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Newsticker Corona: Zahl der Virus-Toten in England steigt um 53 auf 220

Newsticker Corona: Zahl der Virus-Toten in England steigt um 53 auf 220

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21.03.2020 19:02:00

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Es folgen aktuelle Entwicklungen.

18.52 Uhr - Die Zahl der Virus-Toten in England hat sich binnen 24 Stunden um 53 auf 220 erhöht. Die Verstorbenen seien in einem Alter zwischen 41 und 90 Jahren gewesen und hätten alle zuvor bereits unter Grunderkrankungen gelitten, teilen die Behörden mit.

18.43 Uhr - US-Vizepräsident Mike Pence wird sich nach eigenen Angaben noch am Samstag auf das Virus testen lassen. Auch seine Frau werde einen solchen Tast machen. Hintergrund sei, dass einer seiner Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden sei, teilt der enge Vertraute von Präsident Donald Trump mit.

18.12 Uhr - Die Zahl der Infizierten in Italien ist binnen Tagesfrist von 47.021 auf 53.378 angestiegen. Die Zahl der Toten geben die Behörden mit 4825 an, 793 mehr als am Vortag.

17.31 Uhr - Die Türkei verhängt eine Ausgangssperre für Menschen, die über 65 Jahre alt sind und für jene, die an einer chronischen Krankheit leiden. Die Verordnung werde um Mitternacht in Kraft treten, teilt das Innenministerium mit.

17.05 Uhr - Die Zahl der an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorbenen Menschen in der am stärksten betroffenen italienischen Region Lombardei springt innerhalb von 24 Stunden um 546 auf 3095 Todesfälle. Das teilen Behördenvertreter mit.

16.50 Uhr - Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Casten Schneider, bittet die Abgeordneten, in großer Zahl zu der Bundestagssitzung am Mittwoch zu kommen. "Auch wenn es einigen von Euch sehr aufwändig erscheinen mag, vielleicht nur für eine einzige Abstimmung nach Berlin zu reisen: Vom Ergebnis dieser Abstimmung hängt es ab, ob es uns gelingen kann, eine der schwersten Krisen für unser Land seit vielen Jahrzehnten zu bewältigen", schreibt er in einer Reuters vorliegenden Mail. "Wenn Ihr es gesundheitlich verantworten könnt, kommt bitte kommende Woche nach Berlin." Der Bundestag will dann ein Multi-Milliarden-Hilfspaket beschließen, für das auch die Schuldenbremse im Grundgesetz außer Kraft gesetzt wird.

16.30 Uhr - Die Bundesregierung will die Voraussetzungen für Hartz-IV-Leistungen für sechs Monate befristet deutlich verringern, um vor allem kleinen Selbstständigen zu helfen. Laut einem Reuters vorliegenden Gesetzentwurf rechnet das Arbeitsministerium mit neuen Hartz-IV-Beziehern in einer "maximalen Größenordnung von 1,2 Millionen zugehenden Bedarfsgemeinschaften". Die "maximalen Mehrausgaben" für sechs Monate werden auf 9,6 Milliarden Euro beziffert. Arbeitsminister Hubert Heil (SPD) sagt der "Bild am Sonntag": "Das hilft erst einmal, um nicht ins Bodenlose zu stürzen."

15.59 Uhr - US-Regierungsberater Larry Kudlow erklärt, die im Senat beratenen Wirtschaftshilfen wegen der Coronakrise hätten ein Volumen von zwei Billionen Dollar (1,86 Billionen Euro). "Das Packet wird rund zehn Prozent des BIP ausmachen", sagt er Reportern. Auf die Frage, ob dies zwei Bilionen Dollar übersteigen würde, antwortet er: "Das ist korrekt."

15.50 Uhr - Die Europäische Kommission fordert entschiedene Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. "Es ist lebenswichtig, dass die Maßnahmen, um soziale Distanz durchzusetzen, früh, entschieden und schnell umgesetzt werden", sagt EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides der "Welt am Sonntag". "Nur so lässt sich die Ausbreitung des Virus verlangsamen und der Druck auf die Gesundheitssysteme reduzieren." Man habe es mit einer "außerordentlichen Krise für die öffentliche Gesundheit" zu tun.

15.36 Uhr - Krankenhäuser sollen für Ausfälle in Folge der Corona-Krise Ausgleichszahlungen in Milliardenhöhe erhalten. Das berichtet "Bild am Sonntag" unter Berufung auf einen Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums. Demnach bekommen Krankenhäuser, die wegen des Coronavirus planbare Operationen aussetzen oder verschieben, Ausfallkosten erstattet. Außerdem soll es für die Bereitstellung weiterer Intensivbetten zusätzliche Boni geben - in Höhe von 30.000 Euro pro zusätzlich geschaffenem Intensivbett.

