschaften für Unternehmen massiv erhöht werden.

13.05 Uhr - In Italien bleiben die Schulen vermutlich länger geschlossen. Die Maßnahme werde wahrscheinlich über den 3. April hinaus verlängert, teilt Bildungsministerin Lucia Azzolina mit. Die Regierung werde die Schulen erst dann wieder öffnen, wenn "absolute Sicherheit" gewährleistet werden könne.

13.00 Uhr - Der Bundesrat nimmt eine Sondersitzung in der kommenden Woche in Aussicht, um die verschiedenen Hilfspakete zu beraten. Derzeit gebe es Überlegungen, die für Anfang April geplante reguläre Sitzung um eine Woche auf Freitag kommende Woche vorzuziehen, hieß es aus Länderkreisen.

12.55 Uhr - Die britische Regierung plant nach den Worten des Sprechers von Premierminister Boris Johnson keine Reisebeschränkungen für London. Es sei nicht vorgesehen, Reisen in die Hauptstadt oder aus ihr heraus einzuschränken. Die Polizei werde weiterhin für Ruhe und Ordnung sorgen. Es sei nicht vorgesehen, dafür das Militär einzusetzen.

12.50 Uhr - Außenminister Heiko Maas und sein japanischer Amtskollege Toshimitsu Motegi mahnen, dass die internationalen Lieferketten nicht abbrechen dürfen. Beide Seiten vereinbarten, dass man etwa bei der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen gegen das Coronavirus eng zusammen arbeiten wolle, teilt das Auswärtige Amt nach einem Telefonat der beiden Außenminister mit. Der Erhalt der Lieferketten sei gerade für Exportnationen wie Deutschland und Japan immens wichtig.

12.43 Uhr - "Hessen stellt zur Bekämpfung der Corona-Krise kurzfristig 7,5 Milliarden Euro in Aussicht", sagt Hessens Finanzminister Thomas Schäfer. Mit einer in der kommenden Woche zu verabschiedenden Nachtragshaushalt will das Land den Garantie- und Bürgschaftsrahmen um 3,5 auf dann fünf Milliarden Euro erhöhen. Eine Milliarde Euro solle für die Bewältigung der gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie eingesetzt werden. Zudem gebe Hessen Unternehmen vorübergehend eine Liquiditätsspritze, indem bereits getätigte Sondervorauszahlungen der Umsatzsteuer auf formlosen Antrag kurzfristig zurückerstattet werden können. "Dies kann unsere Wirtschaft kurzfristig um bis zu 1,5 Milliarden Euro entlasten", sagt Schäfer.

12.33 Uhr - In München halten sich nach Angaben von Oberbürgermeister Dieter Reiter viele Menschen nicht an den Appell zur Vermeidung von Ansammlungen in der Öffentlichkeit. "Ich bekomme viele Zuschriften, dass die öffentlichen Parks, die Grünanlagen oder die öffentlichen Plätze, Spielplätze - ja und auch die Isar - immer noch von sehr vielen Menschen auch in größeren Gruppen als Treffpunkt und Aufenthaltsort zur Freizeitgestaltung und zum Feiern genutzt werden", erklärt Reiter. "Ich bitte Sie alle eindringlich, dies ab sofort nicht mehr zu tun!" Eine Ausgangssperre für München wurde bei der täglichen Sitzung des städtischen Krisenstabs nach Angaben eines Rathaussprechers nicht diskutiert.

12.31 Uhr - In Spanien ist die Zahl der Virus-Toten binnen eines Tages von 558 auf 767 sprunghaft angestiegen. 17.147 Infektionsfälle seien registriert worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Am Mittwoch waren es noch 13.716.

12.28 Uhr - In Großbritannien soll die Polizei einem Insider zufolge in Supermärkten für Ordnung sorgen, wenn es wegen der Coronavirus-Epidemie zu Abriegelungen im öffentlichen Leben kommt. Die Polizisten sollten undiszipliniertes Verhalten der Kunden unterbinden, verlautete aus Branchenkreisen. In einigen Supermärkten kam es bereits zu Rangeleien, als Menschen sich vor der erwarteten Verschärfung der Schutzmaßnahmen massenweise mit Wasserflaschen und Konservendosen eindecken wollten.