15.26 Uhr - Der Chef des britischen Gesundheitsdienstes NHS, Stephen Powis, ruft die Bevölkerung zum Verzicht auf Hamsterkäufe auf. Es solle nicht mehr gekauft werden als nötig. Dann würden auch die Angestellten des Gesundheitsdienstes nach Schichtende nicht mit leeren Regalen konfrontiert.

15.20 Uhr - Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat einen Nachtragshaushalt wegen der Coronakrise im Volumen von rund 150 Milliarden Euro bestätigt. Das sei Teil eines größeren Paketes, das zügig beschlossen werden solle, sagt der SPD-Politker in Postdam.

14.47 Uhr - Die Union kann laut einer Forsa-Umfrage von der Coronavirus-Krise profitieren. Im RTL/ntv-Trendbarometer steigt sie auf 32 Prozent (plus drei). Auch die SPD und die FDP legen leicht auf 15 beziehungsweise sieben Prozent zu. Die AfD sackt dagegen auf neun Prozent (minus zwei) ab. Auch die Grünen verlieren und liegen bei 20 Prozent (minus zwei). Besonders stark legt die CSU zu: Sie kommt nach Angaben von Forsa nun auf 41 Prozent in Bayern.

14.30 Uhr - Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz lehnt eine Ausgangssperre zur Bekämpfung des Corona-Virus ab. "Gerade in der gegenwärtigen Situation haben alle ein Bedürfnis nach frischer Luft", sagt der SPD-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Am Sonntag wollen Bund und Ländern weitere Maßnahmen gegen die Pandemie beraten. Eine mögliche Maßnahme ist ein Ausgehverbot.

14.30 Uhr - Vietnam schließt ab Sonntag die Grenzen für Ausländer. Ausnahmen würden nur in besonderen Fällen gemacht, teilt die Regierung mit. Wer aus diplomatischen oder außergewöhnlichen Gründen doch einreisen dürfe müsse sich zunächst in Quarantäne begeben.

13.59 Uhr - Die Bundesregierung will die von den Corona-Auswirkungen betroffenen Mieter und Schuldner schützen. Das geht aus Plänen der Bundesregierung hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegen. Durch eine Gesetzesänderung will die Regierung sicherstellen, dass Schuldner Zahlungen vorerst nicht leisten müssen.

13.40 Uhr - Die Bundesregierung will den Unternehmen Online-Hauptversammlungen ermöglichen, ohne dass sie dafür ihre Satzungen ändern müssen. Das erfuhr Reuters aus Regierungskreisen. Die Gesetzesänderung für eine präsenzlosen Hauptversammlung mit eingeschränkten Anfechtungsmöglichkeiten sei bereits auf dem Weg.

13.38 Uhr - In Ägypten werden alle Moscheen und Kirchen wegen der Pandemie geschlossen. Die Vertreter der Al-Ashar-Moschee, eine der älstesten und größten des Landes, teilt mit, dies geschehe zum Schutz der Gläubigen und solle bis zum Ende der Epidemie gelten.

13.25 Uhr - Die Bundesregierung steuert als Folge der Virus-Krise auf eine Nettoneuverschuldung von rund 156 Milliarden Euro zu. Dies sieht der Entwurf der Bundesregierung für einen Nachtragshaushalt vor, der der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt.

13.17 Uhr - Die Zahl der an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorbenen Menschen in Portugal hat sich über Nacht nach Behördenangaben auf zwölf verdoppelt. Die Zahl der Erkrankungen sei von 1059 am Freitag auf 1280 gestiegen.

13.10 Uhr - Die Fluglinie Emirates, eine der größten der Welt, setzt alle Flüge nach Deutschland, Frankreich, Nigeria, New York und New Jersey aus. Das geht aus internen Emails hervor, die Reuters einsehen konnte. Die Flüge nach Deutschland, Frankreich und Nigeria werden demnach von Sonntag an auf unbestimmte Zeit nicht mehr durchgeführt.

12.50 Uhr - Der Bund beansprucht nach einem Medienbericht mehr Kompetenzen beim Kampf gegen das Coronavirus und will deswegen das Infektionsschutzgesetz ändern. Der Bund solle mehr Eingriffsmöglichkeiten im ganzen Land erhalten, während die Bundesländer zum Teil entmachtet werden, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf einen Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums.

12.45 Uhr - In Spanien ist die Zahl der Corona-Toten innerhalb eines Tages um mehr als 300 auf 1326 gestiegen. Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle sprang bis Samstag auf 24.926, verglichen mit 19.980 bis Freitag.

12.35 Uhr - Die Deutschen fürchten zunehmend das Übergreifen der Coronakrise auf die Wirtschaft. Nach dem RTL/ntv-Trendbarometer befürchten 62 Prozent der Befragten eine Verschlechterung. Das sind zwölf Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. Eine derart pessimistische Einschätzung wurde zuletzt im Juli 2008 gemessen, während der Banken- und Finanzkrise. Unverändert 14 Prozent hoffen, dass sich die wirtschaftliche Lage verbessert, 21 Prozent (12 Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche) erwarten, dass die wirtschaftliche Entwicklung unverändert bleibt.

12.25 Uhr - Hongkong fürchtet einen massiven Ausbruch des Virus, wenn verstärkt Bürger aus dem Ausland in die chinesische Sonderverwaltungszone zurückkehren. Ein Anstieg der Fallzahlen könne das Gesundheitssystem lahmlegen, erklärte die Regierung. Sie hat die Schulen bis auf weiteres geschlossen und die Uni-Aufnahmeprüfungen verschoben. Staatsbedienstete sollen von zu Hause aus arbeiten. Hongkong meldet aktuell 273 Krankheitsfälle und vier Tote.

12.15 Uhr - Eine Gruppe prominenter Volkswirte hat vorgeschlagen, Mittel aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) zur Bewältigung der Corona-Krise zu nutzen. Der in der Eurokrise geschaffene ESM könne den EU-Staaten Kreditlinien zur Verfügung stellen, heißt es in einem Papier, das unter anderem von ifo-Präsident Clemens Fuest, DIW-Chef Marcel Fratzscher und der früheren "Wirtschaftweisen" Beatrice Weder di Mauro unterzeichnet wurde.

11.15 Uhr - In Deutschland sind bis zum frühen Samstagmorgen 47 Menschen an den Folgen der Pandemie gestorben, 16 mehr als bis zum Vortag. In Bayern gab es 19 Todesfälle, in Baden-Württemberg 16 und in Nordrhein-Westfalen sechs.

10.55 Uhr - Weltweit sind nach Reuters-Berechnungen 11.389 Menschen an der Virus-Pandemie gestorben. Die Behörden meldeten am Samstag weltweit 274.800 Infektionsfälle. Die meisten Todesfälle gab es mit 4032 in Italien. In China, wo das Virus seinen Anfang nahm, sind bisher 3255 Menschen gestorben.

10.00 Uhr - In Deutschland gibt es nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 16.662 Infizierte, 2705 mehr als am Vortag.

07.30 Uhr - Auf den Philippinen gibt es den 19. Corona-Toten. Die Zahl der Infektionsfälle stieg seit dem Vortag um 32 auf 262, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Der Inselstaat hat mehr als der Hälfte seiner Bevölkerung strenge Ausgangssperren auferlegt.

06.50 Uhr - Die Mehrheit der Deutschen bescheinigt Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Umfrage einen souveränen Umgang mit der Coronavirus-Krise. Nach der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" halten 54 Prozent der Deutschen die CDU-Politikerin für souverän im Umgang mit der Krise. Besonders werde Merkel von Anhängern der Unionsparteien sowie der Grünen gelobt, lediglich Anhänger der AfD nähmen Merkel mit großer Mehrheit als unsouverän wahr.

06.35 Uhr - Der weltbekannte Bondi Beach bei Sydney ist von den Behörden gesperrt worden, nachdem sich dort wegen des schönen Herbstwetters in den vergangenen Tagen immer wieder größere Menschenmengen versammelt hatten. "Das machen wir nicht, weil wir die Spaßpolizei sind", sagte der Polizeiminister von New South Wales. "Hier geht es um Menschenleben". In Australien, wo es bisher 874 Corona-Infizierte und sieben Todesfälle gibt, sind wegen der Ansteckungsgefahr Versammlungen von mehr als 500 Personen verboten.

05.49 Uhr - In Thailand sind binnen 24 Stunden 89 neue Coronavirus-Infektionen festgestellt worden. Das ist der bislang größte Anstieg an einem Tag, wie die Gesundheitsbehörden mitteilen. Von den bisher 411 Infizierten seien 44 bereits genesen, 366 würden noch behandelt. Zudem gab es einen Todesfall.

05.09 Uhr - Singapur meldet die beiden ersten Coronavirus-Todesopfer in dem asiatischen Stadtstaat. Dabei handele es sich eine 75-jährige einheimische Frau und einen 64-jährige Mann aus Indonesien, teilt das Gesundheitsministerium mit. Bislang gibt es in Singapur 385 bestätigte Infektionen.

04.31 Uhr - Kolumbien verhängt im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus eine knapp dreiwöchige Ausgangssperre. Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit trete am Dienstagnacht in Kraft und solle bis zum 13. April dauern, kündigt Präsident Ivan Duque an. In dem südamerikanischen Land sind bislang 158 Infektionsfälle bestätigt.