12.25 Uhr - Nach gut zwei Stunden hat das Krisenkabinett unter Bundeskanzlerin Angela Merkel seine Beratungen über weitere Hilfen gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Virus-Krise unterbrochen. Die Sitzung werde um 18.00 Uhr fortgesetzt, hieß es in Regierungskreisen. Eine abschließende Einigung über den geplanten 40-Milliarden-Fonds für Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe gebe es noch nicht.

12.10 Uhr - Das britische Militär mobilisiert seine Reservisten. Sie würden bereitstehen, um die Streitkräfte im Zusammenhang mit der Eindämmung des Coronavirus zu unterstützen, teilt die Regierung mit.

12.05 Uhr - Bundeslandwirtschaftministerin Julia Klöckner hat in einem siebenseitigen Schreiben an Kanzleramtschef Helge Braun nach Angaben ihres Ministeriums Vorschläge zur Sicherung der Versorgung mit Lebensmitteln gemacht. Sie fordert in dem Schreiben mit Datum vom Mittwoch unter anderem eine Lockerung der Arbeitsregeln für Saisonkräfte, Anreize für eine vorübergehende Beschäftigung in der Landwirtschaft und Liquiditätshilfen auch für landwirtschaftliche Unternehmen. Für die Aufrechterhaltung der Lebensmittelproduktion sei auch die Sicherung der Rohstoffversorgung aus dem Ausland essenziell.

12.00 Uhr - Die von Ländern innerhalb der EU eingeführten Grenzkontrollen behindern mehreren Verbänden zufolge die Lieferketten für Lebensmittel. Verzögerungen und Unterbrechungen von Lieferungen bei Agrar-Gütern und einigen Lebensmitteln sowie bei Verpackungsmaterialien seien aufgetreten, teilen Interessenverbände der EU-Landwirte, Händler sowie der Lebensmittel- und Getränkeindustrie mit.

11.55 Uhr - An Deutschlands größtem Flughafen Frankfurt wird die Landebahn Nordwest ab Montag temporär zum Abstellen von Flugzeugen stillgelegt. Weitere Schließungen von Landebahnen seien vorerst nicht geplant, sagt ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport. Es gebe zudem einzelne Gates und Teilbereiche, die derzeit nicht mehr genutzt würden.

11.50 Uhr - Im Iran sind mittlerweile 1284 Menschen infolge des Coronavirus gestorben. Binnen 24 Stunden seien 149 Menschen der Krankheit erlegen, teilt das Gesundheitsministerium mit. Die Zahl der Infektionsfälle sei um 1046 auf nunmehr 18.407 gestiegen, teilt das Gesundheitsministerium mit. Weil sich das Virus rasant verbreitet, haben die Behörden die jährlichen Feierlichkeiten zum Atomprogramm abgesagt, anlässlich derer die Führung in Teheran üblicherweise ihre Fortschritte kundtut.

11.30 Uhr - Der EU-Chefunterhändler für den Brexit, Michel Barnier, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilt der Franzose selbst mit.

11.20 Uhr - Die Zahl der Neuinfektionen in Belgien ist sprunghaft angestiegen. 309 neue Fälle seien am Mittwoch bestätigt worden, so viele wie noch nie an einem Tag, teilt das Gesundheitsministerium mit. Außerdem seien sieben Menschen infolge der Infektion gestorben. Insgesamt hätten sich 1795 Menschen angesteckt, 21 seien der Lungenkrankheit erlegen.

11.15 Uhr - Der Schweizer Bankpersonalverband fordert, dass die Restrukturierungspläne von Instituten während der Coronavirus-Krise auf Eis gelegt und die geplanten Entlassungen verschoben werden. Gegenwärtig sei es unmöglich, eine neue Stelle zu finden. Zudem würden alle Ausbildungs- und Unterstützungsmaßnahmen ausgesetzt.

10.50 Uhr - Der Unions-Wirtschaftsrat kritisiert das angekündigte Anleihen-Aufkaufprogramm der EZB. Es komme in dieser außergewöhnlichen Situation auf die Effektivität und Treffsicherheit der Maßnahmen an, teilt der Generalsekretär Wolfgang Steiger mit. Die Fortführung der "ultralockeren Geldpolitik sowie die immer stärkere Ausweitung der Anleihekaufprogramme bei gleichzeitiger Aufweichung der Risikostandards" werde kurzfristig kaum helfen, bringe aber viele gefährliche Nebenwirkungen mit sich.