04.10 Uhr - Die Verhandlungen im US-Kongress mit Vertretern der Regierung von Präsident Donald Trump über ein Konjunkturprogramm im Kampf gegen die Corona-Krise in Höhe von einer Billion Dollar sind auf Samstag vertagt worden.

02.34 Uhr - Südkorea hat 147 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert, wie die zuständige Gesundheitsbehörde miteilt. Damit legte zwar die Zahl der Ansteckungen am Samstag wieder auf über 100 zu, nachdem am Tag zuvor nur 87 Fälle gemeldet worden waren. Der grundsätzliche Abwärtstrend seit dem Höhepunkt mit 909 Neuinfektionen am 29. Februar hält aber an. Insgesamt sind in Südkorea nun 8799 Infektionsfälle bestätigt.

02.20 Uhr - Volkswagen wird seine Werke in den mexikanischen Bundesstaaten Puebla und Guanajuato wegen der Coronavirus-Pandemie vorübergehend schließen. Dies geschehe aus Gründen des Gesundheitsschutzes, kündigt die Mexiko-Sparte des Wolfsburger Autobauers an. Volkswagen hatte bereits am Dienstag angekündigt, die meisten deutschen und europäischen Werke zunächst für zwei bis drei Wochen stillzulegen, weil absehbar sei, dass die Lieferketten wegen der Virus-Ausbreitung reißen.

02.07 Uhr - Paraguay hat den ersten Todesfall in dem südamerikanischen Land infolge der Coronavirus-Pandemie gemeldet. Präsident Mario Abdo verlängerte kurz zuvor eine bereits angekündigte Quarantäne-Verordnung bis zum 12. April und forderte für eine Woche eine Politik der sozialen Isolation. Die Gesundheitsbehörden haben bisher 18 Infektionsfälle verzeichnet.

02.02 Uhr - Zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus schließt Kuba für einen Monat seine Grenzen für Besucher aus dem Ausland. Die Maßnahme gelte ab Dienstag, kündigt Präsident Miguel Diaz-Canel an. Kubaner und ausländische Einwohner dürften weiterhin einreisen, müssten aber für 14 Tage in Quarantäne. Der Handel soll aufrecht erhalten werden und ausländische Besucher könnten in ihre Heimat zurückkehren. Kuba ist eines der letzten Länder in der Region, das eine Grenzschließung verhängt, während das Virus sich in Lateinamerika und der Karibik zunehmend ausbreitet. Die Zahl der bestätigten Infektionen in Kuba stieg auf 21, bei zehn handelt es sich um Ausländer.

01.31 Uhr - China meldet den dritten Tag in Folge keine neue Ansteckung mit dem Coronavirus im Inland. Allerdings nahm die Zahl der Infizierten, die aus dem Ausland eingereist sind, um 41 zu, wie die Nationale Gesundheitskommission mitteilt. Sie sei damit auf 269 gestiegen. Mit 14 neu eingeschleppten Fälle habe es die meisten in Peking gegeben. Damit stieg die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen in China auf 81.008. Die Zahl der Todesfälle legte um sieben auf 3255 zu. Alle neuen Todesfälle seien in der Provinz Hubei registriert worden, dem Zentrum des Virus-Ausbruchs in China.

00.17 Uhr - Die Verhandlungen im US-Kongress über ein Konjunkturprogramm im Kampf gegen die Corona-Krise in Höhe von einer Billion Dollar kommen den oppositionellen Demokraten zufolge voran. Eine Einigung mit den Republikanern von Präsident Donald Trump noch am Freitag sei aber schwer zu erreichen, sagt der demokratische Fraktionschef im Senat, Chuck Schumer, vor Beginn neuer Gespräche. Mehrere wichtige Punkte seien noch strittig. Er hoffe aber, dass es am Samstag eine Einigung gebe.

00.00 Uhr - Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat Pläne der Bundesregierung für einen großen Corona-Rettungsschirm begrüßt. Die Gründung eines Staatsfonds, der Eigenkapital an deutschen Unternehmen erwerbe, sei "eine kluge Lösung, um größere Unternehmen vor der Insolvenz zu bewahren", sagte Fratzscher der "Rheinischen Post" vom Samstag. "Langfristig könnte der Staat diese Beteiligungen entweder wieder verkaufen oder mit kleinen Anteilen an privaten Unternehmen beteiligt bleiben, um die daraus resultierenden Erträge für die Verbesserung von Rente und Vorsorge zu nutzen." Regierungskreisen zufolge plant die Regierung einen Rettungsschirm für größere Konzerne, denen primär mit Bürgschaften geholfen werden solle, womöglich im Volumen von 500 Milliarden Euro. Auch direkte Beteiligungen an Unternehmen sind angedacht.

rtr


Bildquelle: Nacho Doce/Reuters

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