10.40 Uhr - In Indonesiens Hauptstadt Jakarta werden für zwei Wochen die muslimischen Freitagsgebete untersagt. Auch andere religiöse Versammlungen dürften wegen der Coronavirus-Pandemie nicht stattfinden, teilen die Behörden mit. Indonesien ist weltweit das Land mit der größten muslimischen Bevölkerung. Allein in Jakarta leben rund zehn Millionen Menschen.

10.15 Uhr - In Deutschland sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts mittlerweile 10.999 Infektionsfälle bestätigt. Dies seien mit Stand heute 00.00 Uhr 2801 mehr gewesen als einen Tag zuvor. Es seien 20 Todesfälle bekannt.

10.05 Uhr - Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez begrüßt die Pläne der EZB für neue umfassende Anleihenkäufe. Dies werde die Bürger und die Volkswirtschaften der Euro-Zone schützen, schreibt er auf Twitter. Dies seien Zeiten der Verantwortung, Solidarität und gemeinsamen Handeln aller Institutionen in de EU.

10.01 Uhr - Die Coronavirus-Krise schürt in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft Sorgen vor einer kräftigen Rezession. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank im März auf 87,7 Punkte, nach 96,0 Zählern im Februar, wie das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag nach vorläufigen Ergebnissen zu seiner Umfrage unter rund 9000 Managern mitteilte. Dies ist der stärkste Rückgang seit 1991 und der niedrigste Wert seit August 2009. "Die deutsche Wirtschaft stürzt in die Rezession", sagt Ifo-Präsident Clemens Fuest.

10.01 Uhr - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert eine Ausweitung des Kurzarbeitergeldes in Deutschland. Es sei ein "strategischer Vorteil, den wir dringend ausbauen und an den Coronavirus anpassen müssen", sagt der CSU-Politiker in seiner Regierungserklärung. Das Kurzarbeitergeld müsse auch Unternehmen zur Verfügung stehen, die derzeit schließen müssten.

09.50 Uhr - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder schlägt für Deutschland ein weiteres großes Konjunkturpaket zur Bekämpfung der Corona-Krise vor. "Ich glaube, dass wir noch ein nationales Konjunkturpaket brauchen", sagt Söder im Landtag. Das Paket solle 100 oder besser 150 Milliarden Euro umfassen. Dabei dürfe es nicht nur um Kredite gehen, auch die Übernahme von Mietzahlungen und Darlehensraten sei nötig. "Es geht allein um Liquidität."

09.48 Uhr - Die Ausgangssperre und andere Einschränkungen in Italien werden verlängert. Sie würden über die bisher genannten Daten Ende März und Anfang April hinaus gelten, sagt Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte dem "Corriere della Sera". Italien ist in Europa am stärksten vom Virus betroffen.

09.45 Uhr - Das Risiko neuer Infektionen in der Provinz Hubei bleibt nach Angaben der chinesischen Regierung bestehen. Hubei ist das Epizentrum der Coronavirus-Pandemie. Am Mittwoch hatten die Behörde keine neuen, im Inland übertragenen Ansteckungen registriert, was Hoffnungen auf eine Trendwende im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus ausgelöst hat.

09.40 Uhr - In Berlin kommt um 10.00 Uhr das Krisenkabinett mit Kanzlerin Angela Merkel zusammen, um über weitere Hilfen gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Virus-Krise zu beraten. Für 14.00 Uhr sei eine Telefonkonferenz der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder geplant, hieß es weiter in Regierungskreisen.

09.26 Uhr - Ministerpräsident Markus Söder schließt eine flächendeckende Ausgangssperre für Bayern nicht aus. Wenn sich die Menschen nicht an die Beschränkungen hielten, "dann bleibt nur eine bayernweite Ausgangssperre", sagt der CSU-Politiker in einer Regierungserklärung. Viele hielten sich nicht an die Empfehlungen. "Wir können da nicht endlos zuschauen. Wir dürfen kein zweites Heinsberg oder Ischgl zulassen." Nach der am Mittwoch beschlossenen Ausgangssperre für Mitterteich würden am Donnerstag in zwei weiteren Gemeinden im benachbarten Landkreis Wunsiedel ähnliche Maßnahmen eingeleitet.

09.25 Uhr - Die Corona-Pandemie bremst einer ZEW-Umfrage zufolge die Wirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich stärker als anderswo. Rund 39 Prozent der befragten Experten rechnen mit einem gesamtwirtschaftlichen Wachstumsverlust zwischen 0,5 Prozentpunkten und einem Prozentpunkt, teilt das Mannheimer ZEW-Intitut zu einer Erhebung unter 170 Finanzmarktexperten zwischen dem 9. und 16. März mit. Etwa 37 Prozent der Befragten erwarten demnach mehr als einen Prozentpunkt und nur gut 24 Prozent gehen von einem geringen Wachstumsverlust von weniger als 0,5 Prozentpunkten aus. Deutlich treffen dürfte es vor allem Betriebe im Fahrzeug- und Maschinenbau, bei den Banken sowie im Stahlgeschäft. Positive Wirkungen aufgrund steigender Nachfrage könnte es geben für die Pharmaindustrie, aber auch für die Informationstechnologie, die Telekommunikation sowie den Konsum beziehungsweise Handel.

09.24 Uhr - Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Bayern ist nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder innerhalb eines Tages um rund 400 auf 2282 gestiegen. Es gebe im Freistaat inzwischen zehn Todesfälle. "Die Fälle nehmen immer mehr und immer stärker zu", sagt Söder in einer Regierungserklärung im Landtag.

09.17 Uhr - Russland meldet den ersten Todesfall durch das Coronavirus. Eine 79-jährige Frau mit Vorerkrankungen sei in einem Krankenhaus in Moskau an Lungenentzündung verstorben. In Russland gibt es bislang 147 bestätigte Fälle.

09.10 Uhr - Amazon schließt wegen der Coronavirus-Erkrankung eines Mitarbeiters ein New Yorker Logistikzentrum. Alle Angestellten seien mit voller Bezahlung nach Hause geschickt worden, während das Lager desinfiziert werde, teilt der weltgrößte Onlinehändler mit. Es ist der erste bekannte Fall in einem Logistikzentrum in den USA. Weitere Lagerschließungen könnten für Amazon problematisch werden, da das Unternehmen bereits jetzt mehr Zeit für Auslieferungen benötigt und mit Warenengpässen kämpft.

09.05 Uhr - In Großbritannien wurden 20.000 Militärangehörige in Bereitschaft versetzt, um bei der Bewältigung der Corona-Krise helfen zu können. Das sei eine Verdoppelung des bisherigen Bereitschaftspersonals, teilt das Verteidigungsministerium mit.

08.58 Uhr - Die Ausgangssperre in Frankreich könnte verlängert werden. "Der Zeitraum von 15 Tagen könnte ausgeweitet werden", sagt Innenminister Christophe Castaner dem Radiosender Europe 1. Die Polizei habe seit Mittwochmorgen 70.000 Mal kontrolliert, ob die Anordnung befolgt werde. Es seien über 4000 Strafzettel wegen Missachtung ausgestellt worden.

08.40 Uhr - In Österreich wurde Tirol abgeschottet. Das gelte bis zum 5. April, teilt die Landesregierung mit. Die Bewohner dürfen ihre Ortschaften nur verlassen, wenn es unbedingt nötig ist, sagt Landeshauptmann Günther Platter. In der Region leben 750.000 Menschen. Tirol ist eine beliebte Touristenregion. Die Ski-Orte Ischgl und St. Anton wurden bereits unter Quarantäne gestellt.

08.34 Uhr - Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer will Soldaten notfalls auch beim Warentransport einsetzen, um die Versorgung der Geschäfte und Firmen zu gewährleisten. "Falls wir Transportprobleme haben sollten, weil so viele Lastwagenfahrer an den Grenzen feststecken und nicht länger verfügbar sind, hat die Bundeswehr Fahrzeuge und Fahrer, die die Versorgung der Bevölkerung übernehmen können", sagt sie im Interview mit der "Financial Times".

08.20 Uhr - Die Bundesregierung will am Wochenende allein aus Ägypten weitere 20.000 Touristen zurückbringen. Bereits am Mittwoch seien rund 7500 Reisende zurückgeholt worden, sagt Bundesaußenminister Heiko Maas in der ARD. Die Frage der finanzielle Beteiligung der Touristen an der Rückholaktion sei zunächst zurückgestellt worden, damit es nicht zu Verzögerungen komme. Die Bundesregierung habe die Flugzeuge auf eigene Kosten gechartert, vor allem bei der Lufthansa. "Wie wir das mit den Kosten abwickeln, werden wir zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden."

07.48 Uhr - Der Coronavirus-Test von Bundesfinanzminister Olaf Scholz war seinen eigenen Angaben zufolge negativ. "Die Stimme ist noch mitgenommen, die Erkältung geht etwas zurück und der Test war negativ", twittert Scholz. Er werde nicht mehr aus dem Homeoffice arbeiten, sondern zu Beratungen im Kanzleramt sein. Die Corona-Krise fordere alle. "Gemeinsam stehen wir das durch. Unser Land kann das."

07.40 Uhr - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hofft in den nächsten Tagen auf Klarheit bei den angedachten zusätzlichen Hilfen für Selbstständige und Kleinstunternehmen, um beispielsweise Mieten auch in der Krise zahlen zu können. "Wir wollen natürlich denen helfen, die es dringend brauchen", sagt der CDU-Politiker im "Deutschlandfunk". Dies solle aber nicht mit der Gießkanne geschehen, sondern zielgenau sein. "Das alles wird, hoffe ich jedenfalls, dann in der nächsten Woche dazu führen, dass der Gesetzgeber notwendige Entscheidungen treffen kann."

07.37 Uhr - Der Schweizer Pharmakonzern Roche testet sein Arthritis-Medikament Actemra zur Behandlung von schwerer Lungenentzündung bei Coronavirus-Patienten. Die klinische Studie, an der weltweit 330 Personen teilnehmen, soll Anfang April beginnen. In China darf das Mittel, das bei der Eindämmung von Entzündungen helfen kann, bei einigen schwer erkrankten Coronavirus-Patienten bereits eingesetzt werden. Auch Sanofi und Regeneron testen Arthritis-Arzneien zur Behandlung von Coronavirus-Infizierten.

07.35 Uhr - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bezeichnet die in der Nacht angekündigten EZB-Hilfen als sehr weitreichende Maßnahmen der Notenbank. Ziel sei es, das Vertrauen der Finanzmärkte in der Krise zu stärken. Es sei zu hoffen, dass dies die Börsen nun überzeuge, dass Europa die Krise überwinden werde.

06.49 Uhr - Für eine Entscheidung über eine mögliche Verschiebung der Olympischen Spiele in Japan ist es nach Einschätzung der Gouverneurin von Tokio noch immer zu früh. Voraussetzung für sichere Spiele in der japanischen Hauptstadt sei die Bekämpfung des Coronavirus, sagt Yuriko Koike. Sie denke gegenwärtig aber nicht daran, die für 24. Juli bis 9. August geplante Veranstaltung abzusagen oder ohne Zuschauer abzuhalten.

06.30 Uhr - Der französische Präsident Emmanuel Macron begrüßt die Entscheidung der EZB für neue umfassende Anleihenkäufe. Auf Twitter schreibt er, die Maßnahmen hätten seine volle Unterstützung.

05.18 Uhr - Der südkoreanische Präsident Moon Jae In sagt 39 Milliarden Dollar an Soforthilfen für kleine Unternehmen und andere Konjunkturmaßnahmen zur Stützung der vom Coronavirus betroffenen Wirtschaft des Landes zu. Die Regierung würde Kreditbürgschaften für angeschlagene kleine Unternehmen mit weniger als 78.000 Dollar jährlichen Einnahmen ausstellen, um sicherzustellen, dass Unternehmen leicht und kostengünstig auf Kredite zugreifen könnten, sagte Moon.

04.22 Uhr - Der philippinische Aktienmarkt bricht nach einem zweitägigen Handelsstopp um 24 Prozent auf den tiefsten Stand seit mehr als acht Jahren ein. Der breiter gefasste Aktienindex öffnete zunächst 12,4 Prozent tiefer und löste damit einen automatischen 15-minütigen Handelsstopp aus. Als der Handel wieder aufgenommen wird, weitet sich der Rückgang auf 24 Prozent aus, was die Philippinen zum mit Abstand größten Marktverlierer der Region macht. Die Philippinen hatten am Dienstag als erstes Land die Finanzmärkte wegen des Ausbruchs des Coronavirus vollständig geschlossen.

03.50 Uhr - Südkorea verzeichnet einen sprunghaften Anstieg an neuen Coronavirus-Fällen. Die Zentren zur Krankheits- und Seuchenkontrolle (KCDC) melden 152 neue Fälle, womit die Gesamtzahl auf 8.565 steigt. Das Land hatte bis Mittwoch vier Tage in Folge weniger als 100 Neuinfektionen registriert. Unter den neuen Fällen stammen 97 aus Daegu südöstlich von Seoul, wo nach Angaben des KCDC in dieser Woche mindestens 74 Patienten in einem Pflegeheim positiv auf das Virus getestet wurden. Der erneute Ausbruch veranlasst die Stadt, umfangreiche Tests in allen anderen Pflegeheimen mit mehr als 33.000 Menschen einzuleiten.

02.53 Uhr - Die zentralchinesische Stadt Wuhan meldet zum ersten Mal seit dem Ausbruch des Coronavirus Ende 2019 keine neuen Infektionen. In Festland-China werden für Mittwoch 34 neue Infektionen bestätigt, mehr als doppelt so viele wie am Vortag mit 13. Alle neuen Fälle sind importiert, was den Druck auf die Behörden zur Überprüfung von Reisenden erhöht. Insgesamt steigt die Zahl der Erkrankungen auf 80.928. Die Zahl der Todesopfer durch den Ausbruch in China liegt zum Ende des Mittwochs nach offiziellen Angaben bei 3.245, acht mehr als am Vortag. Auf die zentrale Provinz Hubei entfallen dabei alle acht Todesfälle, darunter sechs auf die Provinzhauptstadt Wuhan.

01.38 Uhr - In Japans Region Hokkaido wird am Donnerstag der Ausnahmezustand wegen der Epidemie beendet. "Wir werden den Notstand wie geplant am 19. März beenden und vom 20. in eine neue Phase gehen, um die Krise der Coronavirus-Infektionen zu überwinden", sagte der Gouverneur der Präfektur, Naomichi Suzuki. Hokkaido hatte am Mittwoch 154 Infektionen gemeldet, während in Japan insgesamt 907 den Virus in sich tragen.

01.27 Uhr - US-Autohersteller bieten ihre Hilfe bei der Produktion von medizinischen Geräten an. General Motors (GM) und Ford erklären, dass die in Gesprächen mit der amerikanischen Regierung seien, wie die Produktion beispielsweise von Beatmungsgeräten zur Bekämpfung des Ausbruchs des Coronavirus unterstützen könnten. Bei General Motors ist infolge des Virus die nordamerikanische Produktion bis zum 30. März ausgesetzt. Anfang dieser Woche war Großbritannien an Autobauer wie Ford, Honda und Rolls Royce herangetreten, die zur Herstellung von Gesundheitsausrüstung einschließlich Beatmungsgeräten herangezogen werden sollen. In China wurde teilweise die Produktion von Masken und medizinischer Schutzkleidung von anderen Herstellern wie Apple-Partner Foxconn oder dem Jointventure von GM mit chinesischen Partnern übernommen.

00.56 Uhr - Der US-Abgeordnete Mario Diaz-Balart ist nach eigenen Angaben mit Coronavirus infiziert. Der 58-jährige Kongressabgeordnete sagt, er habe am Samstagabend Fieber und Kopfschmerzen entwickelt und sei "vor kurzem" darüber informiert worden, dass er positiv getestet worden sei. Ihm ginge es bereits besser. Diaz-Balart ist damit das erste Mitglied des Kongresses, von dem bekannt ist, dass es sich mit dem Virus infiziert hat. In den letzten Wochen haben sich mehrere andere Mitglieder des Senats und des Repräsentantenhauses selbst isoliert, nachdem sie möglicherweise mit einer Person mit Coronavirus in Kontakt gekommen waren.

00.42 Uhr - Japans regierende Liberaldemokratische Partei erwägt ein Wirtschaftspaket im Wert von mehr als 30 Billionen Yen (278 Milliarden Dollar) als Reaktion auf die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie, berichtet die japanische Tageszeitung "Sankei".

rtr


Bildquelle: Nacho Doce/Reuters

